Buch Besprechung

Ich kenne Immanuel – Buchbesprechung

Ich kenne Immanuel – Buchbesprechung.

Wilder, E. James und Coursey Chris M. 2013. Ich kenne Immanuel: ein heilender Lebensstil. Pasadena, CA. Shepherd’s House Incorporated.

“Ich kenne Immanuel” ist ein Büchlein vom Shepherd’s House in Pasadena, CA. Sie wurde in Zusammenarbeit von Jim Wilder (Direktor von Shepherd’s House) und Chris Coursey (WWW. thrivetoday.org) geschrieben.

Ich kenne Immanuel
Ich kenne Immanuel

Die Broschüre hat nur 63 Seiten, aber sie ist eine ausgezeichnete Einleitung und Zusammenfassung vom Immanuel Ansatz, der von Dr. Karl und Charlotte Lehman entwickelt wurde und der ein Teil vom Life-Model Unterricht auf den Thrive Konferenzen und in den Thriving Klassen ist. Er wurde bereits erfolgreich in unterschiedlichen Ländern und in interkulturellen Situationen eingesetzt.

Der heilende Lebensstil vom Immanuel Ansatz beinhaltet drei einfache Schritte:

  • Gemeinsam mit Gott
  • Gemeinsam Denken
  • Gemeinsam Reden
  1. Gemeinsam mit Gott 

Bedeutet Zeit in Gottes Gegenwart verbringen, also im Bild gesprochen auf dem Berggipfel. Das funktioniert viel besser als Ausgangspunkt, wenn man schmerzhafte Erinnerungen verarbeitet, als im Schmerz zu sitzen, und zu warten, dass Gott eingreift oder zu versuchen, hinauf zu klettern.

Ein guter Ausgangspunkt ist entweder, sich an eine Situation zu erinnern, in der wir eine Zeit der wechselseitigen Kommunikation in Gottes Gegenwart erlebt haben (genannt der Erinnerungssessel der Kommunikation) oder im Erinnern an Dinge, die uns mit Zufriedenheit und Dankbarkeit erfüllen (genannt Erinnerungssessel der Wertschätzung). Der zweite Punkt beinhaltet Dankbarkeit für Gottes Gaben oder einfach nur besondere Momente wie einen Sonnenuntergang oder das Lächeln eines Kindes.

  1. Miteinander Denken 

bedeutet das Synchronisieren unserer Perspektive mit Gott, das Verstehen, wie er die Dinge sieht, und dadurch den Sinn von Dingen erkennen, die uns Mühe machen. Das führt zu Gottes-Frieden Schalom – einem Frieden, der so vollkommen ist, dass du ihn durch nichts verbessern kannst.

Dieser Schritt schließt häufig eine Fragezeit mit Gott ein, in der wir ihn fragen können, z.B. wo er in den schmerzlichen Momenten war, was uns davon abhält, ihn in der schmerzlichen Erinnerung zu sehen, und was wir über eine bestimmte Situation wissen sollten. Sobald wir seine Perspektive über verschiedene Aspekte empfangen haben, können wir die Freude mit anderen teilen.

  1. Gemeinsam Reden 

bezieht sich darauf, anderen die Immanuel Geschichte, die wir gerade erlebt haben, zu erzählen. Es hilft uns, die neue Perspektive zu vertiefen und es gibt anderen Hoffnung.

Wir können die Geschichte aus zwei Perspektiven erzählen: “Als ich in den Dornen lebte”-Version, wird aus dem Blickwinkel vom Fuß des Berges erzählt und betont all die Schmerzen, die wir erlebten – diese Erzählung löst dann ähnliche Erinnerungen in unseren Zuhörern aus und zieht sie runter; während die “Was ich an Immanuel schätze”-Version vom Blickwinkel des Berggipfels erzählt wird und sowohl den Erzähler als auch den Zuhörer ermutigt.

Das ist die Grundidee von “Ich kenne Immanuel”.

