Rrr-radikaler Rrr-Rausverkauf.

Rrr-radikaler Rrr-Rausverkauf.

Nach Abverkauf kommt der Rrr-radikale Rrr-Rausverkauf am Pfingswochenende mit Tiefstpreisen.

Anfang und Ende Mai war an vier Tagen Abverkauf bei mir in Breitenaich. Nachdem es noch immer viele Bilder gibt die auf ein neues Zuhause warten, gibt es nun am Pfingstwochenende den Rrr-radikalen Rrr-Rausverkauf.

Bedingt durch meine bevorstehende Übersiedlung, muss ich meinen Bestand an Bildern RRRADIKAL reduzieren. Alles muss RRRAUS!

Das Besondere:

Alle Bilder kosten nur einen Bruchteil ihres normalen Preises (300-700 Euro) !!!
➤ Ungerahmte Bilder klein 10,-
➤ Keilrahmen, Ungerahmte Bilder gross 20,-
➤ Mit Rahmen und Passepartout 30,-

Wo:

4612 Breitenaich 28
(Außenstiege an der Hausrückseite)

Wann:

Pfingstwochenende
Samstag 19. – Montag 21. Mai 2018
15 – 19 Uhr (nach Absprache auch am Vormittag)

Jubiläum – 20 Jahre Malen

Jubiläum – 20 Jahre Malen.

Heute feiere ich ein Jubiläum – 20 Jahre Malen. Vor 20 Jahren besuchte ich meinen ersten Aquarell-Malkurs an einer Volkshochschule im Siegerland. Am ersten Tag malte ich meine ersten vier Bilder. Und der Rest ist Geschichte, wie man so schön sagt.

Die abgebildeten Aquarelle waren meine ersten vier Bilder, die ich heute vor 20 Jahren gemalt habe. Kaum zu glauben, dass es schon so lange her ist. Ich hatte damals keine Ahnung, was daraus entstehen würde.

Was lange währt, wird endlich gut

Geplant hatte ich es ja schon lange. Mehrer Jahre davor hörte ich das erste Mal davon, dass es Malkurse für Erwachsene gibt. Das wollte ich unbedingt machen! Aber durch meinen Beruf im Ausland und die viel Reiserei war es lange nicht möglich.

Die ganze Zeit hatte ich den kleinen Aquarellmalkasten, den ich von meinem Großvater geerbt hatte. Ein echtes Museumsstück. Im Jahr 1998 kam er dann endlich zum Einsatz. Die darin enthaltenen Farben waren längst ausgetrocknet oder verklebt. Nicht verwunderlich, denn mein Großvater war bereits 1980 gestorben. Aber ich fand im Geschäft passende Näpfchen. Leider habe ich den Malkasten damals zu gründlich sauber gemacht und dabei ist teilweise der Lack abgegangen.

Mit diesem Malkasten und einigen anderen Utensilien machte ich mich dann auf den Weg. Und das obwohl ich eigentlich noch im Krankenstand war. Aber ich wollte den Kurs auf keinen Fall verpassen. Zu lange habe ich bereits auf so eine Gelegenheit gewartet! Obwohl ich körperlich noch geschwächt war, habe ich das Wochenende gut durchgehalten. Das Ergebnis waren acht Aquarelle, die mich selber erstaunten. Das hat mich natürlich sehr motivert danach weiter zu malen.

Aquarell als bevorzugtes Medium

Lange Zeit war Aquarell mein Lieblingsmedium. Das merkte ich vor allem, wenn ich nach einer längeren Pause wieder malte. Ich griff dann immer als Erstes zu den Aquarellfarben. Auch auf Reisen waren aus rein praktischen Gründen die Aquarellfarben meine erste Wahl.

Inzwischen gibt es natürlich viele andere Medien die ich oft und gerne verwende. Mehr darüber ein anders Mal.

Was sind deine bevorzugten Medien – entweder zum Malen, wenn du selber Künstler bist, oder beim Betrachten, wen du Kunstliebhaber bist? Hat es damit zu tun, welche Malmedien du als erstes kennengelernt hast? 

Schreib deine Gedanken dazu in den Kommentaren.

Verwurzelt

Verwurzelt.

Ende letzten Jahres hat das Bild “Verwurzelt” ein neues Zuhause gefunden. Diese Woche hatte ich endlich Gelegenheit, es im neuen Kontext und Rahmen zu sehen. Damit meine ich nicht nur den räumlichen Rahmen sondern auch den Bilderrahmen. Die Besitzer hatten zufällig diesen wunderschönen alten Rahmen der zum Bild passte und nun strahlt es in neuem Glanz an einem Ehrenplatz in ihrem Lese- und Videozimmer.

Verwurzelt Acryl Malerei - VERKAUFT
Verwurzelt Acryl Malerei – VERKAUFT

Verwurzelt – Passend zum Karfreitag

Das Bild “Verwurzelt” passt zum heutigen Tag. Heute ist Karfreitag und wir gedenken der Kreuzigung von Jesus Christus am Kreuz auf Golgatha. Sein Opfer am Kreuz ermöglicht für uns die Vergebung der Sünden und eine versöhnte Beziehung mit dem allmächtigen Gott. Jesu Bereitschaft sich wie ein Schwerverbrecher behandeln zu lassen, wird im Philipperbrief so beschrieben:

