bewahrung

Geborgen in Gottes Hand – Wachssalben Malerei

Geborgen in Gottes Hand – Wachssalben Malerei

Bilder oder Skupturen, wo ein Baby in einer großen Hand liegt, haben in mir sehr viel Sehnsucht ausgelöst. Ich wünschte mir diese Geborgenheit in Gottes Hand, aber dachte wohl unbewusst, dass für so große Menschen wie mich nicht genug Platz in so einer Hand ist.

In God's Hand - In Gottes Hand
In God’s Hand – In Gottes Hand

Komm, lass dich in meine Hände fallen!

Wer mich kennt, weiß dass ich relativ groß bin (1,80m). So passiert es nicht selten, wenn ich mich in einer Gruppe befinde und mich umschaue, dass ich feststelle, dass mir fast alle nur bis zur Schulter oder zum Kinn reichen. Auf der anderen Seite passiert es eher selten, dass andere mich als schwach, hilfsbedürftig empfinden und sich gedrängt fühlen, mir zu helfen oder mir tröstend den Arm um die Schulter zu legen. Dabei brauche ich das genauso sehr wie andere Menschen.

Diesen Eindruck habe ich dann auf Gott übertragen und unbewusst gedacht, dass ich immer stark sein muss, weil Gott damit beschäftigt ist, kleine zierliche Menschen zu trösten und ihnen zu helfen.

Manche kennen vielleicht die Skulpturen wo ein Baby in Gottes Hand liegt, oder ein Kind den Kopf in eine schützende Hand legt. Die haben in mir immer sehr viel Sehnsucht ausgelöst, denn ich dachte unbewusst, dass für so große Menschen wie mich nicht genug Platz in so einer Hand ist. Bis Gott mir eines Tages das innere Bild schenkte, welches mir zeigte, dass in Gottes Hand sehr wohl genug Platz ist – auch für große Menschen wie mich.

 

Ich habe dir meine Worte in den Mund gelegt und dich sicher in meiner Hand geborgen. Jes 51,16

Weide der Geborgenheit – Gouache Malerei

Weide der Geborgenheit – Gouache Malerei

Hier ist gleich noch ein Bild mit einer Weide. Diesmal im Stil des Symbolismus.

Wie würde es dir gefallen, auf der Bank unter so einer Trauerweide zu sitzen, die von inneren Licht leuchtet und dich gleichzeitig von der Dunkelheit rundherum schützt? Gleichzeitig kannst du den friedlichen Bach der vorbeifließt beobachten. Das ist wie ich mir meinen ‘safe spot’ vorstelle, wo ich Gottes Stimme hören kann und seine tröstende Gegenwart erlebe.

Save Spot - Gouache Painting
Save Spot – Gouache Painting

Dieses Bild wird in meiner nächste Ausstellung hängen. Kunstdrucke, Poster und Grußkarten kann man hier kaufen.

Schlechte Nachrichten

Schlechte Nachrichten …

Gestern vor vier Wochen war unser Unfall. Für jene, die die Gebetsmail nicht gekriegt haben, hier ein Auszug von meinem Bericht, wie wir Gottes Bewahrung und Eingreifen an dem Tag erlebt haben:

“Diese Nachricht erreicht euch leider aus der Hauptstadt. Eigentlich wollten wir seit Freitag wieder daheim sein. Ich bin vor zwei Wochen her gefahren um Manuela abzuholen, die deutsche Kurzzeitmitarbeiterin, die mir in den nächsten sechs Monaten helfen wird. Letzten Donnerstag machten wir uns auf den Weg ins Dorf, hatten aber nach ca. 200 km einen Unfall. Ein Hinterreifen ist geplatzt, und beim Versuch das Auto zum Stehen zu bringen, haben wir eine halbe Drehung gemacht und sind auf dem Dach gelandet. Uns ist praktisch nichts passiert – wir hingen in den Sicherheitsgurten und konnten unversehrt selber aus dem Auto klettern, bevor die ersten Helfer stehen blieben. Wir sind mit unserem Gepäck noch am gleichen Tag zurück in die Hauptstadt gebracht worden und konnten das Auto in der Obhut von Freunden lassen. Das ist sozusagen die Kurzfassung, die euch aber nicht wirklich vermitteln kann, wie wir Gottes Eingreifen in dieser Situation erlebt haben.

