Pastell

Das moderne Portrait in verschiedenen Techniken

Das moderne Portrait in verschiedenen Techniken

Mitte Mai habe ich an meinem letzten Wahlseminar für das Kunststudium teilgenommen. Das Thema interessiert mich schon lange und mit Hilfe meiner JKPP Freunde habe ich auch immer wieder die Portrait-Malerei geübt. Diesmal ging es aber nicht nur um die “normale” Portrait-Malerei.

Aus der Kursbeschreibung auf der Webseite:

Von jedermanns Kindheit bis zu Leonardos Mauerfleck ist die verfremdende physiognomische Wahrnehmung Nährstoff von Deutung und Erkenntnis. Dabei kann auch „nur das innere Bild“ der Physiognomie des Anderen zur Geltung kommen (wie z.B. bei Beckmann, Ensor, Kokoschka, Modigliani, Schiele, Picasso u.a.).

Im Portrait-Seminar wird besonderer Wert auf die eigene Sicht und die subjektive Bildsprache gelegt, wodurch das Erkunden des Gegenübers zugleich die Erkundung des eigenen „Ich“ unterstützt.

Es ging hierbei weniger darum Portraits zu malen, die der dargestellten Person zu 100% ähnlich sieht, sondern der Schwerpunkt lag mehr auf den verschiedenen Techniken, die man bei einem modernen Portrait einsetzen kann.

Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind darum mehr oder weniger Zufall. ;-)

Wenn man beim modernen Portrait trotzdem eine bestimmte Person darstellen, ist es vor allem wichtig, dass die Augenpartie stimmt und zum Wiedererkennungseffekt führt.

LKS Weiterführungsseminar 2 Hausaufgaben

LKS Weiterführungsseminar 2 Hausaufgaben

Auch nach dem Weiterführungsseminar Nr. 2 erhielten wir eine Liste von Hausaufgaben, die bis zum dritten Weiterführungsseminar zu erledigen waren. Diesmal ging es darum die gelernten Prinzipien von der Darstellung des Körpers zu üben. Mehrere dieser Hausaufgaben habe ich bereits als Teil der 30in30 Herausforderung im Januar 2015 gepostet. Hier sind sie noch  einmal im Überblick.

Aufgabenstellungen

  • 7 Portraits in Pastell, Kohle, Rötel oder Bleistift
  • 3 Aktstudien in verschiedenen Techniken
  • 1 Menschengruppe
  • 1 expressiv/abstrahierendes Bild Menschen im Raum und in der Natur
  • 1 Selbstportrait mit Hilfe eines Spiegel in Bleistift, Kohle oder Rötel
  • 1 Blatt mit mehreren Handstudien
  • 1 Blatt mit mehreren Fußstudien

 

 

Fußstudien 6 und 7 – Pastell Zeichnungen

Fußstudien 6 und 7 – Pastell Zeichnungen

Die letzten zwei Zeichnungen meiner Serie von Fußstudien haben etwas mehr Farbe gekriegt. Ich liebe Farben und halte es nicht sehr lange aus, ohne Farben zu arbeiten. Darum habe ich diese Fußstudien mit Pastellkreiden lebendiger gemacht.

Fussstudie 6
Fussstudie 6
Fussstudie 7
Fussstudie 7

Synchrotron 4 JKPP – Pastell Portrait

Synchrotron 4 JKPP – Pastell Portrait

Hier ist das vierte Portrait als vierter Beitrag zur 30in30 Herausforderung mit Leslie Saeta. Synchrotron ist der Flickr Name von diesem JKPP Mitglied. Seine andere Gesichtshälfte liegt im Schatten was einen sehr interessanten Effekt ergibt. Dazu kommt, dass er ungewöhnlich lange Finger hat.

Synchrotron 4 JKPP
Synchrotron 4 JKPP

Synchrotrons Flickr Seite ist hier.

Ana von JKPP – Pastell Portrait

Ana von JKPP – Pastell Portrait

Auf das erste Portrait folgt gleich ein zweites, und wahrscheinlich noch viele mehr. Auch dieses Portrait ist von einem JKPP Gruppen-Mitglied. Ich habe es auf leicht getöntem Papier (Aktzeichenblock von Vans) mit Pastellkreiden gemalt.

Ana 4 JKPP
Ana 4 JKPP

Ana ist aus Madrid und ihre Bilder auf Flickr kann man hier sehen.

Weihnachtsgruss

Weihnachtsgruss

Bethlehem Landschaft
Licht in Bethlehem

Das Volk, das im Dunkeln lebt, sieht ein großes Licht; für alle, die im Land der Finsternis wohnen, leuchtet ein Licht auf.  Jes 9,1

Mit diesem Bild, das ich vor kurzem gemalt habe, wünsche ich allen Freunden und Bloglesern ein gesegnetes Weihnachtsfest und erholsame Feiertage! 

Gegenstandslose Pastellmalerei

Gegenstandslose Pastellmalerei

Mein erstes Seminar an der Leonardo Kunstakademie Salzburg hatte die Gegenstandslose Pastellmalerei als Thema. Gegenstandslos bedeutet, dass das Bild Sujet nicht von einem reellen Gegenstand abgeleitet wird, wie bei der abstrakten Kunst. Manche würden das auch “abstrakt” nennen, was nicht ganz korrekt ist, denn abstrakt kommt von abstractae (lat.) und bedeutet “(von etwas) abziehen”, und hat daher einen gegenständlichen Ausgangspunkt, während die art informel (fr.) oder gegenstandslose Kunst, keinen solchen Ausgangspunkt hat.

Die Seminarleiterin war Elfriede Kotrba, die auch die Geschäftsführerin der Leonardo Kunstakademie ist. Bereits nach dem ersten Tag hatte ich so viel gelernt, dass sich der Kurs bereits ausgezahlt hat. Ich hatte zwar hin und wieder mit Pastellkreiden gemalt, aber entdeckte jetzt, dass ich viel zu viel Pigment verwendet habe und das gleiche Ergebnis mit weniger erzielen kann. Wir lernten auch verschiedene interessante Techniken, wo Pastellkreiden mit anderen Materialien kombiniert werden.

 

 

Autobiografisches im März

Im März nahm ich einen ersten Anlauf ein “echtes” Selbstportrait zu malen. Bisher habe ich nur Bilder gemalt, in denen ich indirekt vorkam (z.B. Phönix im Jänner).

Hier also zwei Selbstportraits, die ich mit Hilfe von Fotos gemacht habe.

Das letzte Bild kommt euch vielleicht bekannt vor. Es ist insofern autobiographisch als ich als Kind ein Buch hatte, mit dem Titel “Das blaue Pferd”, wo das Gemälde von Franz Marc abgebildet war. Meine Version des Pferdes ist nicht blau, sondern weiß. Es ist also der Geist eines berühmten Pferdes, sozusagen. ;-)