Spiritualität

Schwinge dich auf

Schwinge dich auf

Schwinge dich auf
Steige empor
Genieße die Freiheit
und endlose Weite.

Öffne die Schwingen
Schwebe ins Blaue
Getragen vom Wind
als deinem Freund.

Entfalte dich weit
Noch einmal blüh’ auf
Freu dich des Lebens
das dir geschenkt.

Lass dich fallen und tragen
Auf Flügeln des Adlers
In der nächsten Etappe
auf dem Weg zum Ziel.

Der Abend naht
Die Kräfte schwinden
Doch der ewige Vater
trägt liebend dich heim.

(2016)

Soar * Schwinge dich auf
Soar * Schwinge dich auf

Das Gedicht entstand anlässlich der Pensionierung und dem 70. Geburtstag einer lieben Freundin, inspiriert von der Figurine “Soar” von Willow Tree. Das Bild kam erst später dazu.

Sowohl die Figur, wie das Bild, symbolisieren für mich ein Freisetzen für Neues. Der ursprüngliche Anlass war das Wissen, dass meine Freundin auch mit 70 Jahren nicht einfach in einen Zustand der Inaktivität verfallen wird, sondern jetzt die Zeit für eine neue, letzte Blütezeit der von Gott geschenkten Gaben und Möglichkeiten ist. Aber das gilt nicht nur für meine Freundin oder andere an der Schwelle zur Pensionierung. In uns allen liegt Potential und wir sind herausgefordert, die in uns steckenden Möglichkeiten zu entfalten, so wie ein Schmetterling der gerade erst aus seinem Kokon schlüpft, seine Flügel entfaltet. So nach und nach wird erst die volle Größe seiner Flügel sichtbar.

Der Vogel im Bild und in der Figurine wird durch das Aufheben der Hände zum Wegfliegen ermutigt. Manchmal brauchen wir solche “Geburtshelfer”. Sie erinnern mich an manche Vogelarten, die ihre zögerlichen Nachwuchs aus dem Nest schubsen oder ihnen unauffällig die direkte Unterstützung beim Fliegen entziehen. Die Vogeljungen müssen ihre Scheu überwinden und selber mit den Flügeln  schlagen. Und so müssen auch wir selber fliegen oder wir werden in der Bequemlichkeit des Status Quos versumpfen.

Darum – Schwinge dich auf – zu neuen Abenteuern – und öffne deine Schwingen weit!

Glaubensschritte im Sturm – Gedicht

Glaubensschritte im Sturm – Gedicht

Das Gedicht “Glaubensschritte im Sturm” entstand in einer schwierigen Zeit, als ich mich von Menschen, denen ich vertraute, sehr verletzt fühlte.

Glaubensschritte im Sturm

Peitschende Wellen Wellen Wellen Wellen Wellen
Sturm Sturm Sturm
Neeeebel

Das Boot schwankt auf hoher See
ich stehe unsicher auf meinen Beinen
machtlos gegen die Gewalten
machtlos

Ich starre auf die Gestalt im Nebel
und eine sanfte Stimme in mir ruft:
Komm! Vertraue mir!
Komm!

Ich hole tief Luft
ich will es wagen
und lasse den Bootsrand los
Ich steige aufs Wasser …

Ich vergebe meinen Feinden
bete für die, die mich verfolgen
und nehme keine Rache

Ich steige aufs Wasser
und das Wasser trägt mich
das Wasser trägt mich
hoffentlich lange!?!

Und wenn nicht
tue ich es morgen wieder.

*

Peitschende Wellen Wellen Wellen Wellen Wellen
Sturm Sturm Sturm
Neeeebel

Das Boot schwankt auf hoher See
ich stehe unsicher auf meinen Beinen
machtlos gegen die Gewalten
machtlos

Ich starre auf die Gestalt im Nebel
und eine sanfte Stimme in mir ruft:
Komm! Vertraue mir!
Komm!

Ich hole tief Luft
ich wage es wieder
und lasse den Bootsrand los
Ich steige aufs Wasser …

Ich vergebe den Geschwistern dir mir Unrecht tun
ich bete für die, die mich verletzen
und teile keine Seitenhiebe aus

Ich steige aufs Wasser
und das Wasser trägt mich
das Wasser trägt mich
laaaange!