Er, der Gott in allem gleich war und auf einer Stufe mit ihm stand, nutzte seine Macht nicht zu seinem eigenen Vorteil aus. Im Gegenteil: Er verzichtete auf alle seine Vorrechte und stellte sich auf dieselbe Stufe wie ein Diener.1Er wurde einer von uns – ein Mensch wie andere Menschen. Aber er erniedrigte sich ´noch mehr`: Im Gehorsam gegenüber Gott nahm er sogar den Tod auf sich; er starb am Kreuz ´wie ein Verbrecher`. Deshalb hat Gott ihn auch so unvergleichlich hoch erhöht und hat ihm ´als Ehrentitel` den Namen gegeben, der bedeutender ist als jeder andere Name.  (Phil 2, 6-9, NGÜ)

Jesus ging aus Liebe zu uns den ganz und garnicht leichten Weg in den Tod und in die Gottesferne. Er selbst hat das im vorhinein mit einem Weizenkorn verglichen:

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es ein einzelnes Korn. Wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht. (Joh 12,24 NGÜ)

Jesus starb um Frucht zu bringen. Wir sind diese Frucht. Wer Jesus nachfolgt und in ihm verwurzelt lebt, ist somit Teil dieser Frucht und trägt zu Jesu Freude bei.

Verwurzelt – Grund zur Freude

Die Vorfreude auf diese Auswirkungen, halfen ihm durchzuhalten als ere mit Leiden, Verachtung, Schande und Ungerechtigkeit konfrontiert war.

Weil Jesus wusste, welche Freude auf ihn wartete, nahm er den Tod am Kreuz auf sich, und auch die Schande, die damit verbunden war, konnte ihn nicht abschrecken. Deshalb sitzt er jetzt auf dem Thron im Himmel an Gottes rechter Seite. (Phil 12,2 NGÜ)

Zum Schluss noch ein letztes Zitat aus Jesaja, wo Jesu Tod in einem prophetischen Wort vorhergesagt wurde:

Er nahm unsere Krankheiten auf sich und trug unsere Schmerzen. Und wir dachten, er wäre von Gott geächtet, geschlagen und erniedrigt! Doch wegen unserer Vergehen wurde er durchbohrt, wegen unserer Übertretungen zerschlagen. Er wurde gestraft, damit wir Frieden haben. Durch seine Wunden wurden wir geheilt! Wir alle gingen in die Irre wie Schafe. Jeder ging seinen eigenen Weg. Doch ihn ließ der Herr die Schuld von uns allen treffen. (Jes 53,4-6 NLÜ)

Die Leiden Jesu und der Kreuzestod, so traurig und schrecklich sie sind, wurden schlussendlich für ihn und für uns zur Quelle der Freude und des Friedens. Er starb, damit wir Frieden mit Gott haben können. In diesem Sinne wünsche ich euch allen, FROHE OSTERN!

Zahl-was-du-willst Bilder-Abverkauf

Zahl-was-du-willst Bilder-Abverkauf.

Am Ostermontag beginnt mein Zahl-was-du-willst Abverkauf meiner Bilder in Vorbereitung auf meinen Umzug.

Noch weiß ich nicht wann genau ich übersiedeln werde und wohin. Trotzdem bin ich eifrig dabei, mich darauf vorzubereiten. Dazu gehört, dass ich versuche, meinen Umzugsvolumen so weit als möglich zu reduzieren.

Wer möchte mir dabei helfen?
Ich würde mich freuen, wenn viele meiner Bilder ein neues Zuhause finden. Ich habe knapp 300 Bilder für diesen Verkauf usgewählt und da ist dann sicher für jeden etwas dabei.

Einmalige Gelegenheit

Zum Verkauf stehen Bilder in Aquarell, Pastell und Acryl; auf Papier oder Leinwand, gerahmt und ungerahmt, mit einer Vielfalt an Motiven aus den letzten 20 Jahren.

Dieses Jahr im Mai feiere ich nämlich mein 20-jähriges Jubiläum als Malerin.

Das Besondere daran

Jeder kann den Preis selbst bestimmen. Es ist eine einzigartige Gelegenheit, günstig Kunstwerke zu erwerben, entweder um das eigene Heim zu verschönern oder als Geschenk für andere.

Wo:

4612 Breitenaich 28
(Außenstiege an der Hausrückseite)

Wann:

Ostermontag 2. + Di 3. April 2018
Mo 30. April + Di 1. Mai 2018
15 – 19 Uhr
(nach Absprache auch am Vormittag)

”Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.”

Newsletter-Empfänger haben Vorkaufsrecht. In der Woche vor dem Abverkauf, verschicke ich den Link zu einer Online Seite mit Passwort. Dort könnt ihr sehen, welche Bilder bei diesem Abverkauf inkludiert sind. Auf die Weise könnt ihr mir noch vor der Eröffnung des Abverkaufs Bescheid geben, welches Bild ihr haben wollt und ich werde es für euch auf die Seite legen.

Wer noch keinen Newsletter erhält, kann sich hier eintragen:
http://bit.ly/Newsletter-DE-Signup

Hier darunter sehr ihr den Flyer für den Abverkauf. Wer den Flyer ausdrucken will, kann ihn hier herunter laden:
als PDF http://bit.ly/Abverkauf2018-pdf
als JPG  http://bit.ly/Abverkauf2018-jpg

Zahl-was-du-willst Bilder-Abverkauf Flyer.
Zahl-was-du-willst Bilder-Abverkauf Flyer.

Natürlich ist dieser Abverkauf eine tolle Gelegenheit, einander wiederzusehen bzw. einander persönlich kennenzulernen.

Schwinge dich auf

Schwinge dich auf

Schwinge dich auf
Steige empor
Genieße die Freiheit
und endlose Weite.

