Porträt

Porträt Malerei oder Zeichnung

LKS Weiterführungsseminar 3 Hausaufgaben.

LKS Weiterführungsseminar 3 Hausaufgaben.

Wie nach jedem Pflichtseminar gab es eine Reihe Hausaufgaben bis zum nächsten Pflichtseminar. Diese werden dann am ersten Kurstag ausführlich mit dem Leiter der Akademie, Prof. Hannes Baier, besprochen.

Aufgabenstellungen.

Diesmal erhielten wir die folgende Aufgabenstellungen:

  • 1 Häusergruppe und Landschaft
  • 3 Figurales in verschiedenen Techniken
  • 2 Portraits in Farbe
  • 3 Konzeptbilder zu abstrakten Themen
  • 2 Sgraffito Techniken

Themen zur Auswahl.

Für die Konzeptbilder standen folgende Themen zur Auswahl:

  • Ich und der Andere
  • Heute und Morgen
  • Verlorene Kindheit

Für die Konzeptbilder habe ich eine afrikanische und eine europäische Variante von “Verlorene Kindheit” gemalt, und ein Bild mit dem Thema “Ich und der Andere – unsere Wege kreuzen sich”.

Für die Sgraffitobilder wählte ich zwei ähnliche afrikanische Motive – Frauen, die Kalebassen auf dem Kopf tragen. Kalebassen sind aus der Schale einer Kürbisart (calebasse ist französisch für Flaschenkürbis). Sie werden zum Transportieren von Milch und Reis und vielen anderen Dingen verwendet, aber auch als Schüssel in der Küche.

Dies waren nun die letzten Hausaufgaben des Grundlagenstudium “Bildnerische Gestaltung – Malerei und Grafik” an der Leonardo Kunstakademie Salzburg.

Das moderne Portrait in verschiedenen Techniken

Das moderne Portrait in verschiedenen Techniken

Mitte Mai habe ich an meinem letzten Wahlseminar für das Kunststudium teilgenommen. Das Thema interessiert mich schon lange und mit Hilfe meiner JKPP Freunde habe ich auch immer wieder die Portrait-Malerei geübt. Diesmal ging es aber nicht nur um die “normale” Portrait-Malerei.

Aus der Kursbeschreibung auf der Webseite:

Von jedermanns Kindheit bis zu Leonardos Mauerfleck ist die verfremdende physiognomische Wahrnehmung Nährstoff von Deutung und Erkenntnis. Dabei kann auch „nur das innere Bild“ der Physiognomie des Anderen zur Geltung kommen (wie z.B. bei Beckmann, Ensor, Kokoschka, Modigliani, Schiele, Picasso u.a.).

Im Portrait-Seminar wird besonderer Wert auf die eigene Sicht und die subjektive Bildsprache gelegt, wodurch das Erkunden des Gegenübers zugleich die Erkundung des eigenen „Ich“ unterstützt.

Es ging hierbei weniger darum Portraits zu malen, die der dargestellten Person zu 100% ähnlich sieht, sondern der Schwerpunkt lag mehr auf den verschiedenen Techniken, die man bei einem modernen Portrait einsetzen kann.

Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind darum mehr oder weniger Zufall. ;-)

Wenn man beim modernen Portrait trotzdem eine bestimmte Person darstellen, ist es vor allem wichtig, dass die Augenpartie stimmt und zum Wiedererkennungseffekt führt.

Maltechniken von Schiele, Morandi, Modigliani und Cezanne

Maltechniken von Schiele, Morandi, Modigliani und Cezanne

Anfang Mai besuchte ich mein vorletztes Wahlseminar für das Kunststudium. Cezanne und Schiele waren mir auch vorher schon bekannt. Morandi und Modiglinai begegneten mir zum ersten Mal.

Auszug aus der Kursbeschreibung:

Das Seminar führt gründlich in Stil und Technik des jeweiligen Künstlers ein, damit bei der Rezeption die Vorgangsweise, die Kriterien und die tiefgehenden Erfahrungen der großen modernen Meister für das eigene Schaffen gewinnbringend eingebracht werden können.

Alle vier Künstler stehen für eine maßgebliche, wegweisende Bildsprache, denn alle Darstellung und Ausdrucksweise ist Vermittlung, d.h. ein „Etwas“ wird im Lichte eines „Anderen“ gesehen. Im Gegensatz zum Auge interpretiert die Kunst nicht – sie zeigt! Kunst ist nur dann Kunst, wenn eine innere Wirklichkeit zum Ausdruck gebracht wird, eine innere Welt – eine innere Seinswirklichkeit, sich zur Überzeugung bringt. Dies gilt insbesondere für die aktuelle Kunst der „Postmoderne“ von heute.

