Einladung zur Vernissage im Café Kronberg

Einladung zur Vernissage im Café Kronberg

Nächste Woche ist es soweit: meine nächste Ausstellung im Café Kronberg – diesmal zusammen mit Dr. Wolfgang Steinmaurer – wird mit einer Vernissage eröffnet.

Vernissage der Ausstellung LEBENsWEGE im Café Kronberg in Scharten

Ort: Café Kronberg, Kronberg 55, 4612 Scharten

Vernissage: Freitag, 12. Februar 2016 um 18 Uhr

Ausstellung: 13. Februar bis 3. April 2016 zu den üblichen Öffnungszeiten (Mi – Sa 11-22 Uhr, So bis 18 Uhr).

Wolfgang und ich haben miteinander das zwei-jährige Kunststudium an der Leonardo-Kunstakademie Salzburg von 2013-2015 absolviert. Die großräumige Wandfläche des Café Kronberg bietet Platz für 70-80 Bilder und so entschlossen wir uns zu einer Gemeinschaftsausstellung.

Unter dem Titel LEBENsWEGE bieten wir euch ein breitgefächertes Programm: Wolfgang kommt mehr von der abstrakten Kunst her und entwickelt sich Richtung Realismus; ich selber komme mehr aus dem Realismus und bewege mich Richtung abstrakte Kunst.

Dazu kommt ein Empfang mit Ladymost, ein speziell für den Abend kreiertes Menü “Kunst am Teller” und die musikalischen Beiträge von Michaela Fürnschlief auf der Ziehharmonika (Mitglieder der Quetschwork Family). Die Begrüßung erfolgt durch Ing. Hans Roithmeier, unserem Gastgeber. Zur Einführung spricht DI Markus Nöttling von der Galerie Nöfa Wels, wo ich vor einem Jahr bei der Gruppenausstellung mehrerer christlicher Künstler mitgemacht habe.

Vernissage der Ausstellung LEBENsWEGE im Café Kronberg in Scharten

P.S. Das Café Kronberg bietet auch Übernachtungsmöglichkeiten für Weitergereiste an.

Abschluss-Ausstellung.

Abschluss-Ausstellung.

Nach zwei Jahren und vielen Kursen an der Leonardo Kunstakademie Salzburg geht unser Kunststudium “Bildnerische Gestaltung – Malerei und Grafik” mit einer Abschluss-Ausstellung zu Ende. Dies wird nun am kommenden Wochenende mit der Zertifikatsverleihung gefeiert.

Neben unseren offiziellen Abschlussarbeiten (siehe Einladung unten) sind auch mehrere ausgewählte Arbeiten von jedem Studienteilnehmer ausgestellt.

Zu den Teilnehmer des Studiengangs XVIII, die an diesem Wochenende ihr zweijähriges Kunststudium abschließen gehören:

Die Vernissage und Zertifikatsverleihung findet am Samstag, 14. November 2015 um 18 Uhr im Schloss Mattsee (5163 Mattsee, Schlossberg 1, Diabellisaal) statt. Die Ausstellung kann bis Sonntag 15. November, von 9 bis 16 Uhr besichtigt werden.

Alle sind herzlich eingeladen, mit uns zu feiern.

Einladung Abschluss-Ausstellung Seite 1
Einladung Abschluss-Ausstellung Seite 1
Einladung Abschluss-Ausstellung Seite 2
Einladung Abschluss-Ausstellung Seite 2

 

 

 

Wie viel Zeit braucht es ein Bild zu malen und zu verkaufen?

Wie viel Zeit braucht es ein Bild zu malen und zu verkaufen?

Unlängst habe ich ein weiteres Bild für die neue Serie “Österreichische Seelandschaften” gemalt.

Während der letzten drei Wochen war ich in der Nähe von einem der schönsten Seen Österreichs – dem Weißensee in Kärnten. Und so hatte ich von Anfang an vor, einige Bilder davon zu malen. Allerdings brauchte es eine Woche um eine Lücke im Programm zu finden, so dass ich hin fahren und einige Fotos machen konnte.

Weissensee * White Lake (Abstract)
Weissensee Abstrakt * White Lake Abstract

Als ich dann eines der Bilder gemalt hatte, wurde mir bewusst, dass ich nur zwei Stunden dafür gebraucht hatte. Ich hatte zwar an den folgenden Tage noch einiges zu verbessern, aber trotzdem. Auf der anderen Seite war es nicht so verwunderlich, da es sich um ein relativ kleines Format handelt. Nachdem der Tisch im Hotel nicht besonders groß ist, war ich sehr froh, dass ich nur die 40 x 30 cm großen Blöcke mitgenommen hatte.

Etwas später am gleichen Tag begann ich dann zu überlegen, wie viel Zeit in die verschiedenen Vorbereitungen und Nacharbeiten eines Bildes fließt.

Hier sind die Dinge die mir sofort einfielen.