Öffne die Schwingen
Schwebe ins Blaue
Getragen vom Wind
als deinem Freund.

Entfalte dich weit
Noch einmal blüh’ auf
Freu dich des Lebens
das dir geschenkt.

Lass dich fallen und tragen
Auf Flügeln des Adlers
In der nächsten Etappe
auf dem Weg zum Ziel.

Der Abend naht
Die Kräfte schwinden
Doch der ewige Vater
trägt liebend dich heim.

(2016)

Soar * Schwinge dich auf
Soar * Schwinge dich auf

Das Gedicht entstand anlässlich der Pensionierung und dem 70. Geburtstag einer lieben Freundin, inspiriert von der Figurine “Soar” von Willow Tree. Das Bild kam erst später dazu.

Sowohl die Figur, wie das Bild, symbolisieren für mich ein Freisetzen für Neues. Der ursprüngliche Anlass war das Wissen, dass meine Freundin auch mit 70 Jahren nicht einfach in einen Zustand der Inaktivität verfallen wird, sondern jetzt die Zeit für eine neue, letzte Blütezeit der von Gott geschenkten Gaben und Möglichkeiten ist. Aber das gilt nicht nur für meine Freundin oder andere an der Schwelle zur Pensionierung. In uns allen liegt Potential und wir sind herausgefordert, die in uns steckenden Möglichkeiten zu entfalten, so wie ein Schmetterling der gerade erst aus seinem Kokon schlüpft, seine Flügel entfaltet. So nach und nach wird erst die volle Größe seiner Flügel sichtbar.

Der Vogel im Bild und in der Figurine wird durch das Aufheben der Hände zum Wegfliegen ermutigt. Manchmal brauchen wir solche “Geburtshelfer”. Sie erinnern mich an manche Vogelarten, die ihre zögerlichen Nachwuchs aus dem Nest schubsen oder ihnen unauffällig die direkte Unterstützung beim Fliegen entziehen. Die Vogeljungen müssen ihre Scheu überwinden und selber mit den Flügeln  schlagen. Und so müssen auch wir selber fliegen oder wir werden in der Bequemlichkeit des Status Quos versumpfen.

Darum – Schwinge dich auf – zu neuen Abenteuern – und öffne deine Schwingen weit!

Glaubensschritte im Sturm – Gedicht

Glaubensschritte im Sturm – Gedicht

Das Gedicht “Glaubensschritte im Sturm” entstand in einer schwierigen Zeit, als ich mich von Menschen, denen ich vertraute, sehr verletzt fühlte.

Glaubensschritte im Sturm

Peitschende Wellen Wellen Wellen Wellen Wellen
Sturm Sturm Sturm
Neeeebel

Das Boot schwankt auf hoher See
ich stehe unsicher auf meinen Beinen
machtlos gegen die Gewalten
machtlos

Ich starre auf die Gestalt im Nebel
und eine sanfte Stimme in mir ruft:
Komm! Vertraue mir!
Komm!

Ich hole tief Luft
ich will es wagen
und lasse den Bootsrand los
Ich steige aufs Wasser …

Ich vergebe meinen Feinden
bete für die, die mich verfolgen
und nehme keine Rache

Ich steige aufs Wasser
und das Wasser trägt mich
das Wasser trägt mich
hoffentlich lange!?!

Und wenn nicht
tue ich es morgen wieder.

*

Peitschende Wellen Wellen Wellen Wellen Wellen
Sturm Sturm Sturm
Neeeebel

Das Boot schwankt auf hoher See
ich stehe unsicher auf meinen Beinen
machtlos gegen die Gewalten
machtlos

Ich starre auf die Gestalt im Nebel
und eine sanfte Stimme in mir ruft:
Komm! Vertraue mir!
Komm!

Ich hole tief Luft
ich wage es wieder
und lasse den Bootsrand los
Ich steige aufs Wasser …

Ich vergebe den Geschwistern dir mir Unrecht tun
ich bete für die, die mich verletzen
und teile keine Seitenhiebe aus

Ich steige aufs Wasser
und das Wasser trägt mich
das Wasser trägt mich
laaaange!

*

Glaubensschritt * Step by Faith
Glaubensschritt * Steps of Faith

Das zu “Glaubensschritte im Sturm” passende Bild hatte ich mehr als ein Jahr davor gemalt. Ursprünglich bezog es sich für mich auf Glaubensschritte in meinem Leben, die ich im Vertrauen auf Gott und sein Reden gehe. Als ich das Gedicht schrieb, entdeckte ich eine neue Dimension von Glaubensschritten – wenn ich unfair behandelt werde, nicht auf mein Recht pochen, mich verteidigen oder zurückschlagen, sondern loslassen, vergeben und vertrauen, dass Gott darüber steht und Dinge zum Guten wenden kann.

So war es auch in der spezifischen Situation, unter der ich sehr gelitten habe und mich hilflos höheren Mächten ausgeliefert fühlte. Im Ende hat Gott meine Glaubensschritte im Sturm für mich zum Segen gewendet.

Einladung zur Vernissage im Café Kronberg

Einladung zur Vernissage im Café Kronberg

Nächste Woche ist es soweit: meine nächste Ausstellung im Café Kronberg – diesmal zusammen mit Dr. Wolfgang Steinmaurer – wird mit einer Vernissage eröffnet.

Vernissage der Ausstellung LEBENsWEGE im Café Kronberg in Scharten

Ort: Café Kronberg, Kronberg 55, 4612 Scharten

Vernissage: Freitag, 12. Februar 2016 um 18 Uhr

Ausstellung: 13. Februar bis 3. April 2016 zu den üblichen Öffnungszeiten (Mi – Sa 11-22 Uhr, So bis 18 Uhr).