Egon Schiele (1890 – 1918) geht es in seinem eigenwilligen, expressiven Werk vornehmlich um die „innere Wahrheit“ in der künstlerischen Darstellung. Dabei sucht er stets die seelische Stimmung der Figuren, seien es Akte, oder die zum existentiellen „Für-sich“ gezeigten Objekte und Landschaften, in ihrem schicksalhaften, individuellen Sein – im Gegensatz zum meist nur oberflächlichen „An-sich“ üblicher Darstellung – zu zeigen.

Giorgio Morandi (1890 – 1964) setzte sich bevorzugt mit der Magie der einfachen Formen der Dinge auseinander, die in ihrer Schlichtheit und Reduktion, auch der pastelltonigen Farbgebung, das alltäglich Geschaute zur Kostbarkeit zu bringen weiß.

Amedeo Modigliani (1884 – 1920) will den Menschen darstellen wie dieser in seiner grundsätzlichen, existentiellen Wesenhaftigkeit in Köperform „gegossen“ erscheint. Weiche, fließende Figuration, oft archaisch anmutend, mit mandelförmigen, oft blicklosen Augen, wird der Mensch geradezu zum austauschbaren, zum „vergänglichen Gegenstand“ gewordenen Kunstobjekt.

Paul Cezanne (1839 – 1906) will Kunst als „Harmonie parallel zur Natur“ gesehen wissen und gilt insgesamt in Technik und Stil (Aufsplitterung der Kontur, der Farbe, Reduktion der Form zum geometrischen Objekt, Verfremdung und Verklärung des Trivialen u.v.a.) wegweisend für die Avantgarde, als die „Zäsur“ und sozusagen, als „Vater der Moderne“.

Nach einer ausführlichen Einführung in die Biografie und Maltechniken der vier Künstler, konnten wir einen wählen mit dessen Maltechnik wir uns auch praktisch beschäftigten und sie mit eigenen Motiven umsetzten.

Mich sprach vor allem der Stil von Modigliani an. Auch wenn ich mich nicht dazu durchringen konnte, so wie er, blicklose leere Augen zu malen, so versuchte ich doch die anderen Aspekte seinen Stils in meinen eigenen Bildern anzuwenden.

LKS Weiterführungsseminar 2 Hausaufgaben

LKS Weiterführungsseminar 2 Hausaufgaben

Auch nach dem Weiterführungsseminar Nr. 2 erhielten wir eine Liste von Hausaufgaben, die bis zum dritten Weiterführungsseminar zu erledigen waren. Diesmal ging es darum die gelernten Prinzipien von der Darstellung des Körpers zu üben. Mehrere dieser Hausaufgaben habe ich bereits als Teil der 30in30 Herausforderung im Januar 2015 gepostet. Hier sind sie noch  einmal im Überblick.

Aufgabenstellungen

  • 7 Portraits in Pastell, Kohle, Rötel oder Bleistift
  • 3 Aktstudien in verschiedenen Techniken
  • 1 Menschengruppe
  • 1 expressiv/abstrahierendes Bild Menschen im Raum und in der Natur
  • 1 Selbstportrait mit Hilfe eines Spiegel in Bleistift, Kohle oder Rötel
  • 1 Blatt mit mehreren Handstudien
  • 1 Blatt mit mehreren Fußstudien

 

 

Julianna 4 JKPP – Bleistift Portrait

Julianna 4 JKPP – Bleistift Portrait

Dies ist das siebte Portrait und der siebte Beitrag zur 30in30 Herausforderung. Es ist ein Portrait von Julianna die man unter Beanie61 auf Flickr findet. Auch sie habe ich bereits einmal portraitiert und den alten Eintrag findet ihr hier.

Julianna 4 JKPP
Julianna 4 JKPP

Julianna lebt in London und ist derzeit auf Mutterschaftsurlaub. Was denkt ihr macht sie auf diesem Foto? Ihre Flickr Seite könnt ihr hier finden.

Claudia 4 JKPP – Bleistift Portrait

Claudia 4 JKPP – Bleistift Portrait

Das sechste Portrait ist von Claudia, wieder einem JKPP Gruppenmitglied, die unter “Heal and Inspire” auf Flickr zu finden ist. Ich habe sie schon einmal vor einem Jahr portraitiert, aber eine jüngere Ausgabe von ihr. Der Eintrag ist hier zu finden.

