Bleistift

LKS Weiterführungsseminar 2 Hausaufgaben

LKS Weiterführungsseminar 2 Hausaufgaben

Auch nach dem Weiterführungsseminar Nr. 2 erhielten wir eine Liste von Hausaufgaben, die bis zum dritten Weiterführungsseminar zu erledigen waren. Diesmal ging es darum die gelernten Prinzipien von der Darstellung des Körpers zu üben. Mehrere dieser Hausaufgaben habe ich bereits als Teil der 30in30 Herausforderung im Januar 2015 gepostet. Hier sind sie noch  einmal im Überblick.

Aufgabenstellungen

  • 7 Portraits in Pastell, Kohle, Rötel oder Bleistift
  • 3 Aktstudien in verschiedenen Techniken
  • 1 Menschengruppe
  • 1 expressiv/abstrahierendes Bild Menschen im Raum und in der Natur
  • 1 Selbstportrait mit Hilfe eines Spiegel in Bleistift, Kohle oder Rötel
  • 1 Blatt mit mehreren Handstudien
  • 1 Blatt mit mehreren Fußstudien

 

 

Fußstudien 1 bis 5 – Bleistift Zeichnungen

Fußstudien 1 bis 5 – Bleistift Zeichnungen

Auch wenn ich schon länger keinen Blogpost geschrieben habe, habe ich doch jeden Tag Zeichnungen für die 30 in 30 Herausforderungen mit Leslie Saeta, und als Hausaufgabe für das Kunststudium bei der Leonardo Kunstakademie Salzburg gemacht.

Die folgenden fünf Fußstudien beruhen auf Bildern, die ich auf Pinterest gefunden habe und in meinen Pinboard “Painting References” gespeichert habe. Jede hat ihren eigenen Charme und Faszination. Allerdings hatte ich mehr Probleme als bei den Handstudien, wirklich unterschiedliche Fußpositionen zu finden, um diese Serie abwechslungsreich zu machen.

Fußstudie 1
Fußstudie 1
Fußstudie 2
Fußstudie 2
Fußstudie 3
Fußstudie 3
Fußstudie 4
Fußstudie 4
Fußstudie 5
Fußstudie 5

Obstschale

Nach eine Unterbrechung gestern, habe ich mich heute wieder an die Arbeit gemacht. Meine Nr 23 ist ein Stillleben mit einer Obstschale, mehrere Äpfel und eine Banane, auf einem künstlerisch arrangiertem Tuch. Auf die Weise kann ich anfangen das Zeichnen von Faltenwürfen zu üben. Ich habe dazu eine 2B Grafitmine und einen 6B Bleistift verwendet.

Obstschale, 42x30cm, Grafit auf Papier

 

Stillleben in der Küche

Meine neueste Zeichnung war ganz schön viel Arbeit. Ich habe zwei Tage daran gearbeitet. Aber nun bin ich mit dem Resultat recht zufrieden. Die Aufgabe war ein Stillleben mit zwei Flaschen, einer Dose und zwei Streichholzschachteln. Es ist Teil meiner Hausaufgaben für die Leonardo Kunstakademie.

Ich habe aus den jüngsten Erfahrungen gelernt und künstliches Licht verwendet, das sich nicht tagsüber ändert. Anderseits, war mir vorher nicht bewusst, wieviel Spiegelung in diesem Arrangement möglich ist, so wohl auf den Flaschen als auch auf dem Boden der Dose. Im Endeffekt hat das viel Spaß gemacht. Man kann sogar die Reflektion vom Zeichenblock in einer Flasche sehen.

Küche Stillleben * Kitchen Still Life
Küche Stillleben * Kitchen Still Life

Diese Zeichnung ist auch Teil von der “30 Bilder in 30 Tagen” Herausforderung mit Leslie Saeta. Und nachdem ich es mit meinen Hausaufgaben verbinde, habe ich für diesen Monat Bleistift, Graphit und Tusche-Zeichnungen als SChwerpunkt gewählt.

Ein Apfel am Tag …

Im Deutschen ist das Sprichwort nicht ganz so geläufig wie im Englischen (An apple a day, keeps the doctor away) aber ich habe zumindest ein paar ähnliche Aussprüche auf LEO gefunden.