  • Material kaufen – obwohl ich das meiste Online bestelle, kann es relativ viel Zeit brauche. Zum Beispiel, wenn es darum geht Preise oder Sonderangebote zu vergleichen. Oder die richtige Farbe zu finden, denn leider hat jede Marke verschiedene Namen für den gleichen Farbton. Oder sogar bei der gleichen Marke; so hat Schmincke bei Akademiecryl und Primacryl unterschiedliche Namen. Manchmal führt kein Weg darum herum und ich muss in ein Geschäft fahren. So war es unlängst als ich online nicht die richtige Malspachtel gefunden habe. Schließlich beschloss ich auf dem Weg nach Kärnten in ein Geschäft in Salzburg zu fahren.
  • Vorlage suchen – meistens heißt das entweder selber Fotos machen, so wie im Fall vom Weißensee, oder das passende Bild online zu finden. Google Bilder ist zwar toll, aber es sagt mir leider nicht sofort, ob ein Bild urheberrechtlich geschützt ist oder nicht. Flickr hat die erweiterte Such-Möglichkeit nach Bilder mit einer “Creative Commons” Lizenz zu suchen. Leider existiert die Option noch nicht in der iPad Version. :-( Eine andere gute Quelle ist die Website “Paint My Photo“. Wenn man dort Mitglied ist, dann kann man alle dort vorhandenen Fotos malen. In manchen Fällen mache ich mir die Mühe einen Fotografen um Erlaubnis zu bitten. Zum Beispiel finde ich die Fotos von einem italienischen Fotografen auf Flickr, Andrea Pucci, sehr inspirierend. Und so habe ich ihn unlängst gefragt und die Erlaubnis erhalten, seine Fotos als Vorlage zum Malen zu verwenden.
  • Bild aussuchen – Entscheiden welches Bild ich heute nehme kann auch einige Zeit brauchen. Manchmal habe ich am Vortag bereits ein Bild herausgesucht und am nächsten Tag finde ich es überhaupt nicht inspirierend. ;-)
  • Material herrichten – das braucht fast relativ wenig Zeit, wenn man einen permanenten Arbeitsplatz hat. Nur das Wechseln von einem Medium zum anderen kann mehr Zeit brauchen.
  • Bild malen – das kann wie in dem erwähnten Beispiel zwei Stunden dauern, aber das ist das absolute Minimum. Meist sind es mindestens drei, aber es kann auch drei Tage oder drei Wochen dauern, natürlich mit Unterbrechungen. Dazu kommt, dass man oft am nächsten und übernächsten Tag noch Dinge entdeckt, die korrigiert gehören. Natürlich brauchen größere Bilder und komplexe Themen länger.
  • Bild fotografieren – wenn ich mit dem Ergebnis zufrieden bin, dann mache ich Fotos von den Gemälden. Manchmal bedeutet das auf die richtigen Lichtverhältnisse warten, oder besondere Arrangements zwecks guter Belichtung zu machen.
  • Fotos aufbereiten – danach übertrage ich die Fotos auf den Laptop und bearbeite sie mit Lightroom. (Dieser Prozess braucht einen eigenen Blogeintrag.) Ich mache meist mehrer Fotos von demselben Bild. Dann korrigiere ich die Objektiv-Verzerrung und beschneide jedes Foto. Danach entscheide ich erst, welches ich behalte und lösche den Rest. Dann kommt das Benennen der Fotos, Beschriften, Markieren und andere Metadaten, bevor ich sie für verschiedene Online Bedürfnisse exportiere.
  • Online Präsenz – das ist ein weiteres großes Thema, das einen eigenen Blogeintrag braucht. Es gibt unzählige Möglichkeiten mit verschiedenen Vorteilen und Nachteilen. Meistens poste ich sie nur auf meiner Homepage, meiner Facebook-Künstlerseite, Twitter und später auf meiner Fine Art America Seite. ABER – Online einstellen genügt leider nicht um die Bilder zu verkaufen. Glaube nicht an den Mythos vom passiven Einkommen während du schläfst!
  • Werbung und Vermarkten braucht mehr Zeit als alles andere. Leslie Saeta erwähnte in einem Interview, dass diese Aufgaben ca. 50% ihrer Zeit in Anspruch nehmen.
  • Dazu gehört auch die Planung und Durchführung von Ausstellungen. Auch das werde ich in einem eigenen Blogpost behandeln.
  • Wenn das Bild ausgestellt werden soll, dann muss ich entscheiden, welcher Rahmen und welches Passepartout dafür passt. Es gibt mehrere Plätze wo ich öfters meine Rahmen kaufe, aber für alle muss ich ca. 20 bis 40 km fahren. Für die Passepartouts muss ich zwei Mal in die nächste Stadt fahren, die 15 km entfernt ist – einmal zum Auswählen und Bestellen, und ein zweites Mal einige Tage später zum Abholen.
  • Das Aufhängen der Bilder für eine Ausstellung braucht mehrere Stunden. Ebenso das Abhängen, wenn auch etwas weniger. Dazu kommt das Entwerfen der Einladung, der Preisliste, des Lebenslaufs, und der Beschriftungen für jedes Bildes. Obwohl ich schon eine ganze Reihe Ausstellungen gemacht habe, unterschätze ich es immer wieder wie viel Zeit alles braucht.
  • Wenn ein Bild Online verkauft wird, dann verschicke ich es meistens ohne Passepartout und Rahmen, um die Versandkosten niedrig zu halten. Trotzdem braucht es oft viele E-Mails und Zeit bis der Kunde sich entscheidet, welches Bild er/sie nimmt. Natürlich braucht auch eine sorgfältige Verpackung und Versand einiges an Zeit.
  • Last but not least – jeder Verkauf bringt das Schreiben von Rechnungen und/oder Belegen mit sich, und der daraus resultierende Buchhaltungs-Aufgaben.