Wolfgang und ich haben miteinander das zwei-jährige Kunststudium an der Leonardo-Kunstakademie Salzburg von 2013-2015 absolviert. Die großräumige Wandfläche des Café Kronberg bietet Platz für 70-80 Bilder und so entschlossen wir uns zu einer Gemeinschaftsausstellung.

Unter dem Titel LEBENsWEGE bieten wir euch ein breitgefächertes Programm: Wolfgang kommt mehr von der abstrakten Kunst her und entwickelt sich Richtung Realismus; ich selber komme mehr aus dem Realismus und bewege mich Richtung abstrakte Kunst.

Dazu kommt ein Empfang mit Ladymost, ein speziell für den Abend kreiertes Menü “Kunst am Teller” und die musikalischen Beiträge von Michaela Fürnschlief auf der Ziehharmonika (Mitglieder der Quetschwork Family). Die Begrüßung erfolgt durch Ing. Hans Roithmeier, unserem Gastgeber. Zur Einführung spricht DI Markus Nöttling von der Galerie Nöfa Wels, wo ich vor einem Jahr bei der Gruppenausstellung mehrerer christlicher Künstler mitgemacht habe.

Vernissage der Ausstellung LEBENsWEGE im Café Kronberg in Scharten

P.S. Das Café Kronberg bietet auch Übernachtungsmöglichkeiten für Weitergereiste an.

Abschluss-Ausstellung.

Abschluss-Ausstellung.

Nach zwei Jahren und vielen Kursen an der Leonardo Kunstakademie Salzburg geht unser Kunststudium “Bildnerische Gestaltung – Malerei und Grafik” mit einer Abschluss-Ausstellung zu Ende. Dies wird nun am kommenden Wochenende mit der Zertifikatsverleihung gefeiert.

Neben unseren offiziellen Abschlussarbeiten (siehe Einladung unten) sind auch mehrere ausgewählte Arbeiten von jedem Studienteilnehmer ausgestellt.

Zu den Teilnehmer des Studiengangs XVIII, die an diesem Wochenende ihr zweijähriges Kunststudium abschließen gehören:

Die Vernissage und Zertifikatsverleihung findet am Samstag, 14. November 2015 um 18 Uhr im Schloss Mattsee (5163 Mattsee, Schlossberg 1, Diabellisaal) statt. Die Ausstellung kann bis Sonntag 15. November, von 9 bis 16 Uhr besichtigt werden.

Alle sind herzlich eingeladen, mit uns zu feiern.

Einladung Abschluss-Ausstellung Seite 1
Einladung Abschluss-Ausstellung Seite 1
Einladung Abschluss-Ausstellung Seite 2
Einladung Abschluss-Ausstellung Seite 2

 

 

 

Wie viel Zeit braucht es ein Bild zu malen und zu verkaufen?

Wie viel Zeit braucht es ein Bild zu malen und zu verkaufen?

Unlängst habe ich ein weiteres Bild für die neue Serie “Österreichische Seelandschaften” gemalt.

Während der letzten drei Wochen war ich in der Nähe von einem der schönsten Seen Österreichs – dem Weißensee in Kärnten. Und so hatte ich von Anfang an vor, einige Bilder davon zu malen. Allerdings brauchte es eine Woche um eine Lücke im Programm zu finden, so dass ich hinfahren und einige Fotos machen konnte.

Weissensee * White Lake (Abstract)
Weissensee Abstrakt * White Lake Abstract

Als ich dann eines der Bilder gemalt hatte, wurde mir bewusst, dass ich nur zwei Stunden dafür gebraucht hatte. Ich hatte zwar an den folgenden Tage noch einiges zu verbessern, aber trotzdem. Auf der anderen Seite war es nicht so verwunderlich, da es sich um ein relativ kleines Format handelt. Nachdem der Tisch im Hotel nicht besonders groß ist, war ich sehr froh, dass ich nur die 40 x 30 cm großen Blöcke mitgenommen hatte.

Etwas später am gleichen Tag begann ich dann zu überlegen, wie viel Zeit in die verschiedenen Vorbereitungen und Nacharbeiten eines Bildes fließt.

Hier sind die Dinge die mir sofort einfielen.