Die Broschüre beinhaltet selbstverständlich viel mehr, wie z.B. mehr Details darüber, wie man die Geschichte erzählt, Erklärungen, wie wir Schmerz verarbeiten, ein Kapitel über Lösungen, wenn wir im Prozess stecken bleiben, häufig gestellte Fragen und Links zu mehr Informationen. Ich fand, dass die Broschüre den Prozess sehr gut erklärt und zwar in einer Weise, die jeder verstehen kann, sogar wenn jemand das Life-Model noch nicht kennt.

Es begeistert mich, zu hören, dass die Broschüre bereits in Workshops in verschiedenen Ländern benutzt wurde und was für einen Schneeball-Effekt sie verursachte – Teilnehmer haben die grundlegenden Schritte gelernt, und haben dann ihre Immanuel Geschichte mit anderen geteilt und dadurch anderen geholfen, “Gemeinsam mit Gott” zu sitzen und Immanuel zum ersten Mal in ihrem Leben zu erfahren.

Die Broschüre ist eine großartige Zusammenfassung und ein tolles Werkzeug, um den Immanuel Prozesses mit anderen zu teilen.

Bequemer Sessel

 

Ich fand einen Satz in der Broschüre besonders anschaulich:

Gott bietet Gastfreundschaft an!

Lass uns diese Einladung annehmen – komm und setz dich zu ihm!

die Broschüre kann hier bestellt werden.

[N.B. 2015 – Diesen Blogpost habe ich ursprünglich über die Englische Ausgabe „Share Immanuel“ in 2010 geschrieben, aber inzwischen ist das Buch auch auf Deutsch erschienen.]

Beziehung bauen im Gespräch – Buchbesprechung

Beziehung bauen im Gespräch

Cloud, Henry, and John Sims Townsend. 2005. Grenzen setzen – Beziehungen bauen : so lösen Sie zwischenmenschliche Konflikte ganz praktisch, Neues Leben-Edition. Asslar: Gerth.

Ich fand dieses Buch sehr hilfreich, und möchte einzelne Punkte daraus zitieren. In diesem Buch geht es in gewisser Weise um Konfrontationsgespräche, aber solche die nicht der Konfrontation dienen sollen, sondern der Verbesserung einer Beziehung. Seit ich es gelesen habe, versuche ich manches davon in die Praxis umzusetzen und merke wsa das für einen Unterschied macht.

Was macht ein hilfreiches Gespräch aus? Das Inhaltsverzeichnis liefert einen guten Überblick:

Teil 1 – Warum es wichtig ist, heikle Themen anzusprechen

  • En Gespräch kann das ganze Leben ändern
  • Die Vorteile eines offenen Gespräches

Teil 2 – Was macht ein gutes Gespräch aus?

  • Seien Sie einfühlsam
  • Ich-Botschaften statt Du-Botschaften
  • Das Problem beim Namen nennen
  • Milde und Ehrlichkeit
  • Bleiben Sie beim Thema
  • Wenn du A machst, fühle ich B
  • Bestätigung und Wertschätzung
  • Entschuldigen Sie sich für Ihren Anteil an dem Problem
  • Verzichten Sie auf “Eigentlich-solltest-du” Sätze
  • Helfen Sie dem anderen, sich zu ändern
  • Seien Sie präzise
  • Vom Unterschied zwischen Vergebung und Vertrauen

Teil 3 – So geht’s

  • Wünsche und Bedürfnisse mitteilen
  • Ein Problem ansprechen
  • Eingefahrene Verhaltensweisen müssen sich ändern
  • Vorwürfe, Gegenangriffe und andere Stolpersteine