*

Glaubensschritt * Step by Faith
Glaubensschritt * Steps of Faith

Das zu “Glaubensschritte im Sturm” passende Bild hatte ich mehr als ein Jahr davor gemalt. Ursprünglich bezog es sich für mich auf Glaubensschritte in meinem Leben, die ich im Vertrauen auf Gott und sein Reden gehe. Als ich das Gedicht schrieb, entdeckte ich eine neue Dimension von Glaubensschritten – wenn ich unfair behandelt werde, nicht auf mein Recht pochen, mich verteidigen oder zurückschlagen, sondern loslassen, vergeben und vertrauen, dass Gott darüber steht und Dinge zum Guten wenden kann.

So war es auch in der spezifischen Situation, unter der ich sehr gelitten habe und mich hilflos höheren Mächten ausgeliefert fühlte. Im Ende hat Gott meine Glaubensschritte im Sturm für mich zum Segen gewendet.

Tanz mit Immanuel – Wachssalben Malerei

Tanz mit Immanuel – Wachssalben Malerei

Auf einmal fühlte ich mich schwungvoll in die Höhe gehoben und im Kreis herum gewirbelt, als würden wir ausgelassen tanzen, bevor mich Immanuel mitten in einer grünen Wiese niedersetzte.

Tanz mit Immanuel * Dance with Immanuel
Tanz mit Immanuel * Dance with Immanuel

Komm, vertraue dich meiner Führung an!

Tanzen ist wie keine andere Tätigkeit ein Ausdruck von Verletzlichkeit (Brené Brown). Vor allem wenn man ausgelassen tanzt und nicht nach Vorschriften. Nur wer innerlich frei und geheilt ist, hat die Freiheit sich im Tanz auszudrücken.

Auf einer Konferenz begann eine Einheit mit einer Zeit der Stille und Anleitung zum Immanuel Prozess (eine Art von Exerzitien oder geistliche Übungen). Wir sollten uns gerade an einen Zeitpunkt erinnern, an dem wir Gottes Gegenwart besonders deutlich erlebt hatten. Bevor ich mir jedoch irgendetwas überlegen konnte, hatte ich den inneren Eindruck, dass Jesus mich schwungvoll in die Höhe hebt und im Kreis herumwirbelt, als würden wir ausgelassen tanzen, um mich dann mitten in einer grünen Almwiese sanft niederzusetzen.

Das kam komplett unvorbereitet und ich war total überrascht! Es war ein Moment ausgelassener Freude in einer wunderschönen Umgebung. Es war ein Ausdruck von so viel überschwänglicher Freude, Freude aneinander, über das Zusammensein, Freiheit, Verletzlichkeit, Schönheit, wortlose Wertschätzung und Übereinstimmung.

Im Nachdenken darüber und was Jesus mir wohl mit der Vision sagen wollte, zeigte er mir, wie sehr sein Verhalten im direktem Kontrast steht zu dem, was ich von anderen gewohnt war. Er freut sich über mich, trotz meiner Unvollkommenheit und er behandelt mich als Frau mit viel Wertschätzung und Respekt.

Bei Jesus brauche ich keine Angst haben, dass er mich für einen Fehler oder fehlende Begabung zur Schnecke macht, abwertend behandelt oder mich als Frau wie ein Mensch zweiter Klasse behandelt. Nur bei ihm finden wir so vollkommene Annahme und Geborgenheit.

***

Der Herr, dein Gott, ist in deinen Mauern, er ist mächtig und hilft dir. Er hat Freude an dir, er droht dir nicht mehr, denn er liebt dich; er jubelt laut, wenn er dich sieht.
Zeph, 3,17

Jesus bleibt stehen – Wachssalben Malerei

Jesus bleibt stehen – Wachssalben Malerei

Die Geschichte von einem blinden Bettler in Jericho wurde meine persönliche Geschichte, als Jesus mir in einem Gottesdienst vor vielen Jahren die gleiche Frage stellte. “Was willst du, das ich für dich tun soll?”

Jesus bleibt stehn * Jesus stood still
Jesus bleibt stehen * Jesus stood still

Komm, sag mir was du wirklich willst!