  • Material kaufen – obwohl ich das meiste Online bestelle, kann es relativ viel Zeit brauche. Zum Beispiel, wenn es darum geht Preise oder Sonderangebote zu vergleichen. Oder die richtige Farbe zu finden, denn leider hat jede Marke verschiedene Namen für den gleichen Farbton. Oder sogar bei der gleichen Marke; so hat Schmincke bei Akademiecryl und Primacryl unterschiedliche Namen. Manchmal führt kein Weg darum herum und ich muss in ein Geschäft fahren. So war es unlängst, als ich online nicht die richtige Malspachtel gefunden habe. Schließlich beschloss ich, auf dem Weg nach Kärnten in ein Geschäft in Salzburg zu fahren.
  • Vorlage suchen – meistens heißt das entweder selber Fotos machen, so wie im Fall vom Weißensee, oder das passende Bild online zu finden. Google Bilder ist zwar toll, aber es sagt mir leider nicht sofort, ob ein Bild urheberrechtlich geschützt ist oder nicht. Flickr hat die erweiterte Such-Möglichkeit nach Bilder mit einer “Creative Commons” Lizenz zu suchen. Leider existiert die Option noch nicht in der iPad Version. 🙁 Eine andere gute Quelle ist die Website “Paint My Photo“. Wenn man dort Mitglied ist, dann kann man alle dort vorhandenen Fotos malen. In manchen Fällen mache ich mir die Mühe einen Fotografen um Erlaubnis zu bitten. Zum Beispiel finde ich die Fotos von einem italienischen Fotografen auf Flickr, Andrea Pucci, sehr inspirierend. Und so habe ich ihn unlängst gefragt und die Erlaubnis erhalten, seine Fotos als Vorlage zum Malen zu verwenden.
  • Bild aussuchen – Entscheiden welches Bild ich heute nehme, kann auch einige Zeit brauchen. Manchmal habe ich am Vortag bereits ein Bild herausgesucht und am nächsten Tag finde ich es überhaupt nicht inspirierend. 😉
  • Material herrichten – das braucht relativ wenig Zeit, wenn man einen permanenten Arbeitsplatz hat. Nur das Wechseln von einem Medium zum anderen kann mehr Zeit brauchen.
  • Bild malen – das kann wie in dem erwähnten Beispiel zwei Stunden dauern, aber das ist das absolute Minimum. Meist sind es mindestens drei, aber es kann auch drei Tage oder drei Wochen dauern, natürlich mit Unterbrechungen. Dazu kommt, dass man oft am nächsten und übernächsten Tag noch Dinge entdeckt, die korrigiert gehören. Natürlich brauchen größere Bilder und komplexe Themen und Techniken länger.
  • Bild fotografieren – wenn ich mit dem Ergebnis zufrieden bin, dann mache ich Fotos von den Gemälden. Manchmal bedeutet das auf die richtigen Lichtverhältnisse warten, oder besondere Arrangements zwecks guter Belichtung zu machen.
  • Fotos aufbereiten – danach übertrage ich die Fotos auf den Laptop und bearbeite sie mit Lightroom. (Dieser Prozess braucht einen eigenen Blogeintrag.) Ich mache meist mehrer Fotos von demselben Bild. Dann korrigiere ich die Objektiv-Verzerrung und beschneide jedes Foto. Danach entscheide ich erst, welches ich behalte und lösche den Rest. Dann kommt das Benennen der Fotos, Beschriften, Markieren und andere Metadaten, bevor ich sie für verschiedene Online Bedürfnisse exportiere.
  • Online Präsenz – das ist ein weiteres großes Thema, das einen eigenen Blogeintrag braucht. Es gibt unzählige Möglichkeiten mit verschiedenen Vorteilen und Nachteilen. Meistens poste ich sie nur auf meiner Homepage, meiner Facebook-Künstlerseite, Twitter und später auf meiner Fine Art America Seite. ABER – Online einstellen genügt leider nicht um die Bilder zu verkaufen. Glaube nicht an den Mythos vom passiven Einkommen während du schläfst!
  • Werbung und Vermarkten braucht mehr Zeit als alles andere. Leslie Saeta erwähnte in einem Interview, dass diese Aufgaben ca. 50% ihrer Zeit in Anspruch nehmen.
  • Dazu gehört auch die Planung und Durchführung von Ausstellungen. Auch das werde ich in einem eigenen Blogpost behandeln.
  • Wenn das Bild ausgestellt werden soll, dann muss ich entscheiden, welcher Rahmen und welches Passepartout dafür passt. Es gibt mehrere Plätze wo ich öfters meine Rahmen kaufe, aber für alle muss ich ca. 20 bis 40 km fahren. Für die Passepartouts muss ich zwei Mal in die nächste Stadt fahren, die 15 km entfernt ist – einmal zum Auswählen und Bestellen, und ein zweites Mal einige Tage später zum Abholen.
  • Das Aufhängen der Bilder für eine Ausstellung braucht mehrere Stunden. Ebenso das Abhängen, wenn auch etwas weniger. Dazu kommt das Entwerfen der Einladung, der Preisliste, des Lebenslaufs, und der Beschriftungen für jedes Bildes. Obwohl ich schon eine ganze Reihe Ausstellungen gemacht habe, unterschätze ich es immer wieder wie viel Zeit alles braucht.
  • Wenn ein Bild Online verkauft wird, dann verschicke ich es meistens ohne Passepartout und Rahmen, um die Versandkosten niedrig zu halten. Trotzdem braucht es oft viele E-Mails und Zeit bis der Kunde sich entscheidet, welches Bild er/sie nimmt. Natürlich braucht auch eine sorgfältige Verpackung und Versand seine Zeit.
  • Last but not least – jeder Verkauf bringt das Schreiben von Rechnungen und/oder Belegen mit sich, und der daraus resultierende Buchhaltungs-Aufgaben.

Wie man sieht, gibt es rund um den eigentlichen Malprozess sehr viele andere Aufgaben, die nötig sind, bis ich das Geld in der Tasche habe.

Zusammenfassung der obigen Details.

Basierend auf den obigen Details habe ich versucht, die Mindestzeiten für ein Bild grob zu schätzen:

  • Vorbereitungen für das Malen – mind. 1,5 Std.
  • Malen – zwischen 3 Std. (2 Std. sind eher selten), 3 Tagen oder 3 Monaten (mit Unterbrechungen).
  • Nachbereitung der Fotos – mind. 1,5 hrs
  • Alle Aufgaben rund um eine Ausstellung – 2 Std. (aufgeteilt auf mehrere Bilder)
  • Alle Aufgaben rund um einen Online Verkauf – 3 Std.