Zur Abwechslung habe ich mal wieder ein Portrait in Bleistift gemacht und habe den Eindruck, dass mir dabei die Schattierungen noch immer am besten gelingen.

Claudia 4 JKPP
Claudia 4 JKPP

Claudia wohnt in Berlin und ihre Flickr Seite kann man hier finden.

Jean Marc 4 JKPP – Kohle Portrait

Jean Marc 4 JKPP – Kohle Portrait

Dieses Portrait von Jean Marc ist das fünfte Portrait und der fünfte Beitrag zur 30in30 Herausforderung mit Leslie Saeta. Jean Marc ist wie die anderen vor ihm Mitglieder der JKPP (Julia Kay’s Portait Party) auf Flickr. Das Portrait ist mit Kohle auf farbigem Papier gezeichnet. Er hat ein sehr gewinnendes Lächeln. Denkt ihr nicht auch?

Jean Marc 4 JKPP
Jean Marc 4 JKPP

Jean Marc ist ein französischer Arzt der auf La Réunion arbeitet und zu den “Urban Sketchers” gehört. Hier könnt ihr seine Bilder sehen.

Synchrotron 4 JKPP – Pastell Portrait

Synchrotron 4 JKPP – Pastell Portrait

Hier ist das vierte Portrait als vierter Beitrag zur 30in30 Herausforderung mit Leslie Saeta. Synchrotron ist der Flickr Name von diesem JKPP Mitglied. Seine andere Gesichtshälfte liegt im Schatten was einen sehr interessanten Effekt ergibt. Dazu kommt, dass er ungewöhnlich lange Finger hat.

Synchrotron 4 JKPP
Synchrotron 4 JKPP

Synchrotrons Flickr Seite ist hier.

Ana von JKPP – Pastell Portrait

Ana von JKPP – Pastell Portrait

Auf das erste Portrait folgt gleich ein zweites, und wahrscheinlich noch viele mehr. Auch dieses Portrait ist von einem JKPP Gruppen-Mitglied. Ich habe es auf leicht getöntem Papier (Aktzeichenblock von Vans) mit Pastellkreiden gemalt.

Ana 4 JKPP
Ana 4 JKPP

Ana ist aus Madrid und ihre Bilder auf Flickr kann man hier sehen.

Erstes Bild – erstes Portrait – Pauline von JKPP

Erstes Bild – erstes Portrait – Pauline von JKPP

Und hier ist gleich mein erstes Bild für die 30in30 Herausforderung im Januar 2015 mit Leslie Saeta – ein Portrait von JKPP. Das ist eine Flickr Gruppe zu der ich gehöre, wo wir einander porträtieren. JKPP steht für “Julia Kay’s Portrait Party” und ihr werdet das in nächster Zeit noch öfter sehen.

Pauline 4 JKPP
Pauline 4 JKPP

Pauline ist eine Künstlerin, die in Ottawa, Kanada lebt. Hier könnt ihr ihre Bilder sehen.

LKS Weiterführungsseminar 2

LKS Weiterführungsseminar 2

Das vierte Pflichtseminar des Kunststudiums an der Leonardo Kunstakademie Salzburg befasste sich vor allem mit der Darstellung des menschlichen Körpers, mit vielen Übungen im Aktzeichen und Portraitieren.

Die Unterrichtsthemen beinhalteten:

  • Erste Schritte in das Aktzeichnen; Proportionsübungen
  • Proportionslehre des menschlichen Körpers einschließlich für das Portrait
  • Körperhaltungen (auch vor dem lebenden Modell)
  • Schraffur am dreidimensionalen Objekt
  • Zeichnerische Umsetzung von Hand- und Fußstudien
  • Verkürzung und Perspektive in der Körpergestaltung
  • Umsetzung in praktische Arbeiten
  • Themenbild: Einfache Körperhaltungen

Neben dem Theorieunterricht lernten wir auch viel von den alten Meistern. Am ersten Tag übten wir anhand deren Vorlagen und das Zeichnen von Körperdetails, wie zum Beispiel, Hand oder Fuß. Am zweiten und dritten Tag ging es dann weiter mit Aktmodellen. Am vierten und fünften Tag übten wir das Portraitieren an einander.

Hier im folgenden einige Beispiele (die hoffentlich nicht zu einer Neueinstufung meiner Webseite führen):

  • Nr 1 – 3 waren von Bildvorlagen Alter Meister.
  • Nr 4 – 7 Aktzeichnungen von lebenden Modellen
  • Nr 8-10 Portraits von lebenden Modellen
  • Nr 11 – 16 Portraits von Kurskollegen