Abstrakt

Abstrakte Malerei

Einladung zur Vernissage im Café Kronberg

Einladung zur Vernissage im Café Kronberg

Nächste Woche ist es soweit: meine nächste Ausstellung im Café Kronberg – diesmal zusammen mit Dr. Wolfgang Steinmaurer – wird mit einer Vernissage eröffnet.

Vernissage der Ausstellung LEBENsWEGE im Café Kronberg in Scharten

Ort: Café Kronberg, Kronberg 55, 4612 Scharten

Vernissage: Freitag, 12. Februar 2016 um 18 Uhr

Ausstellung: 13. Februar bis 3. April 2016 zu den üblichen Öffnungszeiten (Mi – Sa 11-22 Uhr, So bis 18 Uhr).

Wolfgang und ich haben miteinander das zwei-jährige Kunststudium an der Leonardo-Kunstakademie Salzburg von 2013-2015 absolviert. Die großräumige Wandfläche des Café Kronberg bietet Platz für 70-80 Bilder und so entschlossen wir uns zu einer Gemeinschaftsausstellung.

Unter dem Titel LEBENsWEGE bieten wir euch ein breitgefächertes Programm: Wolfgang kommt mehr von der abstrakten Kunst her und entwickelt sich Richtung Realismus; ich selber komme mehr aus dem Realismus und bewege mich Richtung abstrakte Kunst.

Dazu kommt ein Empfang mit Ladymost, ein speziell für den Abend kreiertes Menü “Kunst am Teller” und die musikalischen Beiträge von Michaela Fürnschlief auf der Ziehharmonika (Mitglieder der Quetschwork Family). Die Begrüßung erfolgt durch Ing. Hans Roithmeier, unserem Gastgeber. Zur Einführung spricht DI Markus Nöttling von der Galerie Nöfa Wels, wo ich vor einem Jahr bei der Gruppenausstellung mehrerer christlicher Künstler mitgemacht habe.

Vernissage der Ausstellung LEBENsWEGE im Café Kronberg in Scharten

P.S. Das Café Kronberg bietet auch Übernachtungsmöglichkeiten für Weitergereiste an.

Wie viel Zeit braucht es ein Bild zu malen und zu verkaufen?

Wie viel Zeit braucht es ein Bild zu malen und zu verkaufen?

Unlängst habe ich ein weiteres Bild für die neue Serie “Österreichische Seelandschaften” gemalt.

Während der letzten drei Wochen war ich in der Nähe von einem der schönsten Seen Österreichs – dem Weißensee in Kärnten. Und so hatte ich von Anfang an vor, einige Bilder davon zu malen. Allerdings brauchte es eine Woche um eine Lücke im Programm zu finden, so dass ich hinfahren und einige Fotos machen konnte.

Weissensee * White Lake (Abstract)
Weissensee Abstrakt * White Lake Abstract

Als ich dann eines der Bilder gemalt hatte, wurde mir bewusst, dass ich nur zwei Stunden dafür gebraucht hatte. Ich hatte zwar an den folgenden Tage noch einiges zu verbessern, aber trotzdem. Auf der anderen Seite war es nicht so verwunderlich, da es sich um ein relativ kleines Format handelt. Nachdem der Tisch im Hotel nicht besonders groß ist, war ich sehr froh, dass ich nur die 40 x 30 cm großen Blöcke mitgenommen hatte.

Etwas später am gleichen Tag begann ich dann zu überlegen, wie viel Zeit in die verschiedenen Vorbereitungen und Nacharbeiten eines Bildes fließt.

Hier sind die Dinge die mir sofort einfielen.