… aber viel Grund zum Danken

Trotz dieser schlechten Nachricht haben wir viel Grund Gott zu danken:

– Für mein Handy, das mir in dieser Situation unschätzbare Dienste geleistet hat.
– Für zwei neue Autoreifen, die ich erst vor einer Woche gekauft habe.
– Für einen regenfreien Tag, was im Moment selten ist.
– Dass das Überschlagen relativ langsam vor sich ging und die Windschutzscheibe bis dahin hielt (nichts flog uns ins Gesicht).
– Für einen stabilen Dachträger, der das Autodach verstärkte (es war nur wenig eingedrückt).
– Dass fast alles Gepäck blieb wo es war, und nur das, was wir auf der hinteren Bank hatten, flog durcheinander (nichts flog aus dem Auto).
– Für unseren Direktor, der sofort viele Dinge aus der Hauptstadt organisierte.
– Für alle Helfer, die sofort an der Unfallstelle stehen blieben.
– Vor allem für ein Auto mit mehreren Mechanikern aus dem Nachbarland, die gerade einen LKW repariert hatten und auf der Rückreise waren.
– Sowie für einen Oberst, der früher Gouverneur (~Landeshauptmann) war, der mit seinem Auto stehen blieb, um den beiden Ausländerinnen zu helfen.
– Für die Mechaniker, die den geplatzten Reifen wechselten, das Auto wieder auf die Räder rollten und es so lange anschoben, bis es wieder funktionierte.
– Für einen der Mechaniker, der das Auto dann auch in die nächste Stadt fuhr trotz kaputter Windschutzscheibe (Manuela und ich wurden auf die zwei anderen Autos verteilt.)
– Für unseren langjährigen Freund Moussa der auf meinen Anruf hin kam, obwohl er kein eigenes Auto hatte, und dadurch 5 Stunden brauchte.
– Für Moussas Kollegen, die unser Auto in einer geschlossenen Garage aufbewahrten.
– Für die Gastfreundschaft von der Familie des Oberst, die uns in ihr Haus aufnahm, uns zum Mittagessen einlud und sich auch sonst in jeder Weise um uns kümmerte.
– Für unseren Kollegen, der uns nachfuhr (3 ½ Stunden Fahrt) und mit Manuela und einem Teil des Gepäcks am Nachmittag zurück fuhr.
– Für den Chauffeur des Oberst, der mich zu verschiedenen Besorgungen chauffierte.
– Für Moussa, der noch zwei Tage dort blieb, um die Reparatur des Autos zu überwachen.
– Für Moussas Chef, der gegen Abend kam, um zu sehen wie die Dinge liefen und mir ein Abendessen kaufen wollte.
– Für die Frau des Oberst, die mir ihr Auto mit Chauffeur zur Verfügung stellte, der mich dann am Abend mit dem Rest des Gepäcks in die Hauptstadt brachte.
– Für zwei ihrer Angestellten, die mit dem Bus in die Hauptstadt fuhren, um mir im Auto Platz zu machen.
– Für unser Gästehaus, wo wir wieder in die gleiche Wohnung einziehen konnte, die wir in der Früh verlassen hatten.
– Für guten Schlaf, wir hatten keinerlei Alpträume oder sonstige Nachwirkungen oder einen echten Schock.

Es ist einfach total erstaunlich, in wie vielen Dingen wir Gottes Hilfe erlebt haben, sowie die Gastfreundschaft der Malier von ihrer besten Seite. Vermutlich dadurch, und weil wir nicht verletzt sind, war es auch nicht so ein schwerer Schock. Uns geht es wirklich erstaunlich gut in Anbetracht der Umstände. Preist den Herrn!”