Die Geschichte begann mit einem blinden Bettler in Jericho und führte zu einem unglaublichen Heilungsprozess in meinem Leben. Als Jesus und seine Jünger an dem Bettler vorbei gehen, ruft er „Hab Erbarmen mit mir!“ Die Leute wollen ihn zum Schweigen bringen, aber Jesus bleibt stehen und ruft ihn zu sich und fragt, “Was willst du, dass ich für dich tun soll?“

In einer Predigt über diese Geschichte, stand Jesus plötzlich auch vor mir. Jesus blieb stehen. Und er fragte, “Was willst du, dass ich für dich tun soll?“ Ein einzigartiger und Gott-geschenkter Augenblick, wie selten davor und danach.

Welche Dinge würden dir einfallen? Reichtun? Gesundheit? Langes Leben? Lebenspartner? Besondere Begabungen?

Nach einigem hin und her Überlegen, antwortete ich, „Jesus, ich will frei sein von meinen diversen Suchtverhalten.“ Ich hatte zwar durch das 12-Schritte Progamm gelernt, recht gut damit umzugehen, aber mir war bewusst, dass ich nicht wirklich frei bin.

Jesus antwortete „OK, es soll geschehen!“ Ich wusste zwar nicht genau, wann es geschehen würde, und wollte es auch nicht zu früh hinausposaunen. Aber nach einigen Monaten merkte ich eine echte Veränderung. Ich war frei von meinen Suchtverhalten wie Workaholismus, Esssucht, Kontrollsucht und ihren diversen Verwandten. Hallelujah!

In dem gleichen Jahr ist vielen anderen Bereichen Heilung und Veränderung passiert. Darum nenne ich es mein “Jubeljahr”.

***

Jesus antwortete: »Geh nur, dein Vertrauen hat dir geholfen!«
Im gleichen Augenblick konnte er sehen und folgte Jesus auf seinem Weg.
Mk 10,52

Gottes Augen sagen Annahme – Wachssalben Malerei

Gottes Augen sagen Annahme – Wachssalben Malerei.

Gottes Augen drücken seine Annahme und Liebe aus. Inzwischen ist das für mich ganz selbst verständlich, aber das war nicht immer so. Wie sieht dein inneres Bild von Gott aus?

Gottes Lächeln * God's Smile

Die meisten Menschen übertragen ihre negative Erfahrungen mit strengen und (über-) kritischen Eltern oder Lehrer auf Gott. Vor ihrem inneren Auge sehen sie jemanden, der sie dauernd streng beobachtet, bzw. mit ihren inneren Ohren hören sie einen inneren Kritiker und denken, dass das Gott ist.

Komm, lass dich von meiner Liebe heilen!

Auch wenn ich nie bewusst eine negative Vorstellung von Gott hatte, dass er z.B. mich immer mit einem kritischen Stirnrunzeln beobachtet und darauf wartet mich bei einem Fehler zu ertappen, war es doch ein langer Weg, mir seiner Liebe und Annahme bewusst zu sein. Nicht nur ab und zu, sondern andauernd.

Sehr dazu verholfen hat eine einfache Strichzeichnung von Gottes wohlwollendem Lächeln, die lang in meinem Schlafzimmer hing. Dadurch ist es langsam in mein Bewusstsein gesickert, dass Gott auf meiner Seite ist und dass er mich annimmt, so wie ich bin. Seine Annahme war schließlich der wichtigste Faktor für meine Veränderung und innere Heilung.

Dieses Bild ist ein unvollkommener Versuch, diesen einladenden Ausdruck von Gottes Augen wiederzugeben, der so eine vollkommene Annahme ausstrahlt.

◊◊◊

Wir alle sehen in Christus mit unverhülltem Gesicht die Herrlichkeit Gottes wie in einem Spiegel. Dabei werden wir selbst in das Spiegelbild verwandelt und bekommen mehr und mehr Anteil an der göttlichen Herrlichkeit. Das bewirkt der Herr durch seinen Geist. 2. Kor 3,18

Talita kum – Auferstehung zu neuem Leben – Wachsalben Malerei

Talita kum – Auferstehung zu neuem Leben – Wachsalben Malerei

Gelähmt vor Angst sitzt eine Person in der Höhle. Der Pfad zum Ziel führt an einem Abgrund vorbei. Die Angst davor hält sie davon ab, den Gipfel zu erreichen und aufzublühen. Wer kennt das nicht?