Alles diese Schätzungen berücksichten nicht, dass nicht alle Bilder verkauft werden. D. h. man müsste die Zeiten mit einem entsprechenden Faktor multiplizieren. Sie beinhalten auch nicht die allgemeinen Aufgaben, die mit Werbung und Vermarktung zu tun haben, sowohl online wie offline – dafür könnte man die Zeiten vermutlich verdoppeln. Daneben gibt es eine ganze Reihe anderer Aufgaben, die nicht direkt an das Malen oder Verkaufen von einem bestimmten Bild gekoppelt sind, wie z.B. Networken und technische Fähigkeiten verbessern.

Alles in allem, eine gute Erinnerung

Auch in einem Bild, das in nur zwei Stunden gemalt wurde, steckt viel mehr drin!

> Für mich selbst – eine Erinnerung, wenn ich in Gefahr bin die Preise zu niedrig festzulegen.
> Für andere Kunstfreunde – vielleicht hilft es euch, eure Preise realistischer zu gestalten.
> Für alle die Kunst kaufen – möge es euch helfen, die vom Künstler investierte Zeit zu schätzen.

Unterschätze nicht die Zeit und Kraft die in einem Gemälde steckt!

Was ist deine Erfahrung? Hast du schon einmal versucht die Zeit zu schätzen?

25 willkürliche Fakten über mich (2015 Version)

25 willkürliche Fakten über mich (2015 Version)

Vor mehreren Jahren (2009?) gab es eine Facebook Meme mit diesem Titel. Ich fand es sehr interessant, die Liste von “25 willkürliche Fakten über mich” von meinen Freunden zu lesen. Und so schrieb ich meine eigene Liste, nachdem ich von mehreren Freunden markiert (getagged) wurde.

Regeln: Wenn du markiert wurdest, dann sollst du eine Notiz schreiben in denen du 25 willkürliche Dinge, Fakten, Gewohnheiten, oder Ziele über dich erwähnst. Zum Schluss markierst du 25 deiner Freunde. Markiere auch die Person, die dich ursprünglich makiert hat. Wenn ich dich markiert habe, dann aus dem Grund, dass ich gerne mehr über dich wissen möchte.

Hier ist also die revidierte Version von “25 willkürliche Dinge über mich” für alle die es interessiert:

1. Ich bin Legastenikerin und habe mir in der Schule mit Deutsch und Englisch sehr schwer getan. Dafür war ich unter den Klassenbesten in Mathematik. Insofern betrachte ich es als Gottes Humor, dass er mich in eine Arbeit mit Sprachen berufen hat. Als Folge davon ging ich als Au Pair nach England um mein Schulenglisch zu verbessern und war ein Jahr lang in Frankreich um Französisch zu lernen. Außerdem lernte ich Holländisch als ich in den Niederlanden arbeitet und Spanisch als ich einen Kurzzeit-Einsatz in Mexiko machte. Ebenfalls für meine Arbeit lernte ich drei afrikanische Sprachen: Sango in der Zentralafrikanischen Republik, Djenaama und Bambara in Mali. Nebenbei lernte ich einige andere Sprachen, die ich aber nicht wirklich sprechen kann, wie z.B. Türkisch und Italienisch. Während der Ausbildungskurse übten wir, wie man eine fremde Sprache ohne Bücher und Kursen lernt, dazu gehörten Amharisch, Kurdisch, Chinesisch, Lingala, Suaheli. Aber von den meisten weiß ich heute nur noch ein Wort.

2. Ich kann praktisch kein Buch oder Artikel lesen, ohne Tippfehler und Formatierungsfehler zu finden. Ich suche sie nicht, aber sie springen mich an.

3. Daheim durfte ich nicht Dialekt sprechen (von meinen Eltern aus) und so klang meine Aussprache relativ “deutsch” (statt österreichisch). Das war so schlimm, dass manche Österreicher nicht glauben konnten, dass ich Österreicherin bin, vor allem nachdem ich drei Jahre lang in Deutschland auf der Bibelschule war. Anderseits ist es für Deutsche keine Frage, dass ich aus Österreich bin. Das ist bzw. war ein ziemlicher Identitätskonflikt.

4.  Eigentlich hasse ich Reisen, aber ich mache es dauernd im Kontext um Gottes Berufung zu erfüllen. Ich habe in den folgenden Ländern mehr als drei Monate gelebt: Österreich, Deutschland, Niederlande, Großbritannien, Mexiko, Frankreich, USA, Kamerun, Zentralafrikanische Republik, Mali. Ich habe folgende Länder besucht: Italien, Jugoslavien, Ungarn, Rumänien, Tschechoslovakei, Polen, Schweiz, Belien, Spanien, Zaire, Tschad, Kenia, Senegal, Elfenbeinküste, Dominikanische Republik, Kroatien, Griechenland und vielleicht hab ich noch welche vergessen. Unter anderem war ich auch drei Mal als Bibelschmugglerin in Osteuropa vor dem Fall des Eisernen Vorhangs unterwegs. Zur Zeit habe ich das Reisen drastisch reduziert, das sie vermutlich zu meinem Burnout beigetragen haben.

5. Meine ursprüngliche Berufsausbildung war in Kunststofftechnik. Diese Ausbildung absolvierte ich während der Oberstufe des Gymnasiums, am Technologischen Gewerbemuseum in Wien (eine HTL Schule). Ich hätte zwei Jahre in der Branche arbeiten müssen, um meinen Ingenieurstitel offiziell zu beantragen, aber das habe ich nicht gemacht.