Diese Obstschale wird nicht lange so aussehen, da ich meistens 1-2 Äpfel am Tag esse. Diese sind gerade besonders lecker. Dafür habe ich in den letzten Tage mehr Probleme gehabt, meine “eine Zeichnung am Tag” zu erledigen, und noch viel mehr sie dann auch zu posten. Drum hinke ich im Moment etwas hinterher bei der “30 Bilder in 30 Tagen” Herausforderung.

Allerdings glaube ich, dass dieses Stillleben in Farbe viel besser aussehen würde. Es ist nicht ganz einfach für einen Farben-Freak wie mich beim Zeichnen zu bleiben. 😉

Obstschale * Fruit Bowl
Obstschale * Fruit Bowl

 

LKS Grundlagenseminar

LKS Grundlagenseminar

Nach den ersten zwei Kursen, die ich an der Leonardo Kunstakademie ausprobiert hatte, entschloss ich mich das 2-jährige Kunststudium zu absolvieren. Der erste Block war eines von sechs Pflichtseminaren, das sogenannte Grundlagenseminar. Hier sind ein paar Ergebnisse dieser ersten Woche.

Die Unterrichtsthemen dieses Blockes waren:

  • Perspektive (praktische Übungen in der Umgebung des Schlosses)
  • Techniken des Zeichnens (Bleistift-, Kohle-, Buntstiftübungen)
  • Techniken des Schattierens
  • Licht und Schatten in der Zeichnung
  • Der Bleistift und seine bildnerischen Möglichkeiten
  • Form und Struktur mit Hilfe grafischer Mittel: Zeichentechniken
  • Einführung in die Schraffur am statischen und figuralen Objekt, Kontur und Flächengestaltung, Schraffur ohne Kontur
  • Grafische Übungen, wie z.B. Negativbilder oder auf dem Kopf stehende Bilder
  • Das abschließende Themenbild war ein die fotorealistische Darstellung eines Papiertaschentuchs.

Das LKS Grundlagenseminar war zweifelsohne eine intensive und sehr lehrreiche Woche. Auch wenn ich mit den meisten Grundtechniken schon vertraut war, insbesondere mit der Perspektive, konnte ich vieles dazu lernen. Gerade was die verschiedenen Arten der Schraffur betrifft, war ich noch sehr unbeleckt. Von dem Ergebnis beim abschließenden Themenbild war ich selbst überrascht und erfreut.

Intermezzo Nr 3

Dieser Blogeintrag wird das letzte Intermezzo sein. Danach hoffe ich euch wieder mehr Aquarell Landschaften liefern zu können.

Der Studienkurs ging gestern zu Ende und am letzten Tag mussten wir unser “Meisterstück” fabrizieren – ein Papiertaschentuch und zwei Stifte im Fotorealismus. Es ging praktisch darum, alles zu kombinieren was wir in dieser Woche gelernt haben. Es war schon sehr herausfordernd, aber anderseits auch ermutigend, zu sehen, wie viel wir in der kurzen Zeit gelernt hatten.

Exercise 23 Exercise 23Hinterher war ich sehr froh, dass ich die Bleistiftzeichnung vor der Kohlezeichnung gemacht habe. In Kohle war das nämlich sehr viel weniger Arbeit, aber für die Bleistiftzeichnung brauchte ich sehr viel Geduld.

Autobiografisches im März

Im März nahm ich einen ersten Anlauf ein “echtes” Selbstportrait zu malen. Bisher habe ich nur Bilder gemalt, in denen ich indirekt vorkam (z.B. Phönix im Jänner).

Hier also zwei Selbstportraits, die ich mit Hilfe von Fotos gemacht habe.

Das letzte Bild kommt euch vielleicht bekannt vor. Es ist insofern autobiographisch als ich als Kind ein Buch hatte, mit dem Titel “Das blaue Pferd”, wo das Gemälde von Franz Marc abgebildet war. Meine Version des Pferdes ist nicht blau, sondern weiß. Es ist also der Geist eines berühmten Pferdes, sozusagen. 😉