  • Material kaufen – obwohl ich das meiste Online bestelle, kann es relativ viel Zeit brauche. Zum Beispiel, wenn es darum geht Preise oder Sonderangebote zu vergleichen. Oder die richtige Farbe zu finden, denn leider hat jede Marke verschiedene Namen für den gleichen Farbton. Oder sogar bei der gleichen Marke; so hat Schmincke bei Akademiecryl und Primacryl unterschiedliche Namen. Manchmal führt kein Weg darum herum und ich muss in ein Geschäft fahren. So war es unlängst, als ich online nicht die richtige Malspachtel gefunden habe. Schließlich beschloss ich, auf dem Weg nach Kärnten in ein Geschäft in Salzburg zu fahren.
  • Vorlage suchen – meistens heißt das entweder selber Fotos machen, so wie im Fall vom Weißensee, oder das passende Bild online zu finden. Google Bilder ist zwar toll, aber es sagt mir leider nicht sofort, ob ein Bild urheberrechtlich geschützt ist oder nicht. Flickr hat die erweiterte Such-Möglichkeit nach Bilder mit einer “Creative Commons” Lizenz zu suchen. Leider existiert die Option noch nicht in der iPad Version. :-( Eine andere gute Quelle ist die Website “Paint My Photo“. Wenn man dort Mitglied ist, dann kann man alle dort vorhandenen Fotos malen. In manchen Fällen mache ich mir die Mühe einen Fotografen um Erlaubnis zu bitten. Zum Beispiel finde ich die Fotos von einem italienischen Fotografen auf Flickr, Andrea Pucci, sehr inspirierend. Und so habe ich ihn unlängst gefragt und die Erlaubnis erhalten, seine Fotos als Vorlage zum Malen zu verwenden.
  • Bild aussuchen – Entscheiden welches Bild ich heute nehme, kann auch einige Zeit brauchen. Manchmal habe ich am Vortag bereits ein Bild herausgesucht und am nächsten Tag finde ich es überhaupt nicht inspirierend. ;-)
  • Material herrichten – das braucht relativ wenig Zeit, wenn man einen permanenten Arbeitsplatz hat. Nur das Wechseln von einem Medium zum anderen kann mehr Zeit brauchen.
  • Bild malen – das kann wie in dem erwähnten Beispiel zwei Stunden dauern, aber das ist das absolute Minimum. Meist sind es mindestens drei, aber es kann auch drei Tage oder drei Wochen dauern, natürlich mit Unterbrechungen. Dazu kommt, dass man oft am nächsten und übernächsten Tag noch Dinge entdeckt, die korrigiert gehören. Natürlich brauchen größere Bilder und komplexe Themen und Techniken länger.
  • Bild fotografieren – wenn ich mit dem Ergebnis zufrieden bin, dann mache ich Fotos von den Gemälden. Manchmal bedeutet das auf die richtigen Lichtverhältnisse warten, oder besondere Arrangements zwecks guter Belichtung zu machen.
  • Fotos aufbereiten – danach übertrage ich die Fotos auf den Laptop und bearbeite sie mit Lightroom. (Dieser Prozess braucht einen eigenen Blogeintrag.) Ich mache meist mehrer Fotos von demselben Bild. Dann korrigiere ich die Objektiv-Verzerrung und beschneide jedes Foto. Danach entscheide ich erst, welches ich behalte und lösche den Rest. Dann kommt das Benennen der Fotos, Beschriften, Markieren und andere Metadaten, bevor ich sie für verschiedene Online Bedürfnisse exportiere.
  • Online Präsenz – das ist ein weiteres großes Thema, das einen eigenen Blogeintrag braucht. Es gibt unzählige Möglichkeiten mit verschiedenen Vorteilen und Nachteilen. Meistens poste ich sie nur auf meiner Homepage, meiner Facebook-Künstlerseite, Twitter und später auf meiner Fine Art America Seite. ABER – Online einstellen genügt leider nicht um die Bilder zu verkaufen. Glaube nicht an den Mythos vom passiven Einkommen während du schläfst!
  • Werbung und Vermarkten braucht mehr Zeit als alles andere. Leslie Saeta erwähnte in einem Interview, dass diese Aufgaben ca. 50% ihrer Zeit in Anspruch nehmen.
  • Dazu gehört auch die Planung und Durchführung von Ausstellungen. Auch das werde ich in einem eigenen Blogpost behandeln.
  • Wenn das Bild ausgestellt werden soll, dann muss ich entscheiden, welcher Rahmen und welches Passepartout dafür passt. Es gibt mehrere Plätze wo ich öfters meine Rahmen kaufe, aber für alle muss ich ca. 20 bis 40 km fahren. Für die Passepartouts muss ich zwei Mal in die nächste Stadt fahren, die 15 km entfernt ist – einmal zum Auswählen und Bestellen, und ein zweites Mal einige Tage später zum Abholen.
  • Das Aufhängen der Bilder für eine Ausstellung braucht mehrere Stunden. Ebenso das Abhängen, wenn auch etwas weniger. Dazu kommt das Entwerfen der Einladung, der Preisliste, des Lebenslaufs, und der Beschriftungen für jedes Bildes. Obwohl ich schon eine ganze Reihe Ausstellungen gemacht habe, unterschätze ich es immer wieder wie viel Zeit alles braucht.
  • Wenn ein Bild Online verkauft wird, dann verschicke ich es meistens ohne Passepartout und Rahmen, um die Versandkosten niedrig zu halten. Trotzdem braucht es oft viele E-Mails und Zeit bis der Kunde sich entscheidet, welches Bild er/sie nimmt. Natürlich braucht auch eine sorgfältige Verpackung und Versand seine Zeit.
  • Last but not least – jeder Verkauf bringt das Schreiben von Rechnungen und/oder Belegen mit sich, und der daraus resultierende Buchhaltungs-Aufgaben.