Teil 4 – Vor dem Gespräch

  • Warum es wichtig ist, sich vorzubereiten
  • Eine gute Vorbereitung

Teil 5 – Konfrontationsgespräche mit verschiedenen Personen in Ihrem Leben

  • Mit Ihrem Ehepartner
  • Mit dem möglichen Partner fürs Leben
  • Mit Ihrem Kind
  • Mit Ihren Eltern
  • Mit Ihren erwachsenen Kindern
  • Mit Mitarbeitern / Arbeitskollegen
  • Mit Autoritäten

Im Folgenden einige Punkte die ich hilfreich fand:

  • Die Wichtigkeit der Vorbereitung, und mich nicht dafür genieren, sondern erklären, dass ich sonst leicht den Faden verliere und Dinge sage, die ich eigentlich nicht möchte
  • Das Problem beim Namen nennen und sich nicht ablenken lassen, von sich selber oder vom Gesprächspartner. Es passiert so leicht, dass man vom Hundertsten ins Tausendste kommt. Ich sehe dann auch leicht Parallelen mit anderen Situationen, aber sie alle in einem Gespräch zu erwähnen ist nicht hilfreich. Für den anderen wird es leicht überwältigend.
  • Ehrlich sagen wie es mir mit etwas geht, was das Verhalten des anderen bei mir auslöst. Das ganz konkret zu formulieren, kann relativ schwierig sein, aber wenn ich das in der Vorbereitung durchdenke, dann ist das schon ein Schritt hin zur Lösung.
  • Genauso geht es mit den konkreten Vorschlägen was sich ändern sollte. Das selber Durchdenken kann eine Herausforderung sein, aber es hilft weil mir vielleicht selber klar wird, dass sich der andere nicht von heute auf morgen in einen anderen Menschen verwandeln kann. Darum ist es wichtig, mir selbst klar zu werden, was genau möchte ich vom anderen und was ist machbar. Unrealistische Erwartungen schaffen nur Frustrationen auf beiden Seiten.
  • Nicht vom Gespräch die Lösung für meine negativen Gefühle erwarten, sondern das zuerst mit Gott und anderen Freunden erreichen, und dann aus Liebe zum anderen und aus Interesse an der gemeinsamen Beziehung, die Dinge ansprechen.
  • Die Wünsche und Bedürfnisse äußern, darf man nicht verwechseln mit Forderungen stellen. Man muss dem anderen die Freiheit lassen und nicht manipulieren. Nicht alle Wünsche können erfüllt werden. Es ist wichtig nicht die Erfüllung aller Wünsche zu erwarten, aber es ist wichtig auch jene Wünsche und Bedürfnisse zuäußern, die nicht erfüllt werden können. Solange ich dem anderen die Freiheit lasse, ist das kein Problem. Nicht manipulieren ist für mich einer der schwierigsten Aspekte. “Freiheit ist die Voraussetzung für jede gute Beziehung.” Nicht jede Form des Mitteilens ist angemessen.
  • Das Nein des anderen grundsätzlich akzeptieren. Wenn es mir wirklich wichtig ist, dann bei einer späteren Gelegenheit darauf zu sprechen zu kommen. Dabei ist es wichtig, Verständnis für den anderen auszudrücken. Manche Lösungen ergeben sich auch erst, wenn man versteht warum der andere so reagiert, oder nein sagt, oder …
  • Zuhören und Rückfragen, sich bemühen den anderen zu verstehen. Gleichzeitig aber auch nicht ablenken lassen. Nebenthemen auf ein anderes Mal verschieben.

Das ist eine kleine Auswahl von hilfreichen Punkten in diesem Buch. Seit ich es vor mehreren Monaten gelesen habe, fiel mir immer wieder auf, wie oft Konfrontationen vom Wunsch Dampf abzulassen motiviert sind, und der Erwartung, dass man sich danach besser fühlt. Das ist so ziemlich das Gegenteil von dem was Cloud und Townsend in dem Buch empfehlen.

Augen die sehen

Augen die sehen

Ein afrikanisches Sprichwort besagt:

“Die Augen des Fremden sind groß, aber er sieht nichts.”