6. Mich faszinieren andere Kulturen und ich liebe es kulturelle Unterschiede und persönliche Eigenarten zu beobachten und zu analysieren. Ich liebe es auch Vermutungen anzustellen, woher andere (die ich in der Öffentlichkeit sehe) kommen und welche Sprache sie sprechen,

7. Ich bin sehr organisiert und liebe Logik-Puzzles. Meine Vorliebe für Krimis fällt vermutlich auch in diese Kategorie.

8. Ich brauche einen Rahmen für alles, ansonsten ergeben Detail-Informationen keinen Sinn für mich. Vermutlich bedeutet das, dass ich eine globale Denkerin bin.

9. Ich habe mit 14 Jahren meinen ersten Fotoapparat bekommen (zur Konfirmation) und habe seither mit viel Freude fotografiert. Im Zuge dessen habe ich auch viel über Bildkomposition gelernt. Oder vielleicht sollte ich sagen, dass ich es intuitive richtig gemacht habe und das hat mir auch in der Malerei sehr geholfen.

10. Ich gehöre zum Stamm der “Jäger und Sammler” – während meiner Kindheit habe ich Frösche, Eidechsen und Heuschrecken gefangen, sowie Briefmarken, Münzen, getrocknete Pflanzen, Liedtexte usw gesammelt. Heutzutage beschränkt sich meine Sammelleidenschaft vor allem auf digitale Inhalte – Fotos, Musik, Computerspiele, Liedtexte, Artikel, usw.

11. Ich liebe alle Arten von Tanz. Ich begann sogar mit 16 anderen Tänze beizubringen. Einmal habe ich den Evangelischen Ball in Wien zusammen mit Bischof Oskar Sakrausky eröffnet – er war ein sehr guter Tänzer. Während eines Heimat-Aufenthalts habe ich Eintrittskarten zum Concordia Ball (Ball des Österreichische Presseklubs) im Wiener Rathaus gewonnen. Es war eine Herausforderung innerhalb von drei Tagen die nötigen Utensilien (Kleid, Schuhe, etc.) UND einen geeigneten Tanzpartner zu finden. Aber es hat geklappt und wir hatten viel Spaß.

12. Während der Volksschule lernte ich Blockflöte spielen. Während der Bibelschule lernte ich Gitarre. Und während eines Heimat-Aufenthalts begann ich Klarinette zu lernen. Ich habe es auch mit Panflöte versucht, aber bin nicht weit gekommen.

13. Während einem Heimat-Aufenthalt nahm ich auch Gesangsunterricht und konnte bis zum hohen B singen. In einem späteren Heimataufenthalt habe ich dann meine Bauchstimme entdeckt. Ich kann relativ schnell wo mitsingen, aber beim Solo Gesang habe ich leider meine Probleme.

14. Ich liebe Musicals. Während meiner Kindheit hörte ich oft die Aufnahmen von West Side Story, My Fair Lady, der Mann von La Mancha, Anatevka (Fiddler on the Roof), Porgy und Bess, etc. weil mein Vater sie auf Band besaß  – auf uralten großen Bänder.

15. Ich habe eine sehr große Verwandtschaft, die sogar afrikanische Freunde beeindruckte. Meine Mutter hatte 7 Geschwister und mein Großvater 12. Einer meiner Urgroßväter reiste während seiner Gesellen-Jahren zu Fuß durch ganz Europa – Dresden, Wien, Triest, Lyon, Paris, London. Schlussendlich heiratete er in Paris eine Frau, die ihm aus der sächsischen Heimat nachgeschickt worden war. Eine andere Linie meiner Vorfahren reicht zurück zu den Hugenotten in Frankreich. Sie flohen dann in die Tschechoslowakei und kamen später nach Österreich.

16. Zu meinen beliebtesten Fotomotiven gehören Sonnenuntergänge und andere Sonnen Stimmungen und Wolken. Sie beruhigen mich in erstaunlicher Weise. Vögel zu beobachten berührt mich in tiefer Weise. Und auf Wasserflächen zu schauen ist für mich therapeutisch.

17. Ich bin eine Forscher-Natur und sehr neugierig. Das ist besonders hilfreich bei unbekannten Nahrungsmitteln. So habe ich unter anderem  folgende Dinge gegessen: Stachelschwein, Schlange, Buschratte, Affe, Gazelle, Elefantenrüssel, Elefanten-Eingeweide, Katze, Riesen-Frosch (3 kg! siehe Foto für alle, die es nicht glauben können), Raupen, Termiten, Heuschrecken. Elefantenrüssel ist das zarteste Fleisch das man sich vorstellen kann. Raupen mit Koko Blättern in Erdnuss-Soße war mein Lieblingsessen in der Zentralafrikanischen Republik.

Giant Frog * Riesenfrosch
Giant Frog for Lunch * Riesenfrosch zum Mittagessen

18. Mit 14 Jahren habe ich in einem Verkehrs-Quiz ein Fahrrad mit drei Gängen gewonnen. Mit diesem bin ich viele Jahre gefahren. Leider wurde es mir in den Niederlanden gestohlen, kurz bevor ich wieder nach Österreich übersiedelte.

19. Zu einem entspannenden Urlaub gehört für mich viel Lesen und Schwimmen, am liebsten im Meer mit vielen Wellen. Ein besonderes Zuckerl ist für mich, wenn es eine Möglichkeit zum Windsurfen gibt. Leider passiert das nicht sehr oft.

20. Ich halte mich nie an ein Kochrezept sondern verändere sie immer nach meinem Geschmack und nach dem was gerade im Kühlschrank ist. Das ist auch eine Form von Kreativität.