Wie man sieht, gibt es rund um den eigentlichen Malprozess sehr viele andere Aufgaben, die nötig sind, bis ich das Geld in der Tasche habe.

Zusammenfassung der obigen Details.

Basierend auf den obigen Details habe ich versucht, die Mindestzeiten für ein Bild grob zu schätzen:

  • Vorbereitungen für das Malen – mind. 1,5 Std.
  • Malen – zwischen 3 Std. (2 Std. sind eher selten), 3 Tagen oder 3 Monaten (mit Unterbrechungen).
  • Nachbereitung der Fotos – mind. 1,5 hrs
  • Alle Aufgaben rund um eine Ausstellung – 2 Std. (aufgeteilt auf mehrere Bilder)
  • Alle Aufgaben rund um einen Online Verkauf – 3 Std.

Alles diese Schätzungen berücksichten nicht, dass nicht alle Bilder verkauft werden. D. h. man müsste die Zeiten mit einem entsprechenden Faktor multiplizieren. Sie beinhalten auch nicht die allgemeinen Aufgaben, die mit Werbung und Vermarktung zu tun haben, sowohl online wie offline – dafür könnte man die Zeiten vermutlich verdoppeln. Daneben gibt es eine ganze Reihe anderer Aufgaben, die nicht direkt an das Malen oder Verkaufen von einem bestimmten Bild gekoppelt sind, wie z.B. Networken und technische Fähigkeiten verbessern.

Alles in allem, eine gute Erinnerung

Auch in einem Bild, das in nur zwei Stunden gemalt wurde, steckt viel mehr drin!

> Für mich selbst – eine Erinnerung, wenn ich in Gefahr bin die Preise zu niedrig festzulegen.
> Für andere Kunstfreunde – vielleicht hilft es euch, eure Preise realistischer zu gestalten.
> Für alle die Kunst kaufen – möge es euch helfen, die vom Künstler investierte Zeit zu schätzen.

Unterschätze nicht die Zeit und Kraft die in einem Gemälde steckt!

Was ist deine Erfahrung? Hast du schon einmal versucht die Zeit zu schätzen?

Das moderne Portrait in verschiedenen Techniken

Das moderne Portrait in verschiedenen Techniken

Mitte Mai habe ich an meinem letzten Wahlseminar für das Kunststudium teilgenommen. Das Thema interessiert mich schon lange und mit Hilfe meiner JKPP Freunde habe ich auch immer wieder die Portrait-Malerei geübt. Diesmal ging es aber nicht nur um die “normale” Portrait-Malerei.

Aus der Kursbeschreibung auf der Webseite:

Von jedermanns Kindheit bis zu Leonardos Mauerfleck ist die verfremdende physiognomische Wahrnehmung Nährstoff von Deutung und Erkenntnis. Dabei kann auch „nur das innere Bild“ der Physiognomie des Anderen zur Geltung kommen (wie z.B. bei Beckmann, Ensor, Kokoschka, Modigliani, Schiele, Picasso u.a.).

Im Portrait-Seminar wird besonderer Wert auf die eigene Sicht und die subjektive Bildsprache gelegt, wodurch das Erkunden des Gegenübers zugleich die Erkundung des eigenen „Ich“ unterstützt.

Es ging hierbei weniger darum Portraits zu malen, die der dargestellten Person zu 100% ähnlich sieht, sondern der Schwerpunkt lag mehr auf den verschiedenen Techniken, die man bei einem modernen Portrait einsetzen kann.

Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind darum mehr oder weniger Zufall. ;-)

Wenn man beim modernen Portrait trotzdem eine bestimmte Person darstellen, ist es vor allem wichtig, dass die Augenpartie stimmt und zum Wiedererkennungseffekt führt.