Das ist so wahr – in einer fremden Kultur muss man erst lernen, Dinge zu sehen.  Ansonsten schaut man direkt auf etwas, und hat keine Ahnung was man sieht.

Die nachfolgenden Paragrafen sind eine Einleitung zu einer interessanten Buchbesprechung, aber ich war mehr fasziniert von den persönlichen Beispielen in der Einleitung:

Als ich auf der Uni war, habe ich einen Kurs bei Toni Morrison belegt, auch Grund ihrer Sammlung von Kurzgeschichten mit dem Titel “Im Dunkeln spielen.“ Die Grundannahme der Kurzgeschichten, und auch von dem Kurs, war, dass die Amerikanische Literatur von Anfang an geprägt war von der unangenehmen Gegenwart von “Amerikanischem Afrikanismus”. Wir brauchen hier nicht auf die Details dieses Arguments eingehen. Ich erwähne es nur, weil ich anfing Bücher anders zu lesen, nachdem ich Morrisons Kurs absolviert hatte. Ich war auf einmal sensibilisiert im Blick auf Randfiguren. Mir fiel auf, wie schwarze Menschen dargestellt wurden, oder wie ihre Anwesenheit vermieden wurde. Mir fielen die Motive von Dunkelheit und Licht auf. Ich sehe mir auch Filme seither anders an, und merke wie radikale Gruppen als Requisiten verwendet wurden statt sie als echte Menschen darzustellen. Der Kurs hat mich gelehrt, Dinge anders zu sehen.

Ein Kind mit Down-Syndrom zu haben, hat mich auch gelehrt, Dinge anders zu sehen.

Ich denke da, zum Beispiel, als ich einmal an einer Konferenz in einem Kloster in Süd-Carolina teilnahm. Am ersten Abend der Konferenz versammelten wir uns zu einer kurzen Bibellesung und Segnung vor dem Abendessen. Ein älterer Mann, einer der Mönche, war zuständig für die Lesung und für uns zu beten. Er ging mit unausgeglichenen Schritten zum Podium und sein Kopf war etwas auf die Seite geneigt. Er stand dann hinter der Bibel und blätterte mit einem verdutzen Gesichts-ausdruck in der Bibel hin und her. Schließlich schaute er einen anderen Bruder an und sagte, “Ich kann 1. Mose 1 nicht finden.” Der andere Bruder blätterte behutsam zum Beginn der Bibel, und der erste Bruder begann zu lesen. Seine Aussprache war nicht sehr gut. Er stolperte über Worte und sie kamen etwas verdreht heraus.

Ein paar Jahre früher, bevor unsere Tochter Penny geboren wurde, hätte ich mit Ungeduld und Zynismus reagiert. Ich hätte mir gedacht, warum können sie niemanden finden, der lesen kann, oder wenigstens weiß, wo das erste Buch der Bibel zu finden ist?  Aber an diesem Abend, stand ich da, mit gespannter Aufmerksamkeit, und war dankbar, dass ich Gottes Wort von diesem Mann mitgeteilt bekam. Ich konnte ihn als Mitchrist sehen, der ein Segen für mich ist.  Ich war fähig, ihn als Botschafter der Hoffnung zu sehen, und der Vision von einer Gemeinschaft in Christus, die eines Tages meine Tochter inkludieren könnte und sie sogar Gottes Wort öffentlich lesen und für andere beten lässt. (Buchbesprechung in Englisch hier.)

Ihr Beispiel hat mich tief berührt, wie wir lernen Dinge anders zu sehen und dadurch Dinge bemerken, die wir vorher nicht sehen konnten, und zu Schlüssen kommen, die wir vorher für unmöglich hielten. In einer fremden Kultur zu leben, fordert mich heraus genau das zu tun. Mein Interesse in Kulturanthropologie hilft mir natürlich auch dabei. Es ist wirklich erstaunlich, wie wir Dinge anderes interpretieren, wenn wir sie durch die Augen eines anderen Menschen sehen.