Wie man sieht, gibt es rund um den eigentlichen Malprozess sehr viele andere Aufgaben, die nötig sind, bis ich das Geld in der Tasche habe.

Zusammenfassung der obigen Details.

Basierend auf den obigen Details habe ich versucht, die Mindestzeiten für ein Bild grob zu schätzen:

  • Vorbereitungen für das Malen – mind. 1,5 Std.
  • Malen – zwischen 3 Std. (2 Std. sind eher selten), 3 Tagen oder 3 Monaten (mit Unterbrechungen).
  • Nachbereitung der Fotos – mind. 1,5 hrs
  • Alle Aufgaben rund um eine Ausstellung – 2 Std. (aufgeteilt auf mehrere Bilder)
  • Alle Aufgaben rund um einen Online Verkauf – 3 Std.

Alles diese Schätzungen berücksichten nicht, dass nicht alle Bilder verkauft werden. D. h. man müsste die Zeiten mit einem entsprechenden Faktor multiplizieren. Sie beinhalten auch nicht die allgemeinen Aufgaben, die mit Werbung und Vermarktung zu tun haben, sowohl online wie offline – dafür könnte man die Zeiten vermutlich verdoppeln. Daneben gibt es eine ganze Reihe anderer Aufgaben, die nicht direkt an das Malen oder Verkaufen von einem bestimmten Bild gekoppelt sind, wie z.B. Networken und technische Fähigkeiten verbessern.

Alles in allem, eine gute Erinnerung

Auch in einem Bild, das in nur zwei Stunden gemalt wurde, steckt viel mehr drin!

> Für mich selbst – eine Erinnerung, wenn ich in Gefahr bin die Preise zu niedrig festzulegen.
> Für andere Kunstfreunde – vielleicht hilft es euch, eure Preise realistischer zu gestalten.
> Für alle die Kunst kaufen – möge es euch helfen, die vom Künstler investierte Zeit zu schätzen.

Unterschätze nicht die Zeit und Kraft die in einem Gemälde steckt!

Was ist deine Erfahrung? Hast du schon einmal versucht die Zeit zu schätzen?

25 willkürliche Fakten über mich (2015 Version)

25 willkürliche Fakten über mich (2015 Version)

Vor mehreren Jahren (2009?) gab es eine Facebook Meme mit diesem Titel. Ich fand es sehr interessant, die Liste von “25 willkürliche Fakten über mich” von meinen Freunden zu lesen. Und so schrieb ich meine eigene Liste, nachdem ich von mehreren Freunden markiert (getagged) wurde.

Regeln: Wenn du markiert wurdest, dann sollst du eine Notiz schreiben in denen du 25 willkürliche Dinge, Fakten, Gewohnheiten, oder Ziele über dich erwähnst. Zum Schluss markierst du 25 deiner Freunde. Markiere auch die Person, die dich ursprünglich makiert hat. Wenn ich dich markiert habe, dann aus dem Grund, dass ich gerne mehr über dich wissen möchte.

Hier ist also die revidierte Version von “25 willkürliche Dinge über mich” für alle die es interessiert:

1. Ich bin Legastenikerin und habe mir in der Schule mit Deutsch und Englisch sehr schwer getan. Dafür war ich unter den Klassenbesten in Mathematik. Insofern betrachte ich es als Gottes Humor, dass er mich in eine Arbeit mit Sprachen berufen hat. Als Folge davon ging ich als Au Pair nach England um mein Schulenglisch zu verbessern und war ein Jahr lang in Frankreich um Französisch zu lernen. Außerdem lernte ich Holländisch als ich in den Niederlanden arbeitet und Spanisch als ich einen Kurzzeit-Einsatz in Mexiko machte. Ebenfalls für meine Arbeit lernte ich drei afrikanische Sprachen: Sango in der Zentralafrikanischen Republik, Djenaama und Bambara in Mali. Nebenbei lernte ich einige andere Sprachen, die ich aber nicht wirklich sprechen kann, wie z.B. Türkisch und Italienisch. Während der Ausbildungskurse übten wir, wie man eine fremde Sprache ohne Bücher und Kursen lernt, dazu gehörten Amharisch, Kurdisch, Chinesisch, Lingala, Suaheli. Aber von den meisten weiß ich heute nur noch ein Wort.

2. Ich kann praktisch kein Buch oder Artikel lesen, ohne Tippfehler und Formatierungsfehler zu finden. Ich suche sie nicht, aber sie springen mich an.

3. Daheim durfte ich nicht Dialekt sprechen (von meinen Eltern aus) und so klang meine Aussprache relativ “deutsch” (statt österreichisch). Das war so schlimm, dass manche Österreicher nicht glauben konnten, dass ich Österreicherin bin, vor allem nach dem ich drei Jahre lang in Deutschland auf der Bibelschule war. Anderseits ist es für Deutsche keine Frage, dass ich aus Österreich bin. Das ist bzw. war ein ziemlicher Identitätskonflikt.