Angsthöhle * Fear Cave
Angsthöhle * Fear Cave

Talita kum – Komm, blühe auf! 

Für jeden ist es etwas anderes, das uns lähmt und davon abhält, ein Ziel zu erreichen: Angst vor dem Versagen? Angst sich lächerlich zu machen? Angst vor großer Verantwortung? Angst nicht gut genug zu sein? Angst ausgeschlossen zu werden? Angst vor Einsamkeit? Angst vor dem was andere über mich denken?

Gott zeigte mir mit diesem Bild, dass meine Femininität zusammen gekauert, erstarrt vor Angst, verkümmert und halbtot in der dunklen Höhle saß. Der Abgrund heißt „falsche Weiblichkeit“ – Frauen deren Lebensinhalt aus rosa Rüschen und Tee trinken aus zerbrechlichen Porzellantassen mit ausgestrecktem kleinen Fingern besteht. Aus Angst in diese Stereotypen zu fallen, traute ich mich nicht, den Pfad zum Aufblühen zu gehen.

Jesus rief „Talitha kum!“ und erweckte mich und meine Femininität zu neuem Leben. Ich konnte nur staunen, wie sich in den Monaten danach viele Dinge in meinem Leben ganz von selbst änderten. Die Veränderungen waren Ausdruck der erlebten Heilung.

***

Jesus nahm das Mädchen bei der Hand und sagte: »Talita kum!«
Das heißt übersetzt: »Steh auf, Mädchen!« 
Mk 5,41

Geborgen in Gottes Hand – Wachssalben Malerei

Geborgen in Gottes Hand – Wachssalben Malerei

Bilder oder Skupturen, wo ein Baby in einer großen Hand liegt, haben in mir sehr viel Sehnsucht ausgelöst. Ich wünschte mir diese Geborgenheit in Gottes Hand, aber dachte wohl unbewusst, dass für so große Menschen wie mich nicht genug Platz in so einer Hand ist.

In God's Hand - In Gottes Hand
In God’s Hand – In Gottes Hand

Komm, lass dich in meine Hände fallen!

Wer mich kennt, weiß dass ich relativ groß bin (1,80m). So passiert es nicht selten, wenn ich mich in einer Gruppe befinde und mich umschaue, dass ich feststelle, dass mir fast alle nur bis zur Schulter oder zum Kinn reichen. Auf der anderen Seite passiert es eher selten, dass andere mich als schwach, hilfsbedürftig empfinden und sich gedrängt fühlen, mir zu helfen oder mir tröstend den Arm um die Schulter zu legen. Dabei brauche ich das genauso sehr wie andere Menschen.

Diesen Eindruck habe ich dann auf Gott übertragen und unbewusst gedacht, dass ich immer stark sein muss, weil Gott damit beschäftigt ist, kleine zierliche Menschen zu trösten und ihnen zu helfen.

Manche kennen vielleicht die Skulpturen wo ein Baby in Gottes Hand liegt, oder ein Kind den Kopf in eine schützende Hand legt. Die haben in mir immer sehr viel Sehnsucht ausgelöst, denn ich dachte unbewusst, dass für so große Menschen wie mich nicht genug Platz in so einer Hand ist. Bis Gott mir eines Tages das innere Bild schenkte, welches mir zeigte, dass in Gottes Hand sehr wohl genug Platz ist – auch für große Menschen wie mich.

 

Ich habe dir meine Worte in den Mund gelegt und dich sicher in meiner Hand geborgen. Jes 51,16

Lass dich tragen – Wachsalben Malerei

Komm, lass dich tragen!

Als Petrus Jesus auf dem Wasser gehen sah, glaubte er, dass er das auch könnte, wenn Jesus ihm den Auftrag dazu gibt. Und so war es auch. Jesus sagte, „Komm!“ und für eine kurze Zeit konnte Petrus auf dem Wasser gehen. Wie Jesus. Als er dann aber anfing auf die Höhe der Wellen zu schauen (Umstände), begann er zu sinken.