Baum Explosion – Acryl Malerei

Baum Explosion – Acryl Malerei

Dieses Bild hat eine ganze Reihe Veränderungen mitgemacht. Während einer meiner Kunstkurse wollte ich eine neue Technik probieren, aber mir fehlte eine kleine Information. Dadurch hat es nicht funktioniert wie geplant und ich musste mit dem arbeiten was ich hatte.
Trotzdem bin ich recht zufrieden mit dem Ergebnis. Ein Baum der an eine Explosion oder Feuerwerk erinnert, Richtung Himmel fliegt, nach außen drängt mit Kraft in hellen und dunklen Farben, unterbrochen von Andeutungen von lila Früchten, und einem wunderschönen Sonnenuntergang im Hintergrund. Ich mag die Farbkombination im Hintergrund – die verschiedenen grünen Schattierungen der Wies, die gelben Schattierungen des Sonnenuntergangs und die blauen Schattierungen des Himmels.
Tree Explosion

Hinaus
hinauf
mit Kraft
und Schwung.
Wohin?
Das wissen wir nicht
Hinaus
hinauf
mit Freude
und Freiheit.
Schön
Schönheit
Schönheit des Augenblicks.

Vernissage in Gmunden

Wenn immer möglich, besuche ich die Vernissagen hier in der näheren Umgebung. Gmunden ist zwar eine knappe Stunde entfernt, aber ich wollte die Gegend schon länger besuchen. Die Vernissage am vergangen Samstag war eine gute Gelegenheit.

Die Galerie 422 ludt zur Eröffnung ihrer Ausstellung von Alfred Haberpointner und Helmut Swoboda ein. Diese Ausstellung ist noch bis 17.5.2014 zu sehen.

Der Salzburger Alfred Haberpointner ist unter anderem bekannt für seine Holzköpfe die er mit der Axt bearbeitet und anschließend mit Beize einfärbt. Seine neueren Arbeiten beinhaltet eine Serie von Wandobjekten, sozusagen 3D-Bildern aus geleimten Holzplatten, die ebenfalls mit der Axt bearbeitet und danach gebeizt wurden.

Der Niederösterreicher Helmut Swoboda malt vorwiegend  Landschafts-Eindrücke und Stimmungen. Anscheinend wurde er ursprünglich mit Bildern vom Dachstein bekannt. Seine Maltechnik beinhaltet eine Grundierung der Leinwand (oder Holztafel) mit Kreide und darüber eine Wachsemulsion und Übermalung mit Eitempera. Er arbeitet dabei in mehreren Schichten, die teilweise wieder abgewaschen werden.
Beide Künstler gehören zur Minimal Art und ich fand nicht sofort einen Zugang dazu. Erst nach und nach entdeckte ich wie beide Techniken eine ungemeine Räumlichkeit und Tiefe vermitteln – die Pigmente die durch Wachs- und Eitempera-Schichten hindurch schimmern trotz der zurückgenommen Farbigkeit (was leider auf den Fotos nicht wirklich zu erkennen ist), und das von der Axt erzeugte Relief, das in den Raum hineingreift. Im zweiten Fall wird die Wirkung noch verstärkt durch das unterschiedliche Auftragen der Beize – jede Kante hat eine dunklere Seite, und zwar im bzw. gegen den Uhrzeigersinn, und das erzeugt einen speziellen Effekt, der fast hypnotisch ist.
Auf jeden Fall fand ich den Besuch der Vernissage und die Auseinandersetzung mit dieser Kunstrichtung als sehr bereichernd.

Fluss 2

Hier ist die Schwester des letzten Bildes. Ebenfalls ein 3-Ton Prozess-Bild. Wie das erste Bild war auch hier der Ausgangspunkt eine Fantasie-Landschaft mit aufgehendem Mond und stimmungsvollen Wolken, aber wahrscheinlich sieht jeder etwas anderes darin.

Was siehst DU darin?

Im Fluss 2 * Flow 2
Im Fluss 2 * Flow 2

Damit hätte ich also das Ziel erreicht, wenn auch nicht in dem geplanten Zeitrahmen. Es waren einfach zu viele andere Dinge, die meine Zeit in Anspruch nahmen, wie zB die Ausstellung in Wien. Auch dieser Blog-Eintrag wartet darauf geschrieben zuwerden. UND – die nächste 30in30 Challenge steht bevor. Ihr dürft gespannt sein.