4.  Eigentlich hasse ich Reisen, aber ich mache es dauernd im Kontext um Gottes Berufung zu erfüllen. Ich habe in den folgenden Ländern mehr als drei Monate gelebt: Österreich, Deutschland, Niederlande, Großbritannien, Mexiko, Frankreich, USA, Kamerun, Zentralafrikanische Republik, Mali. Ich habe folgende Länder besucht: Italien, Jugoslavien, Ungarn, Rumänien, Tschechoslovakei, Polen, Schweiz, Belien, Spanien, Zaire, Tschad, Kenia, Senegal, Elfenbeinküste, Dominikanische Republik, Kroatien, Griechenland und vielleicht hab ich noch welche vergessen. Unter anderem war ich auch drei Mal als Bibelschmuggler in Osteuropa vor dem Fall des Eisernen Vorhangs unterwegs. Zur Zeit habe ich das Reisen drastisch reduziert, das sie vermutlich zu meinem Burnout beigetragen haben.

5. Meine ursprüngliche Berufsausbildung war in Kunststofftechnik. Diese Ausbildung absolvierte ich während der Oberstufe des Gymnasiums, am Technologischen Gewerbemuseum in Wien (eine HTL Schule). Ich hätte zwei Jahre in der Branche arbeiten müssen, um meinen Ingeneurstitel offiziell zu beantragen, aber das habe ich nicht gemacht.

6. Mich faszinieren andere Kulturen und ich liebe es kulturelle Unterschiede und persönliche Eigenarten zu beobachten und zu analysieren. Ich liebe es auch Vermutungen anzustellen, woher andere (die ich in der Öffentlichkeit sehe) kommen und welche Sprache sie sprechen,

7. Ich bin sehr organisiert und liebe Logik-Puzzles. Meine Vorliebe für Krimis fällt vermutlich auch in diese Kategorie.

8. Ich brauche einen Rahmen für alles, ansonsten ergeben Detail-Informationen keinen Sinn für mich. Vermutlich bedeutet das, dass ich eine globale Denkerin bin.

9. Ich habe mit 14 Jahren meinen ersten Fotoapparat bekommen (zur Konfirmation) und habe seither immer viel und mit Freude fotografiert. Im Zuge dessen habe ich auch viel über Bildkomposition gelernt. Oder vielleicht sollte ich sagen, dass ich es intuitive richtig gemacht habe und das hat mir auch beim Malen sehr geholfen.

10. Ich gehöre zum Stamm der “Jäger und Sammler” – während meiner Kindheit bedeutete das, dass ich Frösche, Eidechsen und Heuschrecken gefangen habe, sowie Briefmarken, Münzen, getrocknete Pflanzen, Liedtexte usw gesammelt habe. Heutzutage beschränkt sich meine Sammelleidenschaft vor allem auf digitale Inhalte – Fotos, Musik, Computerspiele, Liedtexte, Artikel, usw. Außerdem stecke ich heute keine toten Mäuse in die Inbox von Kollegen. ;-)

11. Ich liebe alle Arten von Tanz. Ich begann sogar mit 16 anderen Tänze beizubringen. Einmal habe ich den Evangelischen Ball in Wien zusammen mit Bischof Oskar Sakrausky eröffnet – er war ein sehr guter Tänzer. Während eines Heimat-Aufenthalts habe ich Eintrittskarten zum Concordia Ball (Ball des Österreichische Presseklubs) im Wiener Rathaus gewonnen. Es war eine Herausforderung innerhalb bon drei Tagen die nötigen Utensilien (Kleid, Schuhe, etc.) UND einen geeigneten Tanzpartner zu finden. Aber es hat geklappt und wir hatten viel Spaß.

12. Während der Volksschule lernte ich Blockflöte spielen. Während der Bibelschule lernte ich Gitarre. Und während eines Heimat-Aufenthalts begann ich Klarinette zu lernen. Ich habe es auch mit Panflöte versucht, aber bin nicht weit gekommen.

13. Während dem erwähnten Heimat-Aufenthalt nahm ich auch Gesangsunterricht und konnte sogar bis zum hohen B singen. In einem späteren Heimataufenthalt habe ich dann meine Bauchstimme entdeckt. Ich kann relativ schnell wo mitsingen, aber beim Solo Gesang habe ich leider meine Probleme.

14. Ich liebe Musicals. Während meiner Kindheit hörte ich oft die Aufnahmen von West Side Story, My Fair Lady, der Mann von La Mancha, Anatevka (Fiddler on the Roof), Porgy und Bess, etc. weil mein Vater sie auf Band besaß  – auf uralten großen Bänder.

15. Ich habe eine sehr große Verwandtschaft, die sogar afrikanische Freunde beeindruckte. Meine Mutter hatte 7 Geschwister und mein Großvater 12. Einer meiner Urgroßväter reiste während seiner Gesellen-Jahren durch ganz Europa – Dresden, Wien, Triest, Lyon, Paris, London. Schlussendlich heiratete er in Paris eine Frau, die ihm aus der Heimat nachgeschickt worden war. Eine andere Linie meiner Vorfahren reicht zurück zu den Hugenotten in Frankreich. Sie flohen dann in die Tschechoslowakei und kamen dann später nach Österreich.

16. Zu meinen beliebtesten Fotomotiven gehören Sonnenuntergänge und andere Sonnen Stimmungen und Wolken. Sie beruhigen mich in erstaunlicher Weise. Vögel zu beobachten berührt mich in tiefer Weise. Und auf Wasserflächen zu schauen ist für mich therapeutisch.

