Collage

Einen guter Rutsch ins neue Jahr

Wünsche euch einen guter Rutsch ins neue Jahr

Morgen beginnt bereits ein neues Jahr und ich wünsche meinen Lesern einen guten Rutsch und viel Segen im Jahr 2015.

Bereits zum dritten Mal beginnt das neue Jahr für mich mit einer 30 in 30 Herausforderung. Leslie Saeta, eine Künstlerin in Kalifornien, lädt zum fünften Mal andere Künstler zu einer Herausforderung ein. Es geht darum, sich als persönliches Ziel zu setzen, dass man 30 Bilder in 30 Tagen malt. Das ist eine tolle Art das neue Jahr mit viel Schwung zu beginnen. Durch die Vernetzung mit anderen Künstlern macht es um so mehr Spaß.

Die bisherigen Herausforderungen waren im Januar 2013, September 2013, Januar 2014, und September 2014. Ich habe mit unterschiedlich gutem Erfolg daran teilgenommen.

Bis jetzt sehe ich noch sehr wenige Europäer die mitmachen, aber diesmal bin ich zumindest nicht die einzige aus Österreich. Alex hat sich entschlossen, aktiv mitzumachen, nicht nur wie bisher als Zuschauer! Wünsch dir alles Gute, Gelingen und viel Spaß dabei!

Die folgenden Collagen geben einen kleinen Einblick in die Resultate der letzten drei Herausforderungen. Wie man sieht, habe ich jedes Mal unterschiedlich viele Bilder gemalt.

Das Thema für Januar 2015 ist bereits vorgegeben. Und zwar durch die Hausaufgaben für das Kunststudium. Diesmal stehen vor allem Portraits, Aktbilder, Hand-  und Fußstudien auf dem Programm. Und dazwischen das eine oder andere Bild für die nächste Ausstellung.

 

 

Wieder 30in30

30in30 Herausforderung

Es ist wieder einmal so weit – Leslie Saeta ruft wieder zu einer “30in30 Challenge” auf, d.h. sich der Herausforderung stellen, 30 Bilder in 30 Tagen zu malen. Ich habe bereits drei Mal bei diesen Herausforderungen mitgemacht (Januar 2013, September 2013, Januar 2014). Es ist immer sehr motivierend und ermutigend mit so vielen anderen zu malen und die Bilder untereinander auszutauschen. Diesmal habe sich bereits 800 Künstler aus über 20 Ländern angemeldet. Es werden also jedes Mal mehr.

Die folgenden Collagen zeigen die Bilder, die Leslie Saeta während der letzten Herausforderungen gemalt hat.

Mitmachen oder nicht?

Ich habe mich spontan angemeldet, aber dann so meine Zweifel gehabt, wie sinnvoll eine Teilnahme ist im Moment. Dinge die mir durch den Kopf gehen:
  • Derzeit bin ich auf Urlaub und ich war mir nicht sicher, ob ich überhaupt eine Internetverbindung haben werde.
  • Da ich schon länger nicht gepostet habe, warten jede Menge Bilder darauf, dass ich sie euch vorstelle.
  • In letzter Zeit habe ich mit Hochdruck meine nächste Ausstellung vorbereitet, und so brauche ich jetzt im Urlaub nicht so einen ähnlichen Stress.

Ich mache mit, aber …

Glücklicherweise gibt es keine fixen Regeln bei der Herausforderung. Und so beschloss ich meine Teilnahme folgendermaßen zu gestalten:
  • Ich plane vor allem kleinere Bilder zu malen, die nicht unbedingt fertige Bilder sind, sondern Entwürfe für größere Bilder. Da ich derzeit meist 70x50cm große Bilder male, braucht jedes auch länger.
  • Ich werde versuche, die Bilder der letzten Monate zusätzlich oder statt neuen Bildern zu posten. Das heisst, mein Hauptziel ist nicht so sehr das Malen (wie bei den anderen, denen es darum geht, jeden Tag zu malen), sondern ich möchte wieder regelmässig posten und den Rückstand aufholen.
  • Da die Bilder für die nächste Ausstellung fertig sind, kann ich jetzt einfach nach Lust und Laune, d.h. ohne Thema malen.
In diesem Sinne, auf ein Neues! Ich bin selber neugierig, was ich im September zustande bringen werde.
Wenn du selber malst, es ist noch nicht zu spät mitzumachen. Hier kannst du dich anmelden.

30in30 Collage Januar 2014

Es ist ein tolles Gefühl sich die 30 Bilder des letzten Monats anzusehen und zu wissen, dass man die “30 Bilder in 30 Tagen” Herausforderung bestanden hat. Hier ist also die Collage, die euch diesen Überblick gibt. Wie ich am Anfang angekündigt habe, wollte ich die Herausforderung mit meinen Hausaufgaben für die Kunstakademie verbinden. Darum sind fast alle Bilder Zeichnungen, die meisten mit Grafit oder Bleistift, manche mit Tusche oder Fineliner, manche mit Rötel, Sepia und Kohle, und zwei zum Spaß mit dem iPad. Mehrere waren Portraits für JKPP (Julia Kay’s Portrait Party) auf Flickr. Alle Bilder hatten das Ziel, dass ich im Zeichnen besser werde und sie waren alle eine gute Übung.