Ich erlebte ein ähnliches Aha-Erlebnis als ich die Unterhaltung von Mack und Sarayu in “Die Hütte” las: (Auszüge von den Seiten 152-156)

“Wenn dir etwas geschieht, wie stellst du dann fest, ob es gut oder böse ist?”
Mack überlegte einen Moment, ehe er antwortete. “Nun, darüber habe ich noch nie wirklich nachgedacht.  Ich würde sagen, etwas ist gut, wenn es mir gefällt – wenn es bewirkt, dass ich mich gut fühle oder geborgen. Und böse würde ich etwas nennen, das mir Schmerzen verursacht oder mich um etwas bringt, das ich gerne habe oder mir wünsche.”
“Dann ist das Ganze also ziemlich subjektive?”
“Ja, das ist es wohl.”
“Und wie viel Zutrauen hast du in deine Fähigkeit, zwischen dem, was für dich gut oder böse ist, zu unterscheiden?”
“Ehrlich gesagt, werde ich – wie  mir scheint, zu Recht – ziemlich wütend, wenn jemand mein ‘Gutes’ bedroht, das also, was ich zu verdienen glaube. Aber ich bin mir nicht wirklich sicher, ob ich eine logische Grundlage habe, zu entscheiden, was wirklich gut oder böse ist. Ich kann nur beurteilen, wie es sich auf mich auswirkt.” […] “Das ist also allez ziemlich egoistisch und selbst-bezogen, nehme ich an. […]”

Er zögerte, ehe er den Gedanken beendete, doch Sarayu unterbrach ihn. “Dann bist du es, der entscheidet, was gut und was böse ist. Du machst dich zum Richter. Und was das Ganze noch verwirrender macht: Das, was du für gut hältst, wird sich mit der Zeit und den Umständen verändern. Und, was noch schlimmer ist: darüber hinaus gibt es Milliarden anderer Menschen, die ebenfalls individuell entscheiden, was für sie gut oder böse ist.  Wenn also dein Gut und Böse nicht mit den Vorstellungen deines Nachbarn übereinstimmt, geratet ihr in Streit oder es brechen gar Kriege deswegen aus.”
[…]
Dann gestand Mack: “Ich erkenne jetzt, dass ich den größten Teil meiner Zeit und Energie darauf verwendet habe, das zu erlangen, was ich für gut hielt, sei es finanzielle Sicherheit oder Gesundheit oder eine ausreichende Altersversorgung oder was auch immer. Und ich vergeude eine riesige Menge Energie und Sorge damit, mich vor dem zu fürchten, was ich für böse halte […]
“Super!”, rief Mack aus. […] “Denn das könnte bedeuten, dass …”
Wider fiel ihm Sarayu ins Wort. “… dass in manchen Fällen das Gute darin bestehen kann, Krebs zu bekommen oder sein gesamtes Vermögen zu verlieren – oder sogar das Leben.”

Immer seit dem ich diese Unterhaltung vor einiger Zeit gelesen habe, fing ich an Dinge anders zu betrachten.  Was ist gut und was ist schlecht für mich? Wie oft beurteile ich Dinge von einem sehr subjektiven Standpunkt? Tatsächlich erinnert mich das an einige Dinge in meine eigenen Leben, die ich als schlecht beurteilte, aber nun fange ich an zu begreifen, dass sie vielleicht Teil von Gottes vollkommenen und liebevollen Plan für mich waren. Egal wie schmerzhaft die Situation war, sie beinhaltete Gutes. Das ist nicht immer leicht, das zu zugeben.

[Es gab einige andere interessante Aspekte in dieser Unterhaltung, aber die habe ich vorerst ausgelassen weil ich sie in einem späteren Blogeintrag aufgreifen will.]

Hast du etwas in dieser Art erlebt, wo du gelernt hast, Dinge mit neuen Augen zu sehen?