17. Ich bin eine Forscher-Natur und sehr neugierig. Das ist eine große Hilfe bei unbekannten Nahrungsmitteln. So habe ich unter anderem  folgende Dinge gegessen: Stachelschwein, Schlange, Buschratte, Affe, Gazelle, Elefantenrüssel, Elefanten-Eingeweide, Katze, Riesen-Frosch (3 kg! siehe Foto für alle, die es nicht glauben können), Raupen, Termiten, Heuschrecken. Elefantenrüssel ist das zarteste Fleisch das man sich vorstellen kann. Raupen mit Koko Blättern in Erdnuss-Soße war mein Lieblingsessen in der Zentralafrikanischen Republik.

Giant Frog * Riesenfrosch
Giant Frog for Lunch * Riesenfrosch zum Mittagessen

18. Mit 14 Jahren habe ich in einem Verkehrs-Quiz ein Fahrrad mit drei Gängen gewonnen. Mit diesem bin ich viele Jahre gefahren. Leider wurde es mir in den Niederlanden gestohlen, kurz bevor ich wieder nach Österreich übersiedelte.

19. Zu einem entspannenden Urlaub gehört für mich viel Lesen und Schwimmen, am liebsten im Meer mit vielen Wellen. Ein besonderes Zuckerl ist für mich, wenn es eine Möglichkeit zum Windsurfen gibt. Leider passiert das nicht sehr oft.

20. Ich halte mich nie an ein Kochrezept sondern verändere sie immer nach meinem Geschmack und nach dem was gerade im Kühlschrank ist. Das nennt sich auch Kreativität.

21. Ich habe Lehrgeld bezahlt bis ich begriff, dass die Pflege von Beziehungen wichtiger ist als beim Telefonieren Geld zu sparen.

22. Für die längste Zeit war ich “Halb-Afrikanerin” was die Temperaturen angeht. Ich hasste Kälte und alles unter 26 Grad war für mich zu kalt. Allerdings hieß das nicht, dass ich es gerne heiß hatte, z.B. über 32  Grad. Während der letzten Jahre in Österreich hat sich mein Körper wieder adaptiert. Zum Glück! Sonst wäre ich schon steif gefroren.

23. Für mich gibt es keine schwarzen Menschen, selbst in Afrika nicht, denn selbst jene die wir schwarz nennen, sind oft verschiedene Braun-Schattierungen. In meinen Träumen haben alle Menschen die gleiche Hautfarbe. Ich erkenne dann Freunde in meinen Träumen nicht an ihrer Hautfarbe sondern an ihrer Verhaltensweise.

24. Ich liebe es Gott mit Liedern anzubeten und wenn immer möglich auch mit improvisiertem Anbetungstanz. Ich hatte lange davon geträumt, und der letzte Anstoß kam von einem Fuller Kollegen und Therapeuten, dessen Künstlername Picasso ist.

25. Last but not least – seit der ursprünglichen Meme habe ich entdeckt, dass ich HSP (highly sensitive person, d.h. hochsensible Person, oder auch Sensorische-Verarbeitungs-Empfindlichtkeit genannt) bin. Das war ein Riesen Aha-Erlebnis, weil es so vieles erklärt was ich über mich selbst wusste. Ich schrieb damals eine Blogeintrag, der großteils heute noch stimmt. [Dieser Punkt ersetzt den Punkt Malen, der nun keine Überraschung mehr ist.]

Ich würde liebend gerne mehr über meine Leser erfahren

Wenn du schon einmal so eine Liste geschrieben hast, kannst du gerne den Link unten als Kommentar posten.

Wenn nicht, dann würde ich dich bitten 1-4 willkürliche Fakten über dich unten als Kommentar zu posten.

 

LKS Weiterführungsseminar 4

LKS Weiterführungsseminar 4.

Nach zwei Jahren war es nun so weit – unser letztes Pflichtseminar fand Anfang Juli statt. Und somit auch die Anfertigung unserer Abschlussarbeiten, der wir mit viel Zittern entgegen gesehen haben.

Unterrichtsthemen

Zu den Unterrichts gehörten diesmal:

  • Individueller Stil und kreatives Potential in selbständigen Arbeiten sowie neue Wege der Kunst
  • Neue Ausdrucksmöglichkeiten in der gegenständlichen und gegenstandslosen Malerei
  • Kunstgeschichte 4
  • Materialkunde 4
  • Techniken 4
  • Ausarbeitung des Themenbildes für den Studienabschluss

Nach der ausführlichen Besprechung der Hausaufgaben erhielten wir die Prüfungsthemen.

Themen für die Abschlussarbeiten

  • Das manipulierte Mensch
  • Wege des Lebens
  • Junge und Alte

Und dann stürzten wir uns an die Arbeit. Nach einer Reihe von Skizzen konnten wir unsere Ideen am zweiten Tag mit Prof. Baier besprechen. Zu meiner Freude und Überraschung konnte ich mein erstes Bild bis zum Abend des zweiten Tages fertigstellen. Danach konnte ich mit mehr Gelassenheit weitere Bilder anfertigen. Insgesamt wurden es drei und das offizielle Abschlussbild wurde dann von der ganzen Gruppe ausgewählt.

Die ersten zwei Bilder malte ich über das Thema “Der manipulierte Mensch”, das dritte zum Thema “Jung und Alt – Lebensperspektiven.”

