führung

Deine Berufung finden

Deine Berufung finden

Ich habe gerade einen Blogeintrag mit dem Titel “Gnädige Ungewissheit” von Wayne Jacobsen entdeckt und wollte den folgenden Absatz mit euch teilen:

Ein Student fragte mich am Sonntagabend wie jemand herausfinden kann, was seine Berufung ist.   Ich habe geantwortet, dass die beste Möglichkeit unsere Berufung zu kennen, ist wenn wir jeden Tag in Gottes Liebe aufwachen, und dann diese Liebe aus uns herausströmen lassen während des ganzen Tages, während wir auf Gelegenheiten reagieren, die uns über den Weg laufen. Irgendwann werden wir uns dann mitten drin in dem befinden, was ihm und uns so viel Freude macht. Wir erkennen unsere Berufung meistens wenn wir zurück schauen und sehen wie Gott sich durch uns erfüllt hat, statt wenn wir versuchen das im Vorhinein heraus zu finden und eine Strategie zu entwickeln, wie wir dahin kommen.

Wir sind so gewohnt alles durch und durch zu planen, und darum wollen wir alles im Vorhinein alls herausfinden und durchdenken, anstelle von dem Herrn Schritt für Schritt zu folgen. Manchmal frage ich mich, ob das daher kommt, dass wir gerne unabhängig sind und daher nicht von Gottes täglicher Führung abhängig sein wollen. Ich glaube, dass es herausfordernd ist, aus “dem Herzen zu leben, das Jesus uns gab“, aber es ist eindeutig eine gute Sache, wenn wir lernen, diesem Herzen zu folgen.

Warten auf Klarheit

Nun muss ich hier endlich aufholen. In meinem englischen Blog habe ich in letzter Zeit mehrere Zitate erwähnt, aber nicht die Zeit gehabt, sie sofort zu übersetzen. Also, hier sind sie:

Beten um Klarheit
Das habe ich in den letzten Monaten oft gemacht und auch andere darum gebeten. Insofern ist folgendes Buchzitat sehr relevant:

Als der brilliante Moralist John Kavanaugh für drei Monate im “Haus der Sterbenden” in Kalkuta arbeitete, suchte er eine klare Antwort auf die Frage, wie er den Rest seines Lebens verbringen soll. Am ersten Morgen dort traf er Mutter Theresa. Sie fragte ihn, “Und was kann ich für dich tun?” Kavanaugh bat sie, für ihn zu beten. “Was möchtest du, dass ich für dich bete?” fragte sie. Er äußerte das Anliegen, das er tausende von Kilometern von den USA mit sich gebracht hatte: “Bete, dass ich Klarheit habe.”
Sie antwortete sehr bestimmt, “Nein, das werde ich nicht tun.” Wenn er sie fragte warum, sagte sie, “Klarheit ist das letzte woran du dich klammerst und das du loslassen musst.” Wenn Kavanaugh die Bemerkung machte, dass sie immer die Klarheit zu haben schien, die sie wollte, lachte sie und sagte, “Ich habe nie Klarheit gehabt; was ich immer hatte war Vertrauen. Ich werde für dich beten, dass du Gott vertraust.”

(aus Brennan Manning, Ruthless Trust, Harper San Francisco, © 2000, S 5, in John Wile, The Crossroads of Decision, May 2007, Encouragement Online Magazin, http://www.barnabas.org/magazine.php)

Warten –
Nachdem es in letzter Zeit meine Hauptaufgabe war, “auf Gott zu warten”, fand ich das folgende Zitat sehr interessant und hilfreich:

Während wir auf den Herrn warten, sollen wir weiterhin gute Daten sammeln, gottesfürchtige Ratschläge suchen, und sogar anfangen, erste Schritte zu gehen. Gott leitet uns oft in diesem Prozess während wir seine Führung suchen. Wenn wir Gott seinen rechtmäßigen Platz in allen Dingen geben, verspricht er uns, seinen persönlichen Rat mit uns zu teilen. Das hebräische Wort sod in Psalm 25,14 und Sprüche 3,32 kann man mit “geheimen vertraulichen Rat” übersetzen, und er ist für jene da, die Gott fürchten und suchen.

(aus The Stress Factor: Internal Stress and Making Decisions, by Lee Hotchkiss, in Encouragement, the online magazine, http://www.barnabas.org/magazine.php?release=2007-05&ar_id=9)

Trost

… wir werden dir folgen, wissend dass du uns führst • von der Dunkelheit zum ewigen Licht • und wir werden nie alleine gehenn • so lange der Pfad nicht unser eigener ist • wie ein Schatten wirst du hinter uns sein – und der Weg wird klar sein so lange wir …. dir folgen.

(aus: My uttmost for his highest – the Covenant CD)

Ich finde die ganze CD total super, aber dieser Text sagt mir im Moment besonders viel. Einfach gut zu wissen, selbst wenn unser Weg manchmal im Dunkeln zu liegen scheint, wir sind nicht alleine solange wir an Jesu Hand bleiben.