Step by Faith * Glaubensschritt
Step by Faith * Glaubensschritt

Ich bin zwar selber noch nie auf dem echten Wasser gegangen, aber im übertragenen Sinne schon oft. In meinem Unterwegssein mit Jesus passierte es unzählige Male, dass Jesus mich zu etwas aufforderte, das unmöglich schien. In solchen Situationen, erlebte ich immer wieder, dass wenn ich Jesus vertraute, wurde das scheinbar Unmögliche möglich. Meine Aufgabe war es, einfach im Gehorsam seinen Auftrag auszuführen, und ihm das Ergebnis zu überlassen.

Glauben heißt für mich jeden Tag neu „auf dem Wasser gehen“, in der Abhängigkeit von Jesus Dinge tun, die mir unmöglich scheinen.

 

Herr, zeige mir den richtigen Weg, damit ich in Treue zu dir mein Leben führe! Lass es meine einzige Sorge sein, dich zu ehren und dir zu gehorchen!  Ps 86,11

Setz dich zu mir – Wachsalben Malerei

Komm, setz dich zu mir!

Die Anbetungszeit von diesem Gottesdienst war so aufgebaut als würden wir wie die Pilger früher mit fröhlichen Lobpreisliedern nach Jerusalem ziehen. Als wir dann aber in den Tempel einzogen und Gottes Gegenwart erlebten, wurden die Lieder ruhiger und ehrfürchtiger, bis schließlich die meisten von uns vor Gottes Thron anbetend mit dem Gesicht zur Erde lagen (innerlich, in Gedanken).

Auf einmal klopft mir jemand auf die Schulter. Es ist Gott selbst. Der Vater sagt zu mir, „Komm, setz dich zu mir. Hier neben mir ist noch Platz für dich.“ Ich bin tief berührt davon, dass Gott mich sieht. Ich bin nicht nur eine von Millionen Menschen, die ihn anbeten. Er sieht mich, mich persönlich, und liebt mich als wäre ich die einzige Person weltweit. Dieses Erlebnis hat sehr geholfen, mir Gottes Liebe konkret bewusst zu machen.

Sit with me * Setz dich zu mir
Sit with me * Setz dich zu mir

Erst Jahre später habe ich begriffen, dass seine Liebe nicht von meiner Leistung abhängt. Er liebt mich nicht mehr, wenn ich mehr leiste. Er liebt mich nicht weniger, wenn ich weniger leiste oder versage. Seine Liebe für mich ist immer im höchsten Ausmaß vorhanden.

Seht, wie viel Liebe unser himmlischer Vater für uns hat, denn er erlaubt, dass wir seine Kinder genannt werden – und das sind wir auch!
1. Joh 3,1

Einladung ins Licht – Wachssalben Malerei

Einladung ins Licht – Wachssalben Malerei

Nun will ich nicht länger die Bilder meiner neuen Serie verstecken. Ab Samstag sind sie in der Galerie Nöfa in Wels zu sehen. Wie in der Einladung zur Vernissage angekündigt, handelt es sich um sehr persönliche Bilder, die die Meilensteine meines persönlichen Unterwegsseins mit Jesus widerspiegeln; eine Reise der Heilung von Verletzungen und hin zur Freiheit und Ganzheitlichkeit.

Licht auf dem Weg
Licht auf dem Weg

 

Komm, wage den Weg mit mir

Gottes Licht fällt auf unseren Weg und wir sind herausgefordert uns zu entscheiden, ob wir die Einladung annehmen oder nicht. Gehen wir einfach weiter, den anderen, den Massen nach? Oder wagen wir auszubrechen? Es ist ein Wagnis, denn auch wenn uns andere von ihrem Unterwegssein mit Gott erzählt haben, ist da doch eine große Ungewissheit.

Zumindest ging es mir so: als 18 jährige Atheistin wurde mir auf einmal bewusst, Gott gibt es doch und ich bin mit ihm nicht im Reinen. Ich wusste ohne menschliche Erklärung, dass wenn ich heute sterbe, dann wäre ich nicht bei Gott, sondern irgendwo anders – in der Gottesferne. Das Licht fiel auf meinen Weg. Ich stand an der Kreuzung und ich konnte nicht wissen, ob ich diese Chance noch einmal bekomme. Hin und her ging es in meinen Gedanken. Ob Gott existiert war keine Frage mehr. Wo der Weg endet, auf dem ich bisher unterwegs war, war auch ziemlich klar. Es waren andere Fragen, die mich beschäftigten: Was erwarte ich mir? Was erwarte ich mir von Gott? Was erwarte ich mir, wenn ich diesen anderen Weg einschlage? Wäre es eine egoistische Entscheidung? Worauf lasse ich mich da ein? Ich kam auf keinen grünen Zweig. In meinen Gedanken ging es hin und her, oder besser gesagt ziemlich durcheinander.