Alle drei Bilder wurden auf Leinwand mit Acryl gemalt und sind 100 x 80 cm groß.

LKS Weiterführungsseminar 3 Hausaufgaben.

LKS Weiterführungsseminar 3 Hausaufgaben.

Wie nach jedem Pflichtseminar gab es eine Reihe Hausaufgaben bis zum nächsten Pflichtseminar. Diese werden dann am ersten Kurstag ausführlich mit dem Leiter der Akademie, Prof. Hannes Baier, besprochen.

Aufgabenstellungen.

Diesmal erhielten wir die folgende Aufgabenstellungen:

  • 1 Häusergruppe und Landschaft
  • 3 Figurales in verschiedenen Techniken
  • 2 Portraits in Farbe
  • 3 Konzeptbilder zu abstrakten Themen
  • 2 Sgraffito Techniken

Themen zur Auswahl.

Für die Konzeptbilder standen folgende Themen zur Auswahl:

  • Ich und der Andere
  • Heute und Morgen
  • Verlorene Kindheit

Für die Konzeptbilder habe ich eine afrikanische und eine europäische Variante von “Verlorene Kindheit” gemalt, und ein Bild mit dem Thema “Ich und der Andere – unsere Wege kreuzen sich”.

Für die Sgraffitobilder wählte ich zwei ähnliche afrikanische Motive – Frauen, die Kalebassen auf dem Kopf tragen. Kalebassen sind aus der Schale einer Kürbisart (calebasse ist französisch für Flaschenkürbis). Sie werden zum Transportieren von Milch und Reis und vielen anderen Dingen verwendet, aber auch als Schüssel in der Küche.

Dies waren nun die letzten Hausaufgaben des Grundlagenstudium “Bildnerische Gestaltung – Malerei und Grafik” an der Leonardo Kunstakademie Salzburg.

Das moderne Portrait in verschiedenen Techniken

Das moderne Portrait in verschiedenen Techniken

Mitte Mai habe ich an meinem letzten Wahlseminar für das Kunststudium teilgenommen. Das Thema interessiert mich schon lange und mit Hilfe meiner JKPP Freunde habe ich auch immer wieder die Portrait-Malerei geübt. Diesmal ging es aber nicht nur um die “normale” Portrait-Malerei.

Aus der Kursbeschreibung auf der Webseite:

Von jedermanns Kindheit bis zu Leonardos Mauerfleck ist die verfremdende physiognomische Wahrnehmung Nährstoff von Deutung und Erkenntnis. Dabei kann auch „nur das innere Bild“ der Physiognomie des Anderen zur Geltung kommen (wie z.B. bei Beckmann, Ensor, Kokoschka, Modigliani, Schiele, Picasso u.a.).

Im Portrait-Seminar wird besonderer Wert auf die eigene Sicht und die subjektive Bildsprache gelegt, wodurch das Erkunden des Gegenübers zugleich die Erkundung des eigenen „Ich“ unterstützt.

Es ging hierbei weniger darum Portraits zu malen, die der dargestellten Person zu 100% ähnlich sieht, sondern der Schwerpunkt lag mehr auf den verschiedenen Techniken, die man bei einem modernen Portrait einsetzen kann.

Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind darum mehr oder weniger Zufall. ;-)

Wenn man beim modernen Portrait trotzdem eine bestimmte Person darstellen, ist es vor allem wichtig, dass die Augenpartie stimmt und zum Wiedererkennungseffekt führt.

Maltechniken von Schiele, Morandi, Modigliani und Cezanne

Maltechniken von Schiele, Morandi, Modigliani und Cezanne

Anfang Mai besuchte ich mein vorletztes Wahlseminar für das Kunststudium. Cezanne und Schiele waren mir auch vorher schon bekannt. Morandi und Modiglinai begegneten mir zum ersten Mal.

Auszug aus der Kursbeschreibung:

Das Seminar führt gründlich in Stil und Technik des jeweiligen Künstlers ein, damit bei der Rezeption die Vorgangsweise, die Kriterien und die tiefgehenden Erfahrungen der großen modernen Meister für das eigene Schaffen gewinnbringend eingebracht werden können.

Alle vier Künstler stehen für eine maßgebliche, wegweisende Bildsprache, denn alle Darstellung und Ausdrucksweise ist Vermittlung, d.h. ein „Etwas“ wird im Lichte eines „Anderen“ gesehen. Im Gegensatz zum Auge interpretiert die Kunst nicht – sie zeigt! Kunst ist nur dann Kunst, wenn eine innere Wirklichkeit zum Ausdruck gebracht wird, eine innere Welt – eine innere Seinswirklichkeit, sich zur Überzeugung bringt. Dies gilt insbesondere für die aktuelle Kunst der „Postmoderne“ von heute.

Egon Schiele (1890 – 1918) geht es in seinem eigenwilligen, expressiven Werk vornehmlich um die „innere Wahrheit“ in der künstlerischen Darstellung. Dabei sucht er stets die seelische Stimmung der Figuren, seien es Akte, oder die zum existentiellen „Für-sich“ gezeigten Objekte und Landschaften, in ihrem schicksalhaften, individuellen Sein – im Gegensatz zum meist nur oberflächlichen „An-sich“ üblicher Darstellung – zu zeigen.

