Rötel

LKS Weiterführungsseminar 2 Hausaufgaben

LKS Weiterführungsseminar 2 Hausaufgaben

Auch nach dem Weiterführungsseminar Nr. 2 erhielten wir eine Liste von Hausaufgaben, die bis zum dritten Weiterführungsseminar zu erledigen waren. Diesmal ging es darum die gelernten Prinzipien von der Darstellung des Körpers zu üben. Mehrere dieser Hausaufgaben habe ich bereits als Teil der 30in30 Herausforderung im Januar 2015 gepostet. Hier sind sie noch  einmal im Überblick.

Aufgabenstellungen

  • 7 Portraits in Pastell, Kohle, Rötel oder Bleistift
  • 3 Aktstudien in verschiedenen Techniken
  • 1 Menschengruppe
  • 1 expressiv/abstrahierendes Bild Menschen im Raum und in der Natur
  • 1 Selbstportrait mit Hilfe eines Spiegel in Bleistift, Kohle oder Rötel
  • 1 Blatt mit mehreren Handstudien
  • 1 Blatt mit mehreren Fußstudien

 

 

Erstes Bild – erstes Portrait – Pauline von JKPP

Erstes Bild – erstes Portrait – Pauline von JKPP

Und hier ist gleich mein erstes Bild für die 30in30 Herausforderung im Januar 2015 mit Leslie Saeta – ein Portrait von JKPP. Das ist eine Flickr Gruppe zu der ich gehöre, wo wir einander porträtieren. JKPP steht für “Julia Kay’s Portrait Party” und ihr werdet das in nächster Zeit noch öfter sehen.

Pauline 4 JKPP
Pauline 4 JKPP

Pauline ist eine Künstlerin, die in Ottawa, Kanada lebt. Hier könnt ihr ihre Bilder sehen.

LKS Weiterführungsseminar 2

LKS Weiterführungsseminar 2

Das vierte Pflichtseminar des Kunststudiums an der Leonardo Kunstakademie Salzburg befasste sich vor allem mit der Darstellung des menschlichen Körpers, mit vielen Übungen im Aktzeichen und Portraitieren.

Die Unterrichtsthemen beinhalteten:

  • Erste Schritte in das Aktzeichnen; Proportionsübungen
  • Proportionslehre des menschlichen Körpers einschließlich für das Portrait
  • Körperhaltungen (auch vor dem lebenden Modell)
  • Schraffur am dreidimensionalen Objekt
  • Zeichnerische Umsetzung von Hand- und Fußstudien
  • Verkürzung und Perspektive in der Körpergestaltung
  • Umsetzung in praktische Arbeiten
  • Themenbild: Einfache Körperhaltungen

Neben dem Theorieunterricht lernten wir auch viel von den alten Meistern. Am ersten Tag übten wir anhand deren Vorlagen und das Zeichnen von Körperdetails, wie zum Beispiel, Hand oder Fuß. Am zweiten und dritten Tag ging es dann weiter mit Aktmodellen. Am vierten und fünften Tag übten wir das Portraitieren an einander.

Hier im folgenden einige Beispiele (die hoffentlich nicht zu einer Neueinstufung meiner Webseite führen):

  • Nr 1 – 3 waren von Bildvorlagen Alter Meister.
  • Nr 4 – 7 Aktzeichnungen von lebenden Modellen
  • Nr 8-10 Portraits von lebenden Modellen
  • Nr 11 – 16 Portraits von Kurskollegen

Betende Hände

Als ich unlängst eine Webseite mit alten Gemälden anschaute, kam mir die verrückte Idee, eine von Dürers Zeichnungen als Zeichenprojekt zu machen. Ich wählte die Betenden Hände.

Na ja, das war vermutlich keine so gute Idee, denn er hat sicher mehr als eine Tag für seine Meisterwerke gebraucht. Aber es war eine gute Lernerfahrung. Unter anderem weil ich vergessen habe, dass die meisten Rötelstifte fett sind. Dadurch hatte ich Probleme mit Sepia darüber zu malen. Ich hatte für die zweite Lage Rötel verwendet und dann wollte das Sepia nicht drauf halten. Es ergibt einen interessanten Effekt, aber es gibt sicher bessere Möglichkeiten die zwei Stifte zu kombinieren. Zum Beispiel hätte ich Rötel für die helleren Stellen verwenden können. Wie dem auch sei, ich bin insgesamt recht zufrieden mit dem Ergebnis auch wenn es weit entfernt ist von dem Meisterwerk Dürers.

Betende Hände, 30x42cm, Rötel und Sepia auf Papier

 

Die Dunklen Hecken

Langsam hole ich die verpassten Tage auf. Hier ist also meine Nr. 9 für die 30in30 Herausforderung. Die Dunklen Hecken in Nordirland habe ich zuerst auf Pinterest entdeckt. Ich liebe Bäume und Alleen ohnehin, und diese ist besonders faszinierend. Nur schade, dass ich sie nicht gesehen habe als ich 2011 dort in der Gegend war.

Dunkle Hecken * Dark Hedges
Dunkle Hecken * Dark Hedges

Ich habe sie mit Rötel und Sepia Kreiden gemalt.

 

LKS Grundlagenseminar

LKS Grundlagenseminar

Nach den ersten zwei Kursen, die ich an der Leonardo Kunstakademie ausprobiert hatte, entschloss ich mich das 2-jährige Kunststudium zu absolvieren. Der erste Block war eines von sechs Pflichtseminaren, das sogenannte Grundlagenseminar. Hier sind ein paar Ergebnisse dieser ersten Woche.

Die Unterrichtsthemen dieses Blockes waren:

  • Perspektive (praktische Übungen in der Umgebung des Schlosses)
  • Techniken des Zeichnens (Bleistift-, Kohle-, Buntstiftübungen)
  • Techniken des Schattierens
  • Licht und Schatten in der Zeichnung
  • Der Bleistift und seine bildnerischen Möglichkeiten
  • Form und Struktur mit Hilfe grafischer Mittel: Zeichentechniken
  • Einführung in die Schraffur am statischen und figuralen Objekt, Kontur und Flächengestaltung, Schraffur ohne Kontur
  • Grafische Übungen, wie z.B. Negativbilder oder auf dem Kopf stehende Bilder
  • Das abschließende Themenbild war ein die fotorealistische Darstellung eines Papiertaschentuchs.

Das LKS Grundlagenseminar war zweifelsohne eine intensive und sehr lehrreiche Woche. Auch wenn ich mit den meisten Grundtechniken schon vertraut war, insbesondere mit der Perspektive, konnte ich vieles dazu lernen. Gerade was die verschiedenen Arten der Schraffur betrifft, war ich noch sehr unbeleckt. Von dem Ergebnis beim abschließenden Themenbild war ich selbst überrascht und erfreut.