Diese Zeichnungen werden nicht wie andere Bilder auf einer Webseite zum Verkauf angeboten. Solltes du dich trotzdem für eines der Bilder interessieren, könnte ich mich überreden lassen, gegen einen symbolischen Betrag und Versandkosten mich von ihnen zu trennen. Schick mir einfach eine Mail oder Nachricht auf Facebook.

30in30 Collage

Ich hatte die besten Absichten, gestern und heute noch einige Aquarelle für die Challenge zu malen, aber das hat nicht geklappt. Zu viele andere Dinge beanspruchten meine Zeit. Nun ist der September zu Ende und damit die 30in30 Challenge (Herausforderung). Als ich über die Challenge nachdachte, wurde mir bewusst, dass ich zwar nicht wie geplant 30 Aquarelle gemalt hatte, aber trotzdem 30 Kunstwerke – 20 Aquarelle und 10 Grafiken von meinem Lehrgang. Hurra – ich hab’s geschafft! Auf jeden Fall hat es Spaß gemacht und war ein toller Ansporn.

Das Ende der Challenge bedeutet aber nicht das Ende meine Landschaftsserie. Ich werde im Oktober weiter Landschaftsbilder in Aquarell malen, weil sie das Thema meiner Ausstellung im November in Wien sein werden. Also, bleibt auf Empfang – für mehr Blogeinträge und für mehr Details über die Ausstellung.

Die folgende Collage der 30 Kunstwerke habe ich mit PicMonkey gemacht:

Collage Sept13

30in30 Challenge

Collage Jan13
Morgen beginnt ein neuer Monat und damit eine neue Herausforderung. Nicht nur die normale Herausforderung eines Monatsanfangs, sondern eine neue 30in30 Challenge (Herausforderung). Auf Einladung von Leslie Saeta werden über 300 Künstler weltweit versuchen, 30 Bilder in 30 Tagen zu malen. Und ich mache auch mit. Ich habe schon zwei Mal bei ähnlichen Aktionen mitgemacht, und es ist erstaunlich, wie viel man durch das zusätzliche Momentum schafft.

Da bereits verschiedene Dinge fix geplant waren (Reisen, Kurse), bin ich mir nicht sicher, ob ich das Ziel von 30 Bildern schaffen werde, aber ich werde es versuchen.

Das Thema für diesen Monat ist Landschaften. Ich habe bereits im August eine Serie mit holländischen Landschaften begonnen und werde diese Serie fortsetzen. Alle Bilder werden auf 30×40 cm (12x16in) Papier gemalt, die meisten wahrscheinlich mit Aquarellfarben.

Projektarbeit

Vor zwei Monaten nahm ich an einer Zulassungsprüfung teil (leider nicht erfolgreich) und habe dafür folgende Projektarbeit zum Thema “Blind Spot” gemacht.
Ein „Blind Spot“ in der industrialisierten Welt ist die Unterteilung der Menschen in Untergruppen. In Englisch spricht man von „scenery, machinery and people“. Auf Deutsch reimt es sich nicht so schön – Kulissen, Maschinen und Menschen. Nur die letzte Gruppe wird wirklich als Mensch gesehen und behandelt. In dem Bild sind mehrere Menschen beim Einkauf im Supermarkt – die Person an der Kassa ist nicht Mensch sondern „Maschine“ (Automat, Roboter), die Putzfrau im Hintergrund ist Kulisse, ebenso der Alkoholiker, der Behinderte, der Bettler, die Strassenarbeiter, die Ausländer, usw. In manchen Fällen sieht man nur das Statussymbol oder ein ähnliches Kennzeichen und der Rest der Person verschwimmt oder wird fast wie unsichtbar. 
 
Auch wenn diese Mechanismen in einer Macro-Gesellschaft eine Schutzfunktion der Psyche sind, werden anderseits dadurch viele Mitmenschen ‚entmenschlichen‘ die uns als Gegenüber bräuchten. Dieser Prozess öffnet dann die Tür für eine ‚unmenschliche‘ Behandlung der anderen, z.B. Agressionen gegen Ausländer, Menschenhandel, Pornographie. Im grossen Ausmass geschieht das im Internet, wo sich z.B. Foren-Teilnehmer frei fühlen, andere verbal zu attakieren, weil sie den anderen nicht sehen und vergessen, dass am anderen Ende der ‚Leitung‘ ein menschliches Wesen sitzt. Die Frage ist, ob die Zunahme der virtuellen entpersonalisierten Beziehungen zum schwarzen Loch wird.
Blinder Fleck * Blind spot
Blinder Fleck * Blind spot