Fluss 1

Diese Acrylmalerei ist ganz anders als die bisherigen in der 30in30 Serie.

Als ich mich für eine kleine Malklasse mit Kindern vorbereitete, kopierte ich einige einfache abstrakte Bilder aus einem Buch als Inspiration. Offensichtlich war eines davon auch für mich sehr inspirierend, denn ich sah auf einmal eine Landschaft darin und dann träumte ich auch noch davon. Also musste ich diese Fantasie Landschaft malen. Es wurde ein echte Prozess-Bild im 3-Ton.

Als eine Freundin das fast fertige Bild sah, entdeckte sie darin eine tanzende Frau. Darum beschloss ich es nicht Fantasie Landschaft mit Sonnenaufgang (meinem Ausgangspunkt) zu nennen, sondern “Fluss Nr. 1″.

Im Fluss 1 * Flow 1
Im Fluss 1 * Flow 1

Nun bin ich gespannt, was DU darin siehst und würde mich freuen, wenn du das unten im Kommentarbereich reinschreibst.

Gegenstandslose Pastellmalerei

Gegenstandslose Pastellmalerei

Mein erstes Seminar an der Leonardo Kunstakademie Salzburg hatte die Gegenstandslose Pastellmalerei als Thema. Gegenstandslos bedeutet, dass das Bild Sujet nicht von einem reellen Gegenstand abgeleitet wird, wie bei der abstrakten Kunst. Manche würden das auch “abstrakt” nennen, was nicht ganz korrekt ist, denn abstrakt kommt von abstractae (lat.) und bedeutet “(von etwas) abziehen”, und hat daher einen gegenständlichen Ausgangspunkt, während die art informel (fr.) oder gegenstandslose Kunst, keinen solchen Ausgangspunkt hat.

Die Seminarleiterin war Elfriede Kotrba, die auch die Geschäftsführerin der Leonardo Kunstakademie ist. Bereits nach dem ersten Tag hatte ich so viel gelernt, dass sich der Kurs bereits ausgezahlt hat. Ich hatte zwar hin und wieder mit Pastellkreiden gemalt, aber entdeckte jetzt, dass ich viel zu viel Pigment verwendet habe und das gleiche Ergebnis mit weniger erzielen kann. Wir lernten auch verschiedene interessante Techniken, wo Pastellkreiden mit anderen Materialien kombiniert werden.

 

 

Paint & Smile

Letzte Woche entdeckte ich einen Malkurs der anderen Art in Linz und konnte ihn noch in der gleichen Woche ausprobieren. Das von Friedrich Wurm entwickelte Konzept nennt sich “Paint and Smile“. Es werden vier verschiedene Techniken unterrichtet und ist auch für Anfänger geeignet. Die Technik des Abends hieß “Abenteuer im Kopf”. Hier ist mein Ergebnis von diesem Kreativabend. Ich war selber erstaunt, was an diesem Abend (nicht nur bei mir) mit einfachen und unkonventionellen Mitteln entstand.

Tanzender Engel * Dancing Angel
Tanzender Engel * Dancing Angel

Dreieinigkeit

Das ist ein Projekt an dem ich schon länger arbeite. Die Skizze habe ich vor vielen Monaten gemacht. Mehrere Bilder der letzten Monate waren Studien in Vorbereitung für das eigentlich Bild. Selbst das ist noch nicht das “echte”. Ich will es nämlich auf drei Keilrahmen verteilen. Außerdem ist dieses hier in Aquarell und das eigentliche wird in Acryl sein. Aber es ist ein Schritt weiter.
Dreieinigkeit * Trinity
Dreieinigkeit * Trinity

Perichorese

Das folgende Bild beruht auf einem theologischen Wort, Perichorese, das einen Aspekt der Dreieinigkeit beschreibt. Vor vielen Jahren hörte ich eine Predigt über das Thema, wobei der Prediger das Wort als einen Art Tanz umschrieb, der in vollkommener Weise einerseits Harmonie zwischen den drei Personen, anderseits Individualität, und trotzdem vollkommene Rücksichtnahme für einander verbindet.
Das hatte ich im Hinterkopf als ich das Bild malte.
Perichorese * Perichoresis
Perichorese * Perichoresis