Schließlich kam ich zu dem Schluss, dass ich es nur erfahren werde, wenn ich es ausprobiere.  Also wagte ich den Schritt-  ich lud Jesus ein, die Führung in meinem Leben zu übernehmen und mich auf diesem neuen Weg ins Licht – zurück zu Gott – zu führen. Seither bin ich mit ihm UNTERWEGS und habe es noch nie bereut.

 

Ausstellung “Unterwegs” in Wels

Ausstellung “Unterwegs” in Wels

In drei Wochen wird die Ausstellung “Unterwegs” in der Galerie Nöfa in Wels eröffnet.

Unterwegs Einladung

Es handelt sich dabei um eine Gruppenausstellung von Marten Berger, Jutta Blühberger, Bernd Friedmann, Judith Lanz, Anna Mayer, Jochen Mayer, Solomon Okpurukhre, Beate Riepl, und Fritz Wolf.

Die Vernissage der Ausstellung ist am Samstag, 28. Februar 2015 um 19.00 Uhr in der Galerie Nöfa (Anzengruberstraße 8-10, 4600 Wels, Tel.: 07242/35 1 36-0).

Neun christliche Künstler haben sich unterwegs getroffen, um eine Etappe miteinander zu gehen. Diese Ausstellung soll ein erster Wegweiser sein auf den einen guten Weg, der ins Vaterhaus führt.

Bernd Friedmann stellt grafische Arbeiten, Zeichnungen und Aquarelle aus. Die Bilder stellen etwa den Weg in den Himmel, aber auch die Hektik des Alltags und den Abschied von Liebgewonnenem dar.

Marten Berger malt Landschaften in Acryl und zeichnet. In den ausgestellten Bildern befasst er sich mit verschiedenen Stationen des Menschen auf seiner Reise durch das Leben.

Jutta Blühberger stellt die ersten Bilder ihrer neuen Serie aus, die die Meilensteine ihres persönlichen Unterwegsseins mit Jesus widerspiegeln; eine Reise der Heilung von Verletzungen und hin zur Freiheit und Ganzheitlichkeit.

Judith Lanz zeigt Fotos auf großformatiger Leinwand mit dem Thema: Über das Wasser gehen.

Anna Meyer setzt die Motive ihres Mannes Jochen in anderen Techniken, wie Acryl und Hinterglasmalerei und in anderen Formaten um.

Jochen Meyer zeichnet und malt Cartoons in Tusche, Aquarell und Pastell. Seine Bilder sind gemalte Predigten, die die Botschaft des Evangeliums klar und kraftvoll darstellen.

Solomon Okpurukhre gestaltet seinen Raum mit großformatigen Ölbildern, die Brücken und Leitern ins Licht darstellen, sowie eine drahtige Skulptur.

Beate Riepl zeigt Bilder in Mixed Media, Acryl und Ölpastell, in denen ihre Erfahrungen, Impressionen und Emotionen entlang des Weges verarbeitet wurden. Das Papierschiffchen ist ihr persönliches Symbol des Unterwegsseins.

Fritz Wolf arbeitet pinselnd, rollend und spachtelnd mit Acrylfarben. Das Thema seiner Arbeiten ist die Gemeinde Jesu, die Braut, die zum Herrn Jesus, dem Bräutigam unterwegs ist.

Weihnachtsgruss

Weihnachtsgruss

Bethlehem Landschaft
Licht in Bethlehem

Das Volk, das im Dunkeln lebt, sieht ein großes Licht; für alle, die im Land der Finsternis wohnen, leuchtet ein Licht auf.  Jes 9,1

Mit diesem Bild, das ich vor kurzem gemalt habe, wünsche ich allen Freunden und Bloglesern ein gesegnetes Weihnachtsfest und erholsame Feiertage!