Giorgio Morandi (1890 – 1964) setzte sich bevorzugt mit der Magie der einfachen Formen der Dinge auseinander, die in ihrer Schlichtheit und Reduktion, auch der pastelltonigen Farbgebung, das alltäglich Geschaute zur Kostbarkeit zu bringen weiß.

Amedeo Modigliani (1884 – 1920) will den Menschen darstellen wie dieser in seiner grundsätzlichen, existentiellen Wesenhaftigkeit in Köperform „gegossen“ erscheint. Weiche, fließende Figuration, oft archaisch anmutend, mit mandelförmigen, oft blicklosen Augen, wird der Mensch geradezu zum austauschbaren, zum „vergänglichen Gegenstand“ gewordenen Kunstobjekt.

Paul Cezanne (1839 – 1906) will Kunst als „Harmonie parallel zur Natur“ gesehen wissen und gilt insgesamt in Technik und Stil (Aufsplitterung der Kontur, der Farbe, Reduktion der Form zum geometrischen Objekt, Verfremdung und Verklärung des Trivialen u.v.a.) wegweisend für die Avantgarde, als die „Zäsur“ und sozusagen, als „Vater der Moderne“.

Nach einer ausführlichen Einführung in die Biografie und Maltechniken der vier Künstler, konnten wir einen wählen mit dessen Maltechnik wir uns auch praktisch beschäftigten und sie mit eigenen Motiven umsetzten.

Mich sprach vor allem der Stil von Modigliani an. Auch wenn ich mich nicht dazu durchringen konnte, so wie er, blicklose leere Augen zu malen, so versuchte ich doch die anderen Aspekte seinen Stils in meinen eigenen Bildern anzuwenden.

Tanz mit Immanuel – Wachssalben Malerei

Tanz mit Immanuel – Wachssalben Malerei

Auf einmal fühlte ich mich schwungvoll in die Höhe gehoben und im Kreis herum gewirbelt, als würden wir ausgelassen tanzen, bevor mich Immanuel mitten in einer grünen Wiese niedersetzte.

Tanz mit Immanuel * Dance with Immanuel
Tanz mit Immanuel * Dance with Immanuel

Komm, vertraue dich meiner Führung an!

Tanzen ist wie keine andere Tätigkeit ein Ausdruck von Verletzlichkeit (Brené Brown). Vor allem wenn man ausgelassen tanzt und nicht nach Vorschriften. Nur wer innerlich frei und geheilt ist, hat die Freiheit sich im Tanz auszudrücken.

Auf einer Konferenz begann eine Einheit mit einer Zeit der Stille und Anleitung zum Immanuel Prozess (eine Art von Exerzitien oder geistliche Übungen). Wir sollten uns gerade an einen Zeitpunkt erinnern, an dem wir Gottes Gegenwart besonders deutlich erlebt hatten. Bevor ich mir jedoch irgendetwas überlegen konnte, hatte ich den inneren Eindruck, dass Jesus mich schwungvoll in die Höhe hebt und im Kreis herumwirbelt, als würden wir ausgelassen tanzen, um mich dann mitten in einer grünen Almwiese sanft niederzusetzen.

Das kam komplett unvorbereitet und ich war total überrascht! Es war ein Moment ausgelassener Freude in einer wunderschönen Umgebung. Es war ein Ausdruck von so viel überschwänglicher Freude, Freude aneinander, über das Zusammensein, Freiheit, Verletzlichkeit, Schönheit, wortlose Wertschätzung und Übereinstimmung.

Im Nachdenken darüber und was Jesus mir wohl mit der Vision sagen wollte, zeigte er mir, wie sehr sein Verhalten im direktem Kontrast steht zu dem, was ich von anderen gewohnt war. Er freut sich über mich, trotz meiner Unvollkommenheit und er behandelt mich als Frau mit viel Wertschätzung und Respekt.

Bei Jesus brauche ich keine Angst haben, dass er mich für einen Fehler oder fehlende Begabung zur Schnecke macht, abwertend behandelt oder mich als Frau wie ein Mensch zweiter Klasse behandelt. Nur bei ihm finden wir so vollkommene Annahme und Geborgenheit.

***

Der Herr, dein Gott, ist in deinen Mauern, er ist mächtig und hilft dir. Er hat Freude an dir, er droht dir nicht mehr, denn er liebt dich; er jubelt laut, wenn er dich sieht.
Zeph, 3,17

Jesus bleibt stehen – Wachssalben Malerei

Jesus bleibt stehen – Wachssalben Malerei

Die Geschichte von einem blinden Bettler in Jericho wurde meine persönliche Geschichte, als Jesus mir in einem Gottesdienst vor vielen Jahren die gleiche Frage stellte. “Was willst du, das ich für dich tun soll?”

Jesus bleibt stehn * Jesus stood still
Jesus bleibt stehen * Jesus stood still

Komm, sag mir was du wirklich willst!

Die Geschichte begann mit einem blinden Bettler in Jericho und führte zu einem unglaublichen Heilungsprozess in meinem Leben. Als Jesus und seine Jünger an dem Bettler vorbei gehen, ruft er „Hab Erbarmen mit mir!“ Die Leute wollen ihn zum Schweigen bringen, aber Jesus bleibt stehen und ruft ihn zu sich und fragt, “Was willst du, dass ich für dich tun soll?“

In einer Predigt über diese Geschichte, stand Jesus plötzlich auch vor mir. Jesus blieb stehen. Und er fragte, “Was willst du, dass ich für dich tun soll?“ Ein einzigartiger und Gott-geschenkter Augenblick, wie selten davor und danach.

Welche Dinge würden dir einfallen? Reichtun? Gesundheit? Langes Leben? Lebenspartner? Besondere Begabungen?

Nach einigem hin und her Überlegen, antwortete ich, „Jesus, ich will frei sein von meinen diversen Suchtverhalten.“ Ich hatte zwar durch das 12-Schritte Progamm gelernt, recht gut damit umzugehen, aber mir war bewusst, dass ich nicht wirklich frei bin.

Jesus antwortete „OK, es soll geschehen!“ Ich wusste zwar nicht genau, wann es geschehen würde, und wollte es auch nicht zu früh hinausposaunen. Aber nach einigen Monaten merkte ich eine echte Veränderung. Ich war frei von meinen Suchtverhalten wie Workaholismus, Esssucht, Kontrollsucht und ihren diversen Verwandten. Hallelujah!

In dem gleichen Jahr ist vielen anderen Bereichen Heilung und Veränderung passiert. Darum nenne ich es mein “Jubeljahr”.

***

Jesus antwortete: »Geh nur, dein Vertrauen hat dir geholfen!«
Im gleichen Augenblick konnte er sehen und folgte Jesus auf seinem Weg.
Mk 10,52

Gottes Augen sagen Annahme – Wachssalben Malerei

Gottes Augen sagen Annahme – Wachssalben Malerei.

Gottes Augen drücken seine Annahme und Liebe aus. Inzwischen ist das für mich ganz selbst verständlich, aber das war nicht immer so. Wie sieht dein inneres Bild von Gott aus?

Gottes Lächeln * God's Smile

Die meisten Menschen übertragen ihre negative Erfahrungen mit strengen und (über-) kritischen Eltern oder Lehrer auf Gott. Vor ihrem inneren Auge sehen sie jemanden, der sie dauernd streng beobachtet, bzw. mit ihren inneren Ohren hören sie einen inneren Kritiker und denken, dass das Gott ist.

Komm, lass dich von meiner Liebe heilen!

Auch wenn ich nie bewusst eine negative Vorstellung von Gott hatte, dass er z.B. mich immer mit einem kritischen Stirnrunzeln beobachtet und darauf wartet mich bei einem Fehler zu ertappen, war es doch ein langer Weg, mir seiner Liebe und Annahme bewusst zu sein. Nicht nur ab und zu, sondern andauernd.

Sehr dazu verholfen hat eine einfache Strichzeichnung von Gottes wohlwollendem Lächeln, die lang in meinem Schlafzimmer hing. Dadurch ist es langsam in mein Bewusstsein gesickert, dass Gott auf meiner Seite ist und dass er mich annimmt, so wie ich bin. Seine Annahme war schließlich der wichtigste Faktor für meine Veränderung und innere Heilung.

Dieses Bild ist ein unvollkommener Versuch, diesen einladenden Ausdruck von Gottes Augen wiederzugeben, der so eine vollkommene Annahme ausstrahlt.

◊◊◊

Wir alle sehen in Christus mit unverhülltem Gesicht die Herrlichkeit Gottes wie in einem Spiegel. Dabei werden wir selbst in das Spiegelbild verwandelt und bekommen mehr und mehr Anteil an der göttlichen Herrlichkeit. Das bewirkt der Herr durch seinen Geist. 2. Kor 3,18

Talita kum – Auferstehung zu neuem Leben – Wachsalben Malerei

Talita kum – Auferstehung zu neuem Leben – Wachsalben Malerei

Gelähmt vor Angst sitzt eine Person in der Höhle. Der Pfad zum Ziel führt an einem Abgrund vorbei. Die Angst davor hält sie davon ab, den Gipfel zu erreichen und aufzublühen. Wer kennt das nicht?

Angsthöhle * Fear Cave
Angsthöhle * Fear Cave

Talita kum – Komm, blühe auf! 

Für jeden ist es etwas anderes, das uns lähmt und davon abhält, ein Ziel zu erreichen: Angst vor dem Versagen? Angst sich lächerlich zu machen? Angst vor großer Verantwortung? Angst nicht gut genug zu sein? Angst ausgeschlossen zu werden? Angst vor Einsamkeit? Angst vor dem was andere über mich denken?

Gott zeigte mir mit diesem Bild, dass meine Femininität zusammen gekauert, erstarrt vor Angst, verkümmert und halbtot in der dunklen Höhle saß. Der Abgrund heißt „falsche Weiblichkeit“ – Frauen deren Lebensinhalt aus rosa Rüschen und Tee trinken aus zerbrechlichen Porzellantassen mit ausgestrecktem kleinen Fingern besteht. Aus Angst in diese Stereotypen zu fallen, traute ich mich nicht, den Pfad zum Aufblühen zu gehen.

Jesus rief „Talitha kum!“ und erweckte mich und meine Femininität zu neuem Leben. Ich konnte nur staunen, wie sich in den Monaten danach viele Dinge in meinem Leben ganz von selbst änderten. Die Veränderungen waren Ausdruck der erlebten Heilung.

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Jesus nahm das Mädchen bei der Hand und sagte: »Talita kum!«
Das heißt übersetzt: »Steh auf, Mädchen!« 
Mk 5,41