21. Ich habe Lehrgeld bezahlt bis ich begriff, dass die Pflege von Beziehungen wichtiger ist als beim Telefonieren Geld zu sparen.

22. Für die längste Zeit war ich “Halb-Afrikanerin” was die Temperaturen angeht. Ich hasste Kälte und alles unter 26 Grad war für mich zu kalt. Allerdings hieß das nicht, dass ich es gerne heiß hatte, z.B. über 32  Grad. Während der letzten Jahre in Österreich hat sich mein Körper wieder adaptiert. Zum Glück! Sonst wäre ich schon erfroren.

23. Für mich gibt es keine schwarzen Menschen, selbst in Afrika nicht, denn selbst jene die wir schwarz nennen, sind oft verschiedene Braun-Schattierungen. In meinen Träumen haben alle Menschen die gleiche Hautfarbe. Ich erkenne Freunde in meinen Träumen nicht an ihrer Hautfarbe sondern an ihrer Verhaltensweise.

24. Ich liebe es Gott mit Liedern anzubeten und wenn immer möglich auch mit improvisiertem Anbetungstanz. Ich hatte lange davon geträumt, und der letzte Anstoß kam von einem Fuller Kollegen und Therapeuten, dessen Künstlername Picasso ist.

25. Last but not least – seit der ursprünglichen Meme habe ich entdeckt, dass ich HSP (highly sensitive person, d.h. hochsensible Person, oder auch Sensorische-Verarbeitungs-Empfindlichtkeit genannt) bin. Das war ein Riesen Aha-Erlebnis, weil es so vieles erklärt was ich über mich selbst wusste. Ich schrieb damals eine Blogeintrag, der großteils heute noch stimmt. [Dieser Punkt ersetzt den Punkt Malen, der nun keine Überraschung mehr ist.]

Ich würde liebend gerne mehr über meine Leser erfahren

Wenn du schon einmal so eine Liste geschrieben hast, kannst du gerne den Link unten als Kommentar posten.

Wenn nicht, dann würde ich dich bitten 1-4 willkürliche Fakten über dich unten als Kommentar zu posten.

 

LKS Weiterführungsseminar 4

LKS Weiterführungsseminar 4.

Nach zwei Jahren war es nun so weit – unser letztes Pflichtseminar fand Anfang Juli statt. Und somit auch die Anfertigung unserer Abschlussarbeiten, der wir mit viel Zittern entgegen gesehen haben.

Unterrichtsthemen

Zu den Unterrichts gehörten diesmal:

  • Individueller Stil und kreatives Potential in selbständigen Arbeiten sowie neue Wege der Kunst
  • Neue Ausdrucksmöglichkeiten in der gegenständlichen und gegenstandslosen Malerei
  • Kunstgeschichte 4
  • Materialkunde 4
  • Techniken 4
  • Ausarbeitung des Themenbildes für den Studienabschluss

Nach der ausführlichen Besprechung der Hausaufgaben erhielten wir die Prüfungsthemen.

Themen für die Abschlussarbeiten

  • Das manipulierte Mensch
  • Wege des Lebens
  • Junge und Alte

Und dann stürzten wir uns an die Arbeit. Nach einer Reihe von Skizzen konnten wir unsere Ideen am zweiten Tag mit Prof. Baier besprechen. Zu meiner Freude und Überraschung konnte ich mein erstes Bild bis zum Abend des zweiten Tages fertigstellen. Danach konnte ich mit mehr Gelassenheit weitere Bilder anfertigen. Insgesamt wurden es drei und das offizielle Abschlussbild wurde dann von der ganzen Gruppe ausgewählt.

Die ersten zwei Bilder malte ich über das Thema “Der manipulierte Mensch”, das dritte zum Thema “Jung und Alt – Lebensperspektiven.”

Alle drei Bilder wurden auf Leinwand mit Acryl gemalt und sind 100 x 80 cm groß.

LKS Weiterführungsseminar 3 Hausaufgaben.

LKS Weiterführungsseminar 3 Hausaufgaben.

Wie nach jedem Pflichtseminar gab es eine Reihe Hausaufgaben bis zum nächsten Pflichtseminar. Diese werden dann am ersten Kurstag ausführlich mit dem Leiter der Akademie, Prof. Hannes Baier, besprochen.

Aufgabenstellungen.

Diesmal erhielten wir die folgende Aufgabenstellungen:

  • 1 Häusergruppe und Landschaft
  • 3 Figurales in verschiedenen Techniken
  • 2 Portraits in Farbe
  • 3 Konzeptbilder zu abstrakten Themen
  • 2 Sgraffito Techniken

Themen zur Auswahl.

Für die Konzeptbilder standen folgende Themen zur Auswahl:

  • Ich und der Andere
  • Heute und Morgen
  • Verlorene Kindheit

Für die Konzeptbilder habe ich eine afrikanische und eine europäische Variante von “Verlorene Kindheit” gemalt, und ein Bild mit dem Thema “Ich und der Andere – unsere Wege kreuzen sich”.

Für die Sgraffitobilder wählte ich zwei ähnliche afrikanische Motive – Frauen, die Kalebassen auf dem Kopf tragen. Kalebassen sind aus der Schale einer Kürbisart (calebasse ist französisch für Flaschenkürbis). Sie werden zum Transportieren von Milch und Reis und vielen anderen Dingen verwendet, aber auch als Schüssel in der Küche.

Dies waren nun die letzten Hausaufgaben des Grundlagenstudium “Bildnerische Gestaltung – Malerei und Grafik” an der Leonardo Kunstakademie Salzburg.