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Auf die Plätze, fertig, los!

In wenigen Stunden ist 2013 zu Ende. Und morgen beginnt eine neue Herausforderung. Nicht nur die Herausforderung eines neuen Jahres, sondern eine weitere “30in30 Challenge” mit Leslie Saeta. Mehr Details dazu gibt es auf ihrem Blog (in Englisch). Kurz gefasst geht es darum, dass sie andere Künstler einlädt, sich als persönliches Ziel zu setzen, in 30 Tagen 30 Bilder zu malen. Inzwischen haben sich bereits über 300 Künstler angemeldet.

30 in 30 jan 2014

Wie bereits im Jänner und September 2013 werde ich mitmachen. Beide Male fand ich es sehr motivierend und bereichernd mit so vielen anderen (so weit als möglich) täglich kreativ zu sein. Außerdem bringt das zusätzliche Kontakte, da man jeden Tag seinen Beitrag auf ihrem Blog bekannt gibt und sich die Ergebnisse anderer Künstler ansehen kann.

Letztes Jahr im Jänner habe ich großteils in Acryl gemalt und oft mit geistlichen Themen. Im September war mein Thema Aquarell Landschaften. Diesmal möchte ich mich auf Bleistift und Tusche Zeichnungen konzentrieren. Damit schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe – das sind nämlich meine Hausaufgaben für das Kunststudium bei der Leonardo Kunstakademie. Der nächste Kursblock ist im Februar.

Auf jeden Fall wünsche ich allen Lesern ein gesegnetes neues Jahr 2014!!!

Dreaming

I found the following blog entry very inspiring and wanted to share at least parts with you. For the full blog entry go to Embracing Life: Make Your Dreams Come Alive!

It is not only important to dream but to keep dreams alive and to turn dreams into reality.
Dreams come alive when we take action! If you are waiting for inspiration…don’t! Inspiration comes after you take action. Inspiration comes through the execution of the creative process in fulfilling the dream.

1. Write out your dreams. Go ahead just list every single one of them. Don’t be afraid to list those deep hidden dreams, you know the one’s you think there is no way they will happen. They may be the very ones that God wants to reveal himself through. “What is impossible with men is possible with God.” Luke 1:37

2. Categorize your dreams and list by importance into personal, family, home, ministry and work.

3. Dedicate your dreams to God and determine which dreams to act on through prayer and those in alignment with your purpose and gifts. Every dream you have is significant but through prayer and your defined purpose you can determine which ones need your immediate attention. “Delight yourself in the LORD and he will give you the desires of your heart.” Psa 37:4

4. List the WHY out beside each dream. Clarifying the why is what motivates you to persevere when your dreams seem impossible. Remember, dreams only turn into reality after you have followed through to completion. “You cannot stop until you have delivered everything God has implanted in you.” ~Shannon Ethridge/Completely His

5. Share your dreams with God and a few trusted people. Sharing and writing down your dreams gives them life and you accountability.

6. Pick your top three dreams and make a plan of action to see each dream fulfilled.

7. Celebrate when you successfully experience your dream come alive!

Dreams come alive when we take action but dreams also keep us alive through the hope of seeing them fulfilled. “Who satisfies your desires with good things so that your youth is renewed like the eagle’s.” Psa 103:5

What dream would you like to see come alive?

Peggy Reeves is a speaker, writer and life coach. To find out more about Peggy please visit her website and blog at www.peggyreeves.com and http://embracinglifewithpeggy.blogspot.com

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Entrückung oder doch nicht?

Vor einigen Jahren entdeckte ich N.T. Wright. Sein Buch “Jesus and the Victory of God“ (Jesus und der Sieg Gottes) ist mit 741 Seiten eine echte Herausforderung zu lesen, aber ich habe es trotzdem sehr interessant gefunden. Einige seiner Einsichten in den ursprünglichen Kontext von neutestamentlichen Texten waren eine echte Überraschung. Als Linguist und Übersetzer ist mir sehr bewusst, wie wichtig es ist, die implizite Bedeutung eines Textes zu kennen, die Dinge die im Text nicht erwähnt sind, aber von den ursprünglichen Empfängern automatisch angenommen wurden. N.T. Wright leistet gute Arbeit, diese unausgesprochenen Informationen aufzudecken. Wenn man dann erst einmal diese “alternative” Interpretation kennt, sieht man die Dinge mit anderen Augen. Danach ist es teilweise schwierig, die ursprüngliche Sichtweise wieder hervorzuholen.

Vor einiger Zeit (der englische Blogeintrag ist bereits einige Wochen her) las ich im 1. und 2. Thessalonicherbrief als Teil des Bibelleseplans von Christian Assembly in Eagle Rock, Kalifornien. Als ich zu der Stelle kam, wo es darum geht, dass die Gläubigen Jesus in der Luft treffen werden, war es für mich faszinierend zu sehen, dass man den Text mit zwei verschiedenen Schlußfolgerungen lesen kann. Der Text sagt nämlich nichts darüber, was nach dem Treffen passiert. Die Frage ist im Grunde, in welche Richtung wir nach dem Treffen gehen – “rauf” oder “runter”? Keines von beiden ist ausdrücklich erwähnt. Wenn man also nicht von einer Entrückungs-Theologie beeinflusst ist, dann ist es vielleicht leichter sich als Empfangskommittee für den wiederkehrenden König zu sehen, dass anschließend wieder “runter” d.h. zurück auf die Erde geht, so wie die fünf Jungfrauen im Gleichnis mit dem Bräutigam ins eigene Dorf zurückgingen.

Natürlich würde das alleine keinen Sinn ergeben, wenn man nicht auch die andere Leseweise von Lukas 17, 34-35 kennt:

Diese Bibelstelle ist die Grundlage für eine ganze Bücherserie die im Englischen “Left behind“ (wörtl. “zurück gelassen”) heißt. (Die deutsche Serie heißt “Finale“.) Wiederum, wenn man die Stelle in Lukas ohne Voreinahme liest, wird man wahrscheinlich merken, dass eigentlich nicht klar gesagt wird, wer “zurück bleibt” – die Gläubigen oder die Ungläubigen. N.T. Wright legt in seinem Buch dar, dass die Formulierung der juristischen Sprache entspricht – “genommen werden” bedeutet abgeführt werden, zum Urteil vor Gericht geführt werden (ich zitiere hier aus dem Gedächtnis). Das heißt also, dass nicht die Ungläubigen zurück bleiben, sondern die Gläubigen für die es kein Gericht mehr gibt. Faszinierend, nicht wahr?

Wenn man das zum ersten Mal hört, braucht man sicher einige Zeit um das zu verdauen. Aber wenn N.T. Wright recht hat, und davon gehe ich aus weil er sorgfältig recherchiert, dann wird es keine Entrückung in der Form geben, wie wir es in verschiedenen Gemeinden gehört haben. Eine kurze Version seiner Erklärung gibt es